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Ratsinformation

Vorlage - VO/1158/2012  

Betreff: Antrag der Fraktionen SPD und B90/Die Grünen betr. Bericht zum Stand der Inklusion an Marburger Schulen und Kindertageseinrichtungen
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag SPD/Bündnis 90/Die Grünen
Federführend:40 - Schule Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Magistrat Kenntnisnahme
16.04.2012    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
18.04.2012 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Frauen ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Bäder Vorberatung
19.04.2012 
Öffentliche Sitzung des Schul- und Kulturausschusses geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
27.04.2012 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Magistrat wird gebeten,

1.     eine Bestandsaufnahme aller Marburger Kinder mit Förderstatus (wie im Schulgesetzt definiert bzw den entsprechenden Förderrichtlinien festgelegt) vorzulegen, mit Angaben darüber, wo sie beschult werden bzw. in welchen Kindestageseinrichtungen sie betreut werden,

2.     zu berichten, welche Maßnahmen zur Inklusion an Marburger Schulen und Kindertageseinrichtungen in den letzten beiden Jahren stattgefunden haben,

3.     zu berichten, welche Maßnahmen zur Inklusion im Rahmen des neuen Schulentwicklungsplans (zunächst für den Grundschulbereich und die entsprechenden Förderschulenstufen) und im Rahmen der Jugendhilfeplanung vorgesehen sind und ob es noch weiterhin Sondereinrichtungen geben soll,

4.     und die weitere Entwicklung regelmäßig (in den zuständigen Ausschüssen) zu dokumentieren.


Begründung:

Marburg wurde gerade als behindertenfreundliche Stadt ausgezeichnet. Schon deshalb hat das Thema Inklusion einen hohen Stellenwert. Bereits unter dem Stichwort „Integration“ wurden hier viele Grundlagen geschaffen und zahlreiche Einzelmaßnahmen umgesetzt. Die neuen Entwicklungen mit dem Ziel der Inklusion sollen in Marburg ebenfalls aktiv angegangen werden. Damit die dafür erforderlichen Entscheidungen durch die Stadtverordnetenversammlung getroffen werden können, ist die umfängliche Information zunächst zum Bereich von Schule und Kindertageseinrichtungen notwendig.

Inklusion ist eine umfassende und komplexe Aufgabe, die in einem ersten konkreten Schritt im Zusammenhang mit Schule und Kinderbetreuung angegangen werden soll. Wenn wir Inklusion als städtische Aufgabe ernst nehmen sind allerdings darüber hinaus alle Lebensbereiche und weitere Zielgruppen in die Betrachtung einzubeziehen, wie z.B. die Freie Jugendarbeit.

 

Gerald Weidemann                                                                                    Dr. Christa Perabo

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