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Ratsinformation

Vorlage - VO/2649/2013  

Betreff: Antrag der Piratenpartei betr. Pilotprojekt kostenloses WLAN in Marburger Bussen
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag der Piratenpartei
Federführend:Stadtwerke GmbH Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Magistrat Vorberatung
07.10.2013    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Ausschuss für Umwelt, Energie und Verkehr Vorberatung
22.10.2013 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Verkehr abgelehnt   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
01.11.2013 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zurückgestellt   
29.11.2013 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zurückgestellt   
28.03.2014 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zurückgestellt   
20.11.2015 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Beschluss:

 

Der Magistrat wird gebeten

 

-         zu prüfen und darüber zu berichten, inwieweit innerhalb des Marburger ÖPNV-Netzes fahrende Busse mit entsprechender WLAN-Technik ausgerüstet werden können, um einen reibungslosen Internetzugang während der Fahrt zu ermöglichen.

-         im Fall der Machbarkeit die Installation der entsprechenden Technik zu veranlassen.

-         diesen Internetzugang für Fahrgäste kostenlos zur Verfügung zu stellen und zu bewerben.

-         der Stadtverordnetenversammlung und Öffentlichkeit nach einer angemessenen Zeitspanne über die Nutzerzahlen und Rückmeldungen der Fahrgäste zu berichten.

 

 


Begründung:

Die Fahrtzeiten etlicher Marburger Busse – z.B. vom Richtsberg, aus Cappel oder von Wehrda in die Innenstadt – sind erheblich und ein Grund dafür, warum als Verkehrsmittel oft das flexiblere Auto gewählt wird. Es ist daher erforderlich, nach Lösungen zu suchen, um die Attraktivität des Marburger ÖPNV trotz der längeren Fahrtzeiten zu verbessern, damit dem dichten Autoverkehr und der Parkplatzmangelproblematik in der Stadt Marburg wirksam begegnet werden kann.

Der Zugang ins Internet über Hotspots ist im Vergleich zu den bei Smartphones üblichen Flatrates in der Regel ohne Volumenbegrenzungen und Geschwindigkeitsdrosselungen möglich. Touristen können durch die kostenlose Nutzung des Internets teure Roaminggebühren sparen und Marburg wird durch dieses Internetangebot für Besucher noch attraktiver. Insgesamt wird der Internetzugang zu mehr Entspannung und Spaß während der Fahrt führen, was wiederum zum guten Image des öffentlichen Nahverkehrs beiträgt und mehr Fahrgäste anzieht.

Da die Stadt Marburg selbst Internet Service Provider Dienste anbietet, dürfte es kein Problem darstellen, die Marburger Busse mit WLAN auszustatten.

Dass dies weder technische noch finanzielle oder gar rechtliche Hürden aufwirft, zeigt der Hamburger ÖPNV, wo in ausgewählten Buslinien nach einmaliger Anmeldung während der Fahrt per WLAN gratis im Internet gesurft werden kann [1, 2]. Dieser Service erfreut sich wachsender Beliebtheit. Auch in Finnland und der Schweiz sind öffentliche Omnibusse mit WLAN ausgestattet [3] und diverse Firmen bieten seit langem in In- und Ausland kostenlose WLAN-Hotspots an, die keine personalisierte Registrierung erfordern.

Natürlich wäre ein solches Angebot auch für im Landkreis verkehrende Busse attraktiv, deren Fahrtzeiten noch länger sind.

 

Quellen:

[1] Hamburg: http://www.nahverkehrhamburg.de/bus/633-ab-heute-kostenloses-internet-in-hamburger-bussen

[2] Hamburg: http://www.nahverkehrhamburg.de/bus/689-gratis-wlan-in-vhh-bussen-kommt-bei-fahrgaesten-gut-an

[3] Finnland & Schweiz: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-politik-missachtet-digitale-infrastruktur-deutschlands-a-877565.html

[4] Technische Umsetzung, allgemeine Vorteile, etc.: http://www.elektroniknet.de/kommunikation/sonstiges/artikel/82937/

 

Dr. Michael Weber

 

 

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