Universitätsstadt Marburg

zur Schnellnavigation zum Menü zum Artikelanfang
Im Clown-Kurs der Sommerakademie Bürger-Service im Stadtbüro Bei der Ausleihe in der Stadtbücherei Im Freibad-Bereich des AquaMar lässt sich der Sommer genießen
englische Flaggelangue françaiseMarburg | Webcams | Stadtplan | Suche | Newsletter | Kontakt | Presse | Impressum
Suche starten

Fachbereiche und Fachdienste der Verwaltung: -Menschenskind- Jahresbericht 2009

1. EINLEITUNG
2. RAHMENBEDINGUNGEN
2.1. Trägerschaft
2.2. Finanzierung und personelle Ausstattung
2.3. Clearingstelle
2.4. Steuerungsgruppe
2.4.1. Mitglieder der Steuerungsgruppe
3. PROJEKTBESCHREIBUNG
3.1. Zielgruppe
3.2. Aufgaben und Ziele
3.3. Formale Durchführung
3.4. Inhaltliche Durchführung
3.4.1. Besonderheiten und Schwerpunkte
3.4.2. Rolle, Aufgaben und Selbstverständnis der sozialpädagogischen Fachkräfte
3.4.3. Rolle, Aufgaben und Selbstverständnis der Hebammen
4. KOOPERATIONSPARTNER
5. ZAHLEN, DATEN, FAKTEN DER IN 2009 BETREUTEN FAMILIEN
6. AKZEPTANZ UND INANSPRUCHNAHME
7. AUSBLICK

Frühe Prävention für 0 bis 3 Jährige und ihre Familien im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg

1. EINLEITUNG

Das unter dem Namen „Menschenskind“ geführte Projekt des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg begann seine Tätigkeit im Dezember 2006 mit einer Probephase und wurde im Januar 2008 in die reguläre Projektphase überführt.

Seitdem wurde es bis heute personell und qualitativ weiter entwickelt und hat sich inzwischen im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg als ein Projekt der frühen Hilfen mit dem Schwerpunkt der präventiven Intervention etabliert. Es ist derzeit befristet bis Dezember 2010.

Inzwischen sind regelmäßige Fortbildungen und Supervision der Mitarbeiterinnen zum festen Bestandteil geworden. Dies bedeutet eine zusätzliche Sicherstellung der Qualität der Arbeit.

In 2009 konnten nicht alle Nachfragen nach Aufnahme in das Projekt bedient werden, was als Beleg dafür dienen kann, dass der entsprechende Bedarf vorhanden ist und das Projekt auf Akzeptanz bei Klientel und Fachöffentlichkeit trifft.

2. RAHMENBEDINGUNGEN

2.1. Trägerschaft

„Menschenskind“ ist für den Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg beim Fachbereich Gesundheit (Prävention und Beratung) in enger Kooperation mit dem Fachbereich Familie, Jugend , Soziales beim Landkreis und dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Universitätsstadt Marburg angesiedelt. Seit 01.11.09 erfolgt die sozialpädagogische Betreuung der Familien der Stadt Marburg durch die Marbach GmbH im Auftrag des Jugendamtes der Stadt.

2.2. Finanzierung und personelle Ausstattung

Landkreis Marburg-Biedenkopf:

3 Diplompädagoginnen (Teilzeit) angestellt beim Landkreis Marburg Biedenkopf

Universitätsstadt Marburg:

1 Diplomsozialpädagogin (Teilzeit), angestellt bei der Marbach GmbH, im Auftrag der Stadt Marburg.

Hinzu kommen für Stadt und Landkreis die im Projekt tätigen Hebammen, deren Vergütung durch den Fachbereich Familie, Jugend und Soziales (Landkreis) und den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie (Stadt) erfolgt. Die Anzahl der Hebammen richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf.

2.3. Clearingstelle

Die Clearingstelle entscheidet u.a. in Absprache mit den sozialpädagogischen Fachkräften und der in der Familie tätigen Hebamme über Aufnahme und Beendigung der Betreuung einer Familie. Sie ist beim Fachbereich Gesundheit des Landkreises Marburg-Biedenkopf angesiedelt und wird von einer Ärztin geleitet. Hier werden auch die Dokumentationen der Hebammen und sozialpädagogischen Fachkräfte gesammelt und die nicht bedienten Anfragen dokumentiert.

2.4. Steuerungsgruppe

Die Gesamtverantwortung des Projekts obliegt der Steuerungsgruppe, die in regelmäßigen Abständen tagt. Sie ist für folgende Aufgaben zuständig:

2.4.1. Mitglieder der Steuerungsgruppe

Andrea Schroer, Fachdienstleiterin, Fachbereich Gesundheit des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Jürgen Rimbach, Fachdienstleiter, Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Jost Schmidt, Fachdienstleiter, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Universitätsstadt Marburg

Drs. Sicco H. van der Mei, Fachbereichsleiter, Fachbereich Frühförderung, Therapie und Beratung, Kinderzentrum Weißer Stein Marburg-Wehrda e.V. bis Juni 2009

Gisela Gerken, Diplompädagogin, Fachbereich Gesundheit des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Gabriele Kuhn, Diplompädagogin, Fachbereich Gesundheit des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Jochen Otten, Diplomsozialarbeiter, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Universitätsstadt Marburg

Renate Schädler, Diplomsozialpädagogin, Jugendheim Marbach gGmbH

Anette Siebald-Tauche, Diplompädagogin, Fachbereich Gesundheit des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Vertreterinnen der Hebammen in wechselnder Besetzung

3. PROJEKTBESCHREIBUNG

3.1. Zielgruppe

Das Projekt versteht sich als ein Hilfs- und Förderungsangebot im Bereich früher Hilfen und will Familien in besonders belasteten Lebenssituationen mit Kindern von 0 – 3 Jahren erreichen. Es setzt also frühestens in der Schwangerschaft an und endet spätestens mit dem 3. Lebensjahr des Kindes.

Ein herausragendes Merkmal des Projekts ist der Anspruch, präventiv zu arbeiten, möglichst frühzeitig Risikofaktoren zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken, um eine gesunde psychische und physische Entwicklung der Kinder zu ermöglichen.

Besonders belastete Lebenssituationen in Familien können verschiedenartige Ursachen und Erscheinungsformen annehmen. Abgesehen davon, dass Schwangerschaft und Geburt eines Kindes immer die persönliche Lebenssituation radikal verändern (neue Rolle als Mutter, Veränderung der Paarbeziehung, finanzielle Situation u.a.), können zudem Faktoren wie problembelastete Biografie, Partnerschaftskonflikte, finanzielle Einbußen und vieles mehr dazu führen, dass zusätzlich ein erhöhter Hilfe- und Betreuungsbedarf entsteht.

Optimalerweise setzt die Betreuung bereits in der Schwangerschaft ein, kann jedoch auch jederzeit nach der Geburt eines Kindes beginnen.

Ein erhöhter Hilfebedarf kann sich beispielsweise aus folgenden Risikofaktoren ergeben:

Die Projektarbeit beginnt nicht erst, nachdem bereits Vernachlässigungen bei Kindern eingesetzt haben und sichtbar sind, sondern hat den Anspruch diese durch frühzeitige Hilfen zu verhindern.

Dabei sollen vor allem auch die Familien erreicht werden, die keinen oder nur schweren Zugang zu anderen Hilfesystemen haben und/oder diese auf eigene Initiative nicht in Anspruch nehmen können oder wollen.

3.2. Aufgaben und Ziele

Ziel des Projekts ist es, für Familien in besonders belasteten Lebenssituationen (s.o.) ein Hilfsangebot bereitzuhalten, das dem Risiko von Misshandlung oder Vernachlässigung der Kinder entgegenwirkt. Familien, in denen die persönliche Situation der Eltern bereits stark belastet ist, bergen das Risiko negativer Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Beziehung und können einer gesunden emotionalen, kognitiven, physischen und sozialen Entwicklung im Wege stehen. Davon ausgehend, dass die familiären Verhältnisse Auswirkungen auf die Entwicklung und Förderung der Kinder haben, setzt das Projekt dort unterstützend an.

In Gesellschaft und Fachkreisen wird seit längerem zu Recht der Ausbau früher und präventiver Hilfen im Bereich Kinderschutz gefordert und für sinnvoll und notwendig erachtet. Hier setzt Menschenskind an, indem Risikofamilien möglichst frühzeitig aufgesucht werden.

Das anschließend für die Familien niedrigschwellig und freiwillig einsetzende Hilfsangebot soll Eltern in ihren Erziehungskompetenzen stärken und sie und ihre Kinder in ihrer Entwicklung begleiten. Nachfolgend seien noch exemplarisch einige Aspekte der pädagogischen Arbeit benannt, die der Erreichung der zuvor beschriebenen Ziele dienen:

3.3. Formale Durchführung

Nach einem ersten Hausbesuch durch die sozialpädagogische Fachkraft (und ggf. Hebamme) wird gemeinsam mit der Clearingstelle über die Aufnahme in das Projekt entschieden. Im Gespräch mit der Familie wird geklärt, welche Hebamme die Betreuung übernehmen wird. In manchen Fällen haben die Familien bereits Kontakt zu einer Hebamme oder eine Vorstellung davon, welche Hebamme sie gerne hätten. Sofern noch nicht bekannt, wird die entsprechende Hebamme über das Projekt in Kenntnis gesetzt und ihre Mitarbeit angefragt.

Die zukünftigen Hausbesuche finden je nach Bedarf im Wechsel Hebamme/sozialpädagogische Fachkraft oder gemeinsam statt. Gemeinsam mit den betreuten Familien werden Aufgaben und Ziele festgelegt, die spätestens nach Ablauf von 6 Monaten überprüft und neu definiert werden.

Es erfolgt eine regelmäßige (monatliche) Dokumentation, die die Entwicklung der Familie beinhaltet.

3.4. Inhaltliche Durchführung

3.4.1. Besonderheiten und Schwerpunkte

Herausragende Merkmale und Chancen des Projekts sind in der Freiwilligkeit der Teilnahme zu sehen, sowie in der Bereitstellung eines niedrigschwelligen Hilfsangebots.

Die freiwillige Teilnahme bietet die Chance auf der Grundlage eines im Laufe der Projektteilnahme entstandenen Vertrauensverhältnisses zwischen Familie und Fachkräften, dass Hilfe und Unterstützung angenommen werden können.

Die Betreuung überwiegend durch Hausbesuche eröffnet den Familien den Vorteil in der Ihnen vertrauten Umgebung bleiben zu können. Den Fachkräften ermöglicht es den Einblick in die Lebens- und Alltagssituation und macht häufig auch ein direktes Reagieren auf beobachtete Verhaltensweisen im häuslichen Umfeld möglich.

Eine weitere Besonderheit ist das Arbeiten im Tandem Hebamme/sozialpädagogische Fachkraft. Hier können das jeweilige Fachwissen und Erfahrung der einzelnen Fachkräfte einander ergänzen. Dies führt dazu, dass eine breite Palette an Anregungen und Unterstützungsmöglichkeiten bereit gestellt werden kann, die wesentlich reduzierter wäre, wenn in den Familien nur Hebammen oder nur sozialpädagogische Fachkräfte tätig wären.

3.4.2. Rolle, Aufgaben und Selbstverständnis der sozialpädagogischen Fachkräfte

Den Familien wird in der pädagogischen Arbeit mit Respekt und Wertschätzung begegnet. Dies schafft die Voraussetzungen, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen sozialpädagogischen Fachkräften und den Familienmitgliedern entstehen kann.

Häufig sind die Helfer im Projekt die ersten und einzigen Menschen, bei denen die Familien die Erfahrung machen, dass ihre Probleme und Sorgen sowie ihre Lebensgeschichte ernst genommen wird. Auf dieser Grundlage können und müssen die Ressourcen, die nahezu jede Familie mit sich bringt, entdeckt und aktiviert werden. Die Familien werden ermutigt und unterstützt, ihre Kompetenzen wahrzunehmen und zu erweitern. Je nach Problemlage und Hilfebedarf gelingt es in vielen Fällen, die Familien an weitere Hilfesysteme anzugliedern (z.B. Schuldnerberatung, Erziehungsberatungsstelle, Baby- und Kleinkindambulanz, Therapie, Tagesmutter, Kindergarten, Mutter-Kind-Kur, Projekt NULL bis SECHS, ASD u.a.)

Die sozialpädagogischen Fachkräfte sehen sich in der Rolle der Begleiter in einer aktuell belasteten Lebenssituation. Im Blickpunkt sind dabei immer auch die Biografien und die familiären und sozialen Systeme.

Insofern ist das Spektrum der sozialpädagogischen Arbeit weit gefasst und beinhaltet das Bereitstellen eines Gesprächsangebots für aktuelle und biographische Erlebnisse mit dem Ziel gemeinsame Lösungsstrategien zu erarbeiten bis hin zu lebenspraktischen Hinweisen und Hilfen zur Bewältigung des Alltags mit Kind.

3.4.3. Rolle, Aufgaben und Selbstverständnis der Hebammen

Auf Grund der hohen gesellschaftlichen Akzeptanz von Hebammen sind diese die idealen Partnerinnen für die Tandembildung mit der sozialpädagogischen Fachkraft im Projekt Menschenskind.

Hebammen können als Türöffnerinnen fungieren und erreichen in ihrer alltäglichen Arbeit die erwünschte Zielgruppe.

Ohne Stigmatisierung und mit sehr niedriger Hemmschwelle erfolgt die erste Kontaktaufnahme häufig in der Schwangerschaft oder im frühen Wochenbett. Bei Vorsorgeuntersuchungen oder Wochenbettbesuchen entsteht oftmals ein wertvolles Vertrauensverhältnis. Da die meisten Termine zudem im häuslichen Umfeld stattfinden, besteht hierbei die Möglichkeit, Einblick in die Familien zu erhalten.

Die Hebamme nimmt eine Schlüsselstellung in der Anleitung, Beratung und Entwicklungsbeobachtung und –förderung der gesamten Familie ein. Hierbei geht sie achtsam mit erkennbaren Problemen und Defiziten um.

Falls ein erhöhter Förderbedarf in bestimmten Bereichen notwendig scheint, bahnt die Hebamme entsprechende Kontakte, z.B. zum Kinderarzt, an oder stellt Kontakte zu Netzwerken her.

4. KOOPERATIONSPARTNER

5. ZAHLEN, DATEN, FAKTEN DER IN 2009 BETREUTEN FAMILIEN

In 2009 wurden von Landkreis und Stadt 40 Familien (25 Landkreis, 15 Stadt) durch das Projekt betreut. Insgesamt 13 Familien (7 Landkreis, 6 Stadt) wurden aus Menschenskind entlassen und 15 (9 Landkreis, 6 Stadt) neu aufgenommen.

Derzeit (Stand März 2010) befinden sich 29 Familien (20 Landkreis, 9 Stadt) im Projekt. Von den dokumentierten Anfragen in 2009 konnten 26 Familien (Landkreis) aus Kapazitätsgründen nicht aufgenommen werden (s. Pkt. 6.)

VERMITTLUNG IN DAS PROJEKT (N=40)

ALTER DES KINDES BEI BEGINN DER MASSNAHME

* einschließlich Zwillingsgeburten

ALTER DER MÜTTER BEI BEGINN DER MASSNAHME (N=40)

ALTER DER BEKANNTEN VÄTER BEI BEGINN DER MASSNAHME (N=33)

MIGRATIONSHINTERGRUND DER MÜTTER (N=40)

MIGRATIONSHINTERGRUND DER BEKANNTEN VÄTER (N=36)

FAMILIENZUSAMMENSETZUNG (N=40)

Landkreis Stadt
Mutter alleinerziehend 7 3
Mutter alleinerziehend, Kontakt zum Vater besteht 4 4
Mutter und Vater leben zusammen, nicht verheiratet 6 6
Mutter und neuer Partner 3 0
Mutter und Vater verheiratet 5 2

ANZAHL DER FAMILIEN IM SOZIALLEISTUNGSBEZUG

Von den 40 betreuten Familien erhalten 39 Leistungen nach SGB ??. Nur eine Familie im Landkreis ist nicht davon betroffen.

GRÜNDE FÜR DIE BEENDIGUNG (N=13)

Die Gründe zum Ausscheiden aus dem Projekt sind unten aufgeführt.

Beim Umzug aus der Stadt oder dem Landkreis erfolgte in der Regel die Information des dann zuständigen ASD über den Zuzug der Familie. Bei einem Teil der Familien, die keine weitere Betreuung mehr wünschte, erfolgte dann eine Meldung an den ASD, wenn die Familie darüber in das Projekt aufgenommen wurde.

6. AKZEPTANZ UND INANSPRUCHNAHME

Sowohl bei den betroffenen Familien als auch in der lokalen Fachöffentlichkeit trifft das Projekt auf eine hohe Akzeptanz. Bislang, so auch im Jahr 2009, waren die Kapazitäten stets voll ausgeschöpft. In 2009 konnten 26 dokumentierte Anfragen nicht bedient werden, da das Projekt ausgelastet war. Es ist davon auszugehen, dass der tatsächliche Bedarf noch höher liegt. Sobald bekannt geworden ist, dass keine weiteren Familien mehr aufgenommen werden können, werden vermutlich auch weniger Anfragen gestellt, da keine Chance auf eine Aufnahme gesehen wird.

Die hohe Akzeptanz, insbesondere auch bei den hilfesuchenden Familien, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass das Projekt niedrigschwellig ansetzt, auf Freiwilligkeit basiert und sich die Aufnahme unbürokratisch gestaltet. Dies sind optimale Einstiegsvoraussetzungen für den Aufbau einer Vertrauensbeziehung, die weitergehende Hilfen und Unterstützung ermöglicht.

7. AUSBLICK

Das Projekt Menschenskind hat sich im Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Stadt Marburg in 2009 als fester Bestandteil der frühen Hilfen im Bereich des Kinderschutzes etabliert. Die hohe Anzahl der Nachfragen belegt den Bedarf und die Notwendigkeit dieses Angebots. Es wird dem Anspruch gerecht, Hilfen möglichst frühzeitig und präventiv zur Verfügung zu stellen. Unter pädagogischen und gesellschaftlichen Aspekten ist es notwendig und sinnvoll, Familien präventiv und möglichst früh- und rechtzeitig zu unterstützen.

Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich in nächster Zeit der Bedarf der Unterstützung von Familien in besonders belasteten Lebenssituationen in absehbarer Zeit verringern wird. Diese Form der Prävention ist gesamtgesellschaftlich eine sinnvolle Investition in die Zukunft und stärkt die Familien.

Es ist notwendig und wünschenswert, dass das Projekt Menschenskind weitergeführt wird und als wichtiger Baustein für den Kinderschutz in Stadt und Landkreis einen gesicherten Status erhält.
virtuell Tour
Webcam

direkt zu ...