Universitätsstadt Marburg

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  Marburg erleben

Nordstadt, Blick auf Elisabethkirche und Schloß (neues Fenster)Venedig ist bekannt für seine tausend Brücken, Marburg für seine Treppen und Gassen. Schon Jacob Grimm sagte einst: "Ich glaube, es sind mehr Treppen auf der Straße als in den Häusern." Krumm, buckelig, verwinkelt und steil, so ist die Marburger Oberstadt. Hier ist das Mittelalter noch spürbar, man sieht es, man fühlt es mit allen Sinnen. So empfand auch Boris Pasternak: "Wenn das hier nur eine Stadt wäre! Aber es ist ja ein mittelalterliches Märchen". Nicht ohne Grund liegt Marburg heute an der Deutschen Märchenstraße.

Rathaus, Giebel des Treppenturms, mit Hahn (neues Fenster)Aber Marburg ist kein Freilichtmuseum sondern jung und lebendig. Dafür sorgen schon die 18.000 Studierenden. Sie sind im Stadtbild präsent. Sie sorgen auch am Abend für pulsierendes Leben in Kneipen und Cafés der Altstadt. Ihre unkonventionellen Ideen bereichern die Kulturszene. Und sie haben im Gedächtnis der Stadt Spuren hinterlassen: Michail Lomonossov und Hannah Arendt, Boris Pasternak und der bereits zitierte Jacob Grimm, der sich täglich durch die Wendelgasse auf zahlreichenTreppenstufen zu seinem Hochschulehrer Carl von Savigny bemühte. Die Mühen haben sich gelohnt ...

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