Universitätsstadt Marburg

zur Schnellnavigation zum Menü zum Artikelanfang
Im Clown-Kurs der Sommerakademie Bürger-Service im Stadtbüro Bei der Ausleihe in der Stadtbücherei Spaß auf der AquaMar-Superrutsche
englische Flaggeaktuelle VerkehrshinweiseMarburg.de | Webcams | Stadtplan | Suche | Newsletter | Kontakt | Impressum
Suche starten

  Stadtarchiv Marburgzurück

Träger der Einrichtung:
Magistrat der Stadt Marburg

Leiter der Einrichtung:
Dr. Ulrich Hussong

Postadresse:
Magistrat der Stadt Marburg
Stadtarchiv
35035 Marburg

Hausadresse:
Barfüßerstraße 50
Eingang Hofstatt
35037 Marburg

Internetadresse:
http://www.marburg.de

Logo Kontakte:
Tel.: 201-499
Fax: 201390
E-Mail: stadtarchiv@marburg-stadt.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr: 8:30-12:00
Do: 15:00-18:00
und nach Vereinbarung. Um Voranmeldung wird gebeten.


Zweck der Einrichtung:

Das Stadtarchiv ist die zentrale städtische Dienststelle für alle Fragen zur Marburger Stadtgeschichte. Es bewahrt und sammelt Unterlagen zur Dokumentation des Stadtlebens seit dem Mittelalter. Es übernimmt Schriftgut der Stadtverwaltung, das für die laufenden Geschäfte nicht mehr benötigt wird, und sammelt ergänzend Unterlagen von Privatleuten, Vereinen, Parteien und Firmen.
Das Stadtarchiv fördert die Kenntnis der Stadtgeschichte und wirkt bei ihrer Erforschung und Vermittlung mit. Ergebnisse werden unter anderem in der vom Magistrat herausgegebenen Publikationsreihe "Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur" veröffentlicht.

Geschichte der Einrichtung:

Das Stadtarchiv befindet sich mitten in der Innenstadt.
Das Stadtarchiv befindet sich mitten in der Innenstadt.
Die Altregistraturen des Stadtrats und anderer städtischer Einrichtungen wie Armenkommission, Waisenhäuser, Stiftungen, von Bau-, Steuer- und Meldebehörden befanden sich bis 1886 vorwiegend im Rathaus. Nach Abschluss eines Vertrags mit dem Staatsarchiv wurden die älteren Unterlagen in mehreren Ablieferungen dorthin als Depositum (das heißt unter Eigentumsvorbehalt) abgegeben, zuletzt in den 1970er Jahren. Dieser Altbestand liegt noch heute im Hessischen Staatsarchiv Marburg und ist dort zu benutzen. 1988 richtete die Stadt Marburg ein eigenes und hauptamtlich betreutes Archiv ein. Es übernimmt seitdem die Ablieferungen städtischer Dienststellen und verwahrt sie zum Teil in Außenmagazinen. Darunter befinden sich auch die Gemeindearchive der 1974 eingemeindeten Orte. Nach mehreren Umzügen ist das Archiv seit 1995 im damaligen Hauptgebäude der Stadtsparkasse in der Barfüßerstraße untergebracht. 1996 überstand es einen Schwelbrand in der Schalterhalle der Sparkasse unbeschadet. Die Halle wurde anschließend zum Sitzungssaal der Stadtverordneten umgebaut; das Stadtarchiv liegt oberhalb davon.

Beschreibung der Archivbestände:

Karte der Stadt Marburg von 1750 (Ausschnitt).
Karte der Stadt Marburg von 1750 (Ausschnitt).
Das Archiv der Stadt Marburg ist ein seit dem späten Mittelalter gewachsenes historisches Archiv, das nie verschleppt oder zerstört wurde und deshalb nur wenige Lücken aufweist. Im einzelnen handelt es sich um folgende Bestände: Urkunden (ab 1311; 1250 Stück); Amtsbücher (seit dem Ende des 14. Jahrhunderts; vorwiegend Protokoll- und Rechnungsserien; 106 Meter); Akten (seit dem 16. Jahrhundert; 550 Meter), darunter Sparkasse und Stadtwerke als Eigenbetriebe der Stadtverwaltung (2. Hälfte 19. und 1. Hälfte 20. Jahrhundert); Amtsdruckschriften; Zeitungen; Karten und Pläne (33 Schubladen); Siegelstempel (ab Ende 13. Jahrhundert; 3 Kartons); Bibliothek (2.000 Bände), darunter das Marburger Sippenbuch 1500-1850, bearbeitet von Kurt Stahr, 23 Bände; Materialsammlungen zur Stadtgeschichte, vor allem der Nachlass des Stadtgeschichtsforschers Hermann Bauer (geboren 1897, gestorben 1986); Deposita von LDP/FDP (1945-1982) und DKP (1969-1989).
Nicht oder noch nicht im Archiv sind folgende Unterlagen der Stadtverwaltung, die für geschichtliche Fragestellungen von Interesse sind: Personenstandsbücher des Standesamts, Einwohnermeldeunterlagen ab etwa 1900, das Archiv der Bauaufsicht, Sammlungen historischer Fotos, vor allem aus dem Nachlass von Hermann Bauer.

direkt zu ...

Informationen als Text erhalten Sie unter www.wettereule.de