Deutlich machten Roland Wölfel und Achim Gebhardt dabei, dass der von den Cima-Mitarbeitern vorgestellte "Management Summary" auf der einen Seite eine Zusammenfassung von zwei Jahren Diskussionsprozess mit bis zu 80 Teilnehmden ist. Zum anderen aber auch klare Handlungsempfehlungen gibt sowohl für die Schaffung einer Struktur, die Stadtmarketing für Marburg entwickelt, fokussiert und umsetzt, als auch für umfangreiche Maßnahmenpakete und Einzelmaßnahmen. Inklusive Finanzierungsvorschlägen und Empfehlungen für die personelle Ausstattung sowohl beim Markt- und Aktionskreis (MAK) als auch in der Verwaltung der Universitätsstadt Marburg.
Auf diesem Umstand wiesen in ihren Beiträgen sowohl Oberbürgermeister Egon Vaupel als auch der städtische Projektleiter Wolfgang Liprecht, Referent für Stadt-, Regional- und Wirtschaftsentwicklung, hin.
Cima-Geschäftsführer Roland Wölfel machte zum Abschluss noch einmal deutlich, dass die Schaffung einer tragfähigen Struktur für den Stadtmarketing-Prozess unabdingbar ist. Denn die Stadtmarketingaktivitäten stehen und fallen zur Zeit mit dem - oft ehrenamtlichen - Engagement vieler Marburgerinnen und Marburger und dem Engagement und den Projekten, die in der Verwaltung der Universitätsstadt Marburg entwickelt und umgesetzt werden. Um die Qualität zu halten, vor allem aber auch weiter zu entwickeln, neue Impulse zu geben und insgesamt das Stadtmarketing zu professionalisieren, braucht die Universitätsstadt Marburg eine leistungsfähige und bündelnde Struktur. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass vergleichbare (Universitäts-)Städte nicht schlafen, ins Stadtmarketing investieren und ihre Aktivitäten in diesem Bereich ausweiten. Der Konkurrenzdruck unter den Städten wird also perspektivisch deutlich zunehmen.