Die Universitätsstadt Marburg ist landesplanerisch als Oberzentrum in Mittelhessen ausgewiesen und damit Mittelpunkt der zugehörigen Region. Das primäre oberzentrale Einzugsgebiet umfasst das Gebiet des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Tatsächlich hat Marburg aber auch oberzentrale Bedeutung für die südlichen Gemeinden der im Norden angrenzenden Landkreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder.
Der Oberzentren eigene Bedeutungsüberschuss gegenüber der umgebenden Region wird für Marburg noch gesteigert und durch die Philipps-Universität für den Hochschulsektor räumlich ausgedehnt. Als Volluniversität zieht sie Studierende aus ganz Deutschland und darüber hinaus an.
Die Universitätsstadt Marburg ist auch das bevölkerungsstärkste Oberzentrum zwischen Frankfurt und Kassel. Wesentliche Entwicklungsimpulse für Gewerbe und Industrie, Handel und Dienstleistungen sowie Forschung und Wissenschaft in der gesamten Region werden durch das Oberzentrum Marburg induziert. Dabei wirken die Städte und Gemeinden effektiv zum Wohle einer gedeihlichen Regionalentwicklung zusammen. Die Universitätsstadt Marburg versteht sich dabei sowohl als Motor wie auch als Dienstleister für die Region insgesamt.