Universitätstadt Marburg

?

Hauptnavigation der Seite

Kartenanwendung der Stadt Marburg

Seiteninhalt

Inhaltsbereich der Seite

Ratsinformation

Vorlage - VO/1546/2012  

Betreff: Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen betr. Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch bei Wahlbeamt/-innen ermöglichen
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag SPD/Bündnis 90/Die Grünen
Federführend:10 - Personal und Organisation Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Magistrat Kenntnisnahme
27.08.2012    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats zur Kenntnis genommen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
28.08.2012 
Öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ungeändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
31.08.2012 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

 

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, folgenden Beschluss zu fassen:

 

1. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis, dass die hauptamtliche Dezernentin, Dr. Kerstin Weinbach, nach dem Ende ihrer Elternzeit zum 1. November 2012 ihre Arbeitszeit dauerhaft um 50 Prozent reduzieren wird. Damit verbunden ist eine entsprechende Reduktion ihrer Verantwortlichkeiten.

 

2. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, die dadurch frei werdende halbe Stelle einer hauptamtlichen Stadträtin / eines hauptamtlichen Stadtrates zum nächstmöglichen Zeitpunkt auszuschreiben.

 

3. Wenn diese Ausschreibung nicht möglich sein sollte, wird die Stadtverordnetenversammlung die Hauptsatzung der Universitätsstadt Marburg um eine halbe hauptamtliche Stelle eines Stadtrates / einer Stadträtin ergänzen.

 

 


 

Begründung:

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe unserer Zeit. Es genügt nicht, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zu schaffen. Vielmehr müssen auch die Arbeitsverhältnisse so gestaltet werden, dass Familie und Beruf in Einklang kommen können. Zeitstrukturen im Arbeitsverhältnis müssen sich den Bedürfnissen von Familien anpassen können.

In der gesellschaftlichen Wahrnehmung haben die Repräsentanten und Repräsentantinnen des Staates und der kommunalen Selbstverwaltung eine Vorbild- und Signalfunktion. Deshalb muss auch hier die in vielen Bereichen bereits selbstverständliche Teilbarkeit von Stellen möglich sein. Die Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg will beispielgebend sein und auch für hauptamtliche Wahlbeamte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, ohne dass dadurch die Erfüllung der Aufgaben des hauptamtlichen Magistrates leidet. Deshalb muss das frei werdende Stellenkontingent neu besetzt werden.

 

 

Steffen Rink              Dietmar Göttling

 

Mobile Navigation schliessen