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Ratsinformation

Vorlage - VO/3386/2014  

Betreff: Kleine Anfrage des Stadtverordneten Hermann Heck Nr. 15/25.07.2014
Status:öffentlichVorlage-Art:Kleine Anfrage
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Stadtverordnetenversammlung Kenntnisnahme
25.07.2014 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

 

Der Magistrat möge Auskunft darüber geben, ob sich das Engagement der Stadt

Marburg in Bezug auf die Ausweisung von Bauland in den Außenstadtteilen mit den Forderungen der jeweiligen Außenstadtteile nach mehr Bauland deckt oder ob es dort Handlungsbedarf seitens der Stadt gibt und wie will die Stadt diese Problematik beheben?

 

 


Es antwortete Bürgermeister Dr. Kahle:

 

Im Zusammenhang mit der Kleinen Anfrage wird zunächst an die Stadtverordnetenbeschlüsse vom Juli 2005 zur Baulandentwicklung in den Außenstadtteilen erinnert; diese wurden vor dem Hintergrund des laufenden demografischen Wandels und der damit einhergehenden Notwendigkeit einer an strategischen Leitlinien orientierten Baulandpolitik gefasst. Seit 2005 haben sich die, den Beschlüssen zugrunde liegenden demografischen Rahmenbedingungen allenfalls verschärft.

Im Rahmen der Anfrage werden die aus den oben genannten Beschlüssen entwickelten Grundvoraussetzungen für Baulandausweisungen in den Außenstadtteilen, insbesondere der nachzuweisende Eigenbedarf im Stadtteil, allerdings ausgeblendet und stattdessen „Forderungen“ mit Bedarf gleichgesetzt. Der Magistrat schlägt dagegen vor, auch weiterhin zwischen Bedarf und Forderung differenzieren; zudem sollten die stadtteilbezogenen „Forderungen“ mit den Bedürfnissen der anderen Stadtteile und mit der Gesamtstadtent-wicklung - Stichworte Verkehrsbeziehungen, summarische Wirkung - abgewogen werden. Vor dem Hintergrund des aktuell diskutierten Sachstandberichts zur Baulandentwicklung in den Außenstadtteilen sollten gesamtstädtische Interessen und integrierte Planungsansätze auch künftig Leitmotive der Universitätsstadt Marburg bleiben.

 

 

 

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