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Ratsinformation

Auszug - Kleine Anfrage der Stadtverordneten Martina Dirmeier (Nr. 20/29.11.2013)  

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg
TOP: Ö 4.20
Gremium: Stadtverordnetenversammlung Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Fr, 29.11.2013 Status: öffentlich
Zeit: 16:30 - 22:00 Anlass: Öffentliche Sitzung
Raum: Sitzungssaal Barfüßerstr. 50
Ort: 35037 Marburg
VO/2811/2013 Kleine Anfrage der Stadtverordneten Martina Dirmeier (Nr. 20/29.11.2013)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Kleine Anfrage
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
 
Beschluss


 

Welche Projekte werden von der Stadt Marburg betrieben, um durch interkommunale Zusammenarbeit Kosten zu sparen?

 

 

Es antwortet Bürgermeister Dr. Kahle.

 

 

 

Der Universitätsstadt Marburg fehlen aufgrund ihrer Größe und geographischen Lage andere Gemeinden, mit denen sie im Rahmen einer interkommunalen Kooperation Synergieeffekte erzeugen könnte. Auch die Personalausstattung ist in der Marburger Stadtverwaltung nicht dazu geeignet, zusätzliche Aufgaben für andere Verwaltungen zu übernehmen.

Eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden findet in Form von Zweckverbänden statt, wie. z.B. beim Abwasserverband Marburg und dem Wasserverband Lahn-Ohm. Mitgliedschaften im Rahmen des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit bestehen im Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke und bei der ekom21-KGRZ Hessen.

 

Die Universitätsstadt Marburg ist außerdem Mitglied in der Genossenschaft „Zeiteninsel-Archäologisches Museum Marburger Land", die durch das Land Hessen gefördert wird.

Zudem bietet der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg in kleinerem Umfang Leistungen für andere Gemeinden gegen Entgelt an, um damit Deckungsbeiträge für das vorhandene Infrastrukturvermögen zu erzielen.

Auch im touristischen Bereich hat sich die Marburg Tourismus GmbH auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung zur Bildung der „Touristik-Service Marburger Land" mit der TOuR GmbH des Landkreises Marburg-Biedenkopf und weiteren Gemeinde der Landkreise Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg zusammengeschlossen.

 

Mit dem Ziel der weiteren Verbesserung der Stadt-Umlandbeziehungen und einer guten Regionalentwicklung arbeitet die Universitätsstadt Marburg in folgenden regionalen Zusammenschlüssen mit:

-              im Regionalmanagement Mittelhessen GmbH gemeinsam mit den weiteren Oberzentren Gießen und Wetzlar, den fünf mittelhessischen Landkreisen, den drei mittelhessischen Hochschulen sowie den mittelhessischen IHK`s und Handwerkskammern

-              in der Region Marburger Land gemeinsam mit den Umlandgemeinden mit dem Ziel der Entwicklung der ländlich strukturierten Umlandgemeinden nahe des Oberzentrums Marburg

-              in der Region Marburg Plus gemeinsam mit Umlandgemeinden mit dem Ziel einer abgestimmten Gewerbegebietsentwicklung

 

 

Eine direkt bezifferbare Kostenersparnis ist mit diesen Zusammenschlüssen nicht verbunden, jedoch ist ein mittel- bis langfristiger Nutzen im Sinne einer positiven Entwicklung der Region Marburg bzw. Mittelhessen insg. zu erwarten.

 

 

 

 

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