| KOMM-Marburg
soll Menschen mit Behinderungen helfen, Informationen über
Zugänglichkeiten von Gebäuden zu erhalten, um Aktivitäten
und Erledigungen des täglichen Lebens besser planen zu
können. Dabei werden Daten wie Türbreiten, Längen
von Wegstrecken, Vorhandensein von Aufzügen sowie die Maße
etc. zur Verfügung gestellt, so dass Menschen mit Behinderungen
die Möglichkeit erhalten, selbst einschätzen zu können,
welche Wege sie selbständig zurücklegen können,
wo Hilfen zum Überwinden von Hindernissen vorhanden sind
bzw. an welchen Stellen Barrieren ohne fremde Hilfe nicht bewältigt
werden können.
Zur Erfassung
der Daten wird die im Rahmen des EU-Projekts BARRIER INFO
speziell entwickelte Software "you-too" genutzt,
die europaweite Standards sicherstellt. Ein vom KOMM-Projekt
entwickeltes Stadtplansystem soll dem Nutzer durch die lagegenaue
kartographische Darstellung das Auffinden der erfassten Gebäude
erleichtern.
KOMM-Marburg
entstand aus einem von dem Behindertenbeirat der Stadt Marburg
angeregten Projekt der Erstellung eines Stadtführers
für Menschen mit Behinderungen als Ringbuch. Die Datenerhebung
erfolgte durch eine Projektgruppe des Fachbereichs Geographie
der Philipps-Universität Marburg, die vor Ort die erhobenen
Gebäude vermessen hat. Die Erhebungen wurden von Mitgliedern
des Behindertenbeirates begleitet, da sie als Betroffene wichtige
Hilfestellungen leisten konnten.
Weitere
Informationen zur Projekt- und Datenerhebungsphase sind unter
www.marburg.de unter dem
Link Stadtplan und Stadtführer für Behinderte zu
finden.
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