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Deutsches Adelsarchivzurück

Träger der Einrichtung:
Stiftung Deutsches Adelsarchiv

Leiter/in der Einrichtung:
Dr. Christoph Franke

Postadresse:
Schwanallee 21
35037 Marburg

Kontakte:
Tel.: 06421-26162
Fax.: 06421-27529
E-Mail: info@adelsarchiv.de

Öffnungszeiten (nach Voranmeldung):
Mo-Do: 8:30-16.30
Fr: 8:30-12.30


Zweck der Einrichtung:

Das Deutsche Adelsarchiv widmet sich vorrangig der Erstellung, Bearbeitung und Herausgabe der Genealogischen Handbücher des Adels. Darüber hinaus werden Unterlagen zur Geschichte des Adels, regionaler Adelsvereinigungen sowie verschiedener Familien gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben der gebührenpflichtigen Beantwortung von Anfragen zur Geschichte und Genealogie des deutschen Adels sowie aktuellen Themen werden wissenschaftliche Arbeiten zur Adelsgeschichte im weitesten Sinn gefördert.

Geschichte der Einrichtung:

Das Gebäude des Adelsarchivs in der Schwanenalle.
Das Gebäude des Adelsarchivs in der Schwanallee.
Die Gründung des Deutschen Adelsarchivs ging auf eine private Initiative des aus Breslau geflüchteten Oberregierungsrates Hans Friedrich v. Ehrenkrook und des aus Mecklenburg vertriebenen Rechtsanwalts Jürgen v. Flotow zurück. Bis zur Währungsreform wurden sogenannte "Flüchtlingslisten" mit Adressen und Suchanzeigen herausgegeben und im August 1948 erschien das erste Heft "Deutsches Adelsarchiv". Parallel dazu begann Hans Friedrich v. Ehrenkrook zusammen mit dem 1946 in Görlitz enteigneten Verleger Hans Kretschmer die Fortsetzung der Gothischen Genealogischen Taschenbücher in einer neuen Reihe mit dem Titel "Genealogisches Handbuch des Adels" vorzubereiten. 1951 erschien der erste Band dieser Reihe, die seit 1965 durch den Archivar des Deutschen Adelsarchivs (1965 bis 1996 Herrn Dr. Walter v. Hueck, seitdem Dr. Christoph Franke) herausgegeben wird. Schon 1961 konnte die Vereinigung der deutschen Adelsverbände (VdDA) die von Herrn v. Ehrenkrook aufgebaute genealogische Sammlung übernehmen und das Deutsche Adelsarchiv als eingetragenen Verein gründen. Zwischen 1968 und 1984 konnte das Archiv aufgrund des Entgegenkommens der Hessischen Archivverwaltung Räume im Hessischen Staatsarchiv Marburg nutzen. Im Juni 1984 nahm das Deutsche Adelsarchiv das großzügige Angebot der Universitätsstadt Marburg zur Nutzung des städtischen Gebäudes in der Schwanallee 21 an und seither ist das Archiv dort untergebracht. Zur langfristigen Sicherung der finanziellen Existenz des Adelsarchivs ist der Verein 1994 in eine Stiftung umgewandelt worden. Seit 1996 wurden grundlegende Bestandsneuordnungen und eine systematische Erschließung der in fünf Jahrzehnten angewachsenen Bibliothek eingeleitet.

Beschreibung der Archivbestände:

Allianzwappen Graf Strachwitz v. Groß-Zauche u. Camminetz und Gräfin Basselet de La Rosée, 1981.
Allianzwappen Graf Strachwitz v. Groß-Zauche u. Camminetz und Gräfin Basselet de La Rosée, 1981.
Dokumentationszentrum zur Geschichte des Adels mit ca. 150 lfm Sammlungen und Nachlassmaterial zur Genealogie, Heraldik, Adelsgeschichte und zu einigen regionalen Adelsvereinigungen; genealogische Handschriften, Karteien und Wappensammlung. Umfangreiche ca. 20.000 Bände umfassende Bibliothek zu adelshistorischen Themen mit den Spezialgebieten Genealogie, Heraldik, Militaria und Familiengeschichten adeliger Familien.
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