Universitätsstadt Marburg

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Aktuelle Nachrichten und Presseinformationen: Ein Marketingkonzept für Marburg

Presseinformation vom: 16.10.2012

Oberbürgermeister spricht zum Plenum Stadtmarketing (neues Fenster)Eine große Vielfalt an guten Ideen, Aktionen und Akteuren gibt es in Marburg - aber die große Marketing-Klammer und ein abgestimmtes Vorgehen fehlen. Dies ist die Grundaussage der Präsentation der von der Universitätsstadt Marburg beauftragten Beratungsgesellschaft Cima. In einer Pressekonferenz und einer Präsentation für die Mitglieder der Kommission für Fremdenverkehr, Wirtschaftsförderung sowie Universitäts- und Regionalentwicklung stellten Oberbürgermeister Vaupel, Cima-Geschäftsführer Roland Wölfel und der Projektbetreuer bei der Cima, Achim Gebhardt, am 15.10.2012 die Ergebnisse vor und diskutierten mit den Kommissionsmitgliedern.

Deutlich machten Roland Wölfel und Achim Gebhardt dabei, dass der von den Cima-Mitarbeitern vorgestellte "Management Summary" auf der einen Seite eine Zusammenfassung von zwei Jahren Diskussionsprozess mit bis zu 80 Teilnehmden ist. Zum anderen aber auch klare Handlungsempfehlungen gibt sowohl für die Schaffung einer Struktur, die Stadtmarketing für Marburg entwickelt, fokussiert und umsetzt, als auch für umfangreiche Maßnahmenpakete und Einzelmaßnahmen. Inklusive Finanzierungsvorschlägen und Empfehlungen für die personelle Ausstattung sowohl beim Markt- und Aktionskreis (MAK) als auch in der Verwaltung der Universitätsstadt Marburg.

Auf diesem Umstand wiesen in ihren Beiträgen sowohl Oberbürgermeister Egon Vaupel als auch der städtische Projektleiter Wolfgang Liprecht, Referent für Stadt-, Regional- und Wirtschaftsentwicklung, hin.

Cima-Geschäftsführer Roland Wölfel machte zum Abschluss noch einmal deutlich, dass die Schaffung einer tragfähigen Struktur für den Stadtmarketing-Prozess unabdingbar ist. Denn die Stadtmarketingaktivitäten stehen und fallen zur Zeit mit dem - oft ehrenamtlichen - Engagement vieler Marburgerinnen und Marburger und dem Engagement und den Projekten, die in der Verwaltung der Universitätsstadt Marburg entwickelt und umgesetzt werden. Um die Qualität zu halten, vor allem aber auch weiter zu entwickeln, neue Impulse zu geben und insgesamt das Stadtmarketing zu professionalisieren, braucht die Universitätsstadt Marburg eine leistungsfähige und bündelnde Struktur. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass vergleichbare (Universitäts-)Städte nicht schlafen, ins Stadtmarketing investieren und ihre Aktivitäten in diesem Bereich ausweiten. Der Konkurrenzdruck unter den Städten wird also perspektivisch deutlich zunehmen.
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