In 30 Meter Höhe am Turm fixiert, auf 400 Meter über dem Meeresspiegel, kann man das Lichtkunstobjekt im Jahr des 800. Geburtstages der Heiligen Elisabeth mit jedem kostenpflichtigen Anruf zum Strahlen bringen.
Mit einer Webcam, die von der Stadthalle auf den Spiegelslustturm alias Wilhelmsturm gerichtet ist, kann man dies beobachten. (www.marburg.de/webcam).
Stichwort: Lichtkunstherz
Die Künstlerin Helmi Ohlhagen hat ein schmiedeeisernes gotisches Ornament aus den Türen des Hauptportals der Elisabethkirche in ein überdimensionales Neonkunstwerk übersetzt.
Es nimmt in seiner roten Farbigkeit Bezug auf die Farbe der Türen des Hauptportals und kann als ein Herzsymbol gelesen werden, aus dem eine Efeuranke als Zeichen ewigen Lebens wächst.
Der Magistrat hat entschieden:
Die Telefon-Netto-Einnahmen von Siebensiebenzwölfnullsieben gehen im ersten Vierteljahr an den Verein Mobilo, eine Selbsthilfe-Beschäftigungsgesellschaft von und für Menschen mit psychischer Erkrankung. Im zweiten Quartal fließen die Netto-Einnahmen in die Stiftung Heilige Elisabeth, die an der Elisabethkirche das fehlende Begegnungszentrum für Besucher und Pilger bauen möchte.
Apropos Geld:
Durch das Engagement der Sponsoren, hauptsächlich der vier "Landgräfinnen" mit jeweils 7.712,07 €, aber auch der "Ritter" (1207 €), "Nachwächter" (277 €) und "Bürgerinnen & Bürger" (120,70 €) kann bereits jetzt weit mehr als die Hälfte der anfallenden Kosten bestritten werden.
Aber natürlich hoffen die Organisatoren, dass noch eine Menge "Nachtwächter" hinzu kommen, die das Herz einen Tag ihrer/m Liebsten zum Geburtstag, zur Hochzeit oder Promotion widmen. Kontakt: Kulturamt 06421/201-375, -467 oder Email kultur1@marburg-stadt.de.