Stadt der Heiligen Elisabeth / Universitätsstadt / Romantische Bergstadt an der Lahn / Oberzentrum in Mittelhessen / Einkaufsstadt und Fremdenverkehrsort
Stichworte wie Aufklebeschildchen. Wo soll man da anfangen? Mit Bemerkenswertem? Mit Zahlen? Vielleicht ist es am besten, bei einer alten Stadt mit der Geschichte zu beginnen; mit einem Zitat von einem der Marburger Professoren, die in den letzten 477 Jahren in Marburg erst lernten und später lehrten:
"Die alte, von jeher durch den letzten Aufenthalt, Tod und Begräbnis der heiligen Landgräfin Elisabeth von Hessen berühmte Stadt, liegt krumm, schief und buckelig, unter einer alten Burg, den Berg hinab".
So urteilte vor mehr als 200 Jahren der Marburger Professor Johann-Heinrich Jung-Stilling über die Stadt an der Lahn und rühmte gleichzeitig, dass die Umgebung der Stadt "schön und sehr angenehm" sei.
Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt über dem Lahntal. weiter

Selbst wer keinerlei Beziehungen zur Geschichte einer Stadt hat - mit ihrem Wappen - und sei es nur auf dem Stempel des Personalausweises, wird jeder Bürger konfrontiert.
Eine Beschreibung des Marburger Stadtwappens finden Sie hier.
Sie erhalten an dieser Stelle zwei Erläuterungen zum Marburger Stadtwappen. Zum einen von dem Heraldiker...
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Das Rathaus ist neben der Elisabethkirche und dem Landgrafenschloss eines der drei Marburger Wahrzeichen, in denen die Stadt ihren unverwechselbaren Ausdruck gefunden hat.Seit über 450 Jahren beherrscht es als Symbol bürgerlichen Selbstbewusstseins den historischen Marktplatz - bis heute Mittelpunkt städtischen Lebens und kommunaler Selbstverwaltung.
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Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden vor allem westlich des Schlosses größere Verteidigungsanlagen, die zum Teil auf Vorschlägen des hessischen Festungsbaumeisters Wilhelm Dilich von 1620 beruhten. Beim heutigen Schlosspark handelt es sich um das Areal mehrerer Bastionen, Schanzen, Ravelins und Kasematten. In ihnen befanden sich unterirdische Geschützstände. Da die Festung Marburg erwiesenermaßen schwer zu verteidigen und daher strategisch von geringer Bedeutung war, wurden zwischen 1770 und 1786 die Mauern, Wälle und Gräben weitgehend beseitigt. So sind nur zwei Kasematten unzerstört bis in die Neuzeit erhalten geblieben. Allen anderen Festungsanlagen waren 170 Jahre lang unter Schutt und Erdreich vergraben. Seit 1977 werden die Kasematten Zug um Zug wieder freigelegt und öffentlich zugänglich gemacht.
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