Jugendschutz im Internet
Jugendschutz im Internet Das Internet nimmt heute für Kinder und Jugendliche eine zentrale Rolle ein, sei es im Bereich Schule und Ausbildung oder als Kommunikations-, Freizeit- und Unterhaltungsmedium.
Neben den Chancen, die dieses Medium bietet, gehen von einigen Seiten aber auch Gefährdungen aus.
Inhalte zu Themen wie Rechtsextremismus, Pornographie, Gewaltdarstellungen, Tötung von Menschen oder Suizid- und Magersüchtigenforen im Internet gehören auf keinen Fall in Kinderhände. Handy-Abos für Klingeltöne oder Gefahren in Chaträumen sind nur zwei weitere Beispiele, mit denen Kinder und Jugendliche im Internet konfrontiert werden können.
Für eine gefahrlose Nutzung des Internets halten wir es einerseits für erforderlich, dass Eltern sich gemeinsam mit ihren Kindern über mögliche Gefahren auseinander setzen.
Rat und Hilfe hierzu finden sich z.B. auf den Seiten der
- Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien bietet unter anderem Unterstützung für Eltern und Pädagogen im Miedienalltag und ist für den gesetzlichen Medienschutz zuständig.
Zum anderen gibt es verschiedene Stellen, bei denen jugendgefährdende Seiten gemeldet werden können:
- www.jugendschutz.net
jugendschutz.net hat den Auftrag, die Angebote der Telemedien zu überprüfen. Schwerpunkte der Arbeit liegen u.a. in den Bereichen Rechtsextremismus und Gewaltdarstellungen.
- www.handeln-handinhand.de
Handeln - Hand in Hand betätigt sich in der Entwicklung von Internetfiltern und leitet Beschwerden an die Kommision für Jugendmedienschutz weiter.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) haben ebenfalls Empfehlungen zum Jugendschutz im Internet ausgesprochen, damit Kinder und Jugendliche das Potenzial des Internets zwar ausschöpfen, jedoch Risiken weitestgehend vermeiden.
Empfohlen werden Angebote im Netz wie zum Beispiel das Portal www.FragFinn.de, das zur Initiative "Ein Netz für Kinder gehört" oder www.watchyourweb.de. Die entsprechenden Links finden Sie rechts oben im Linkkasten.
Die Universitätsstadt Marburg unterstützt die Aktionen zum Jugendschutz im Internet und bittet um Ihre aktive Mithilfe und Unterstützung.
Egon Vaupel
Oberbürgermeister