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Ratsinformation

Vorlage - VO/2808/2013  

Betreff: Kleine Anfrage der Stadtverordneten Tanja Bauder-Wöhr (Nr. 17/29.11.2013)
Status:öffentlichVorlage-Art:Kleine Anfrage
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
29.11.2013 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

 

Inwieweit ist der Magistrat in die Entscheidung der Veranstaltung Marburg B(u)y Night durch den Verein MAK involviert, wer traf die Entscheidung, die Eröffnung dieses ausschließlich kommerziellen Festes im Garten des Gedenkens stattfinden zu lassen, und wie und wann wurde die jüdische Gemeinde in diese Planungen einbezogen?

 

 


 

Da der ehemalige Brauereiparkplatz am Pilgrimstein im Zuge der Bauarbeiten zum Deutschen Sprachatlas in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung steht, wurde ein neuer Ort für die Eröffnung von Marburg b(u)y Night gesucht.

In seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Markt – und Aktionskreises Marburg e.V. (MAK) hat der Geschäftsführer der Marburg Tourismus und Marketing GmbH (MTM), Herr Hövel daher im August diesen Jahres den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Marburg, Herrn Orbach gefragt, ob er sich eine Eröffnung von Marburg b(u)y Night im Garten des Gedenkens vorstellen kann. Ausgangspunkt der Überlegungen war das offene Konzept des Ortes, der als ein Ort der Begegnung für die Einwohnerinnen und Einwohner Marburgs inmitten der Stadt Marburg geplant wurde und gedacht ist.

Herr Orbach war von der Idee sofort begeistert. Die Gedenkstätte würde so noch mehr in den Blickpunkt einer breiteren Öffentlichkeit gerückt und dies im Rahmen einer Veranstaltung, die die herausragenden Sehenswürdigkeiten der Universitätsstadt Marburg und ihre weiteren kulturhistorischen Gebäude und Stätten mit besonderen Illuminationen effekt- und stilvoll in Szene setzen und alle besonderen Orte Marburgs einbeziehen möchte.

Herr Orbach sprach auf Bitte Herrn Hövels kurz nach diesem Gespräch mit dem Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, Herrn Vaupel, der ebenfalls zustimmte.

Das auf den sensiblen Ort abgestimmte Programm – Musikauswahl, Beleuchtung, Ausschank heißer Getränke – wurde mit der Jüdischen Gemeinde im Detail abgestimmt. Dazu fand Mitte Oktober neben telefonischen Absprachen mit Herrn Orbach ein Treffen in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde mit Herrn Orbach, der MAK-Geschäftsstellenleiterin Frau Schnell und Herrn Fischer vom Beleuchtungsdienstleister Flashlight Veranstaltungstechnik statt.

Zwei Wochen vor der Veranstaltung trafen sich die Beteiligten nochmals im Garten des Gedenkens, um letzte Feinabstimmungen vorzunehmen. Dabei wurde auf Bitte der Jüdischen Gemeinde entschieden, auf einen Getränkeausschank zu verzichten.

 

 

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