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Ratsinformation

Vorlage - VO/3959/2015  

Betreff: Antrag der Fraktion Marburger Linke betr. Tarifauseinandersetzung Sozial- und Erziehungsdienste
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag der Fraktion Marburger Linke
Federführend:FB 5 Kinder, Jugend, Familie Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Magistrat Vorberatung
20.04.2015    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
15.04.2015 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Frauen geändert beschlossen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
21.04.2015 
Öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
24.04.2015 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, folgenden Beschluss zu fassen:

 

 

Die Marburger Stadtverordnetenversammlung  solidarisiert sich mit den Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe. Sie  unterstützt die Gewerkschaften Verdi und GEW in der aktuellen Tarifauseinandersetzung. Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt die Lohnforderung und hält eine Neuordnung der Eingruppierungsregeln und die Anpassung der Tätigkeitsmerkmale an die Realität für unverzichtbar, denn der Nachholbedarf ist enorm.

 

 


 

Begründung:

Soziale Dienstleistungen sind unerlässlich für unser Leben. Es kann nicht sein, dass überall dort, wo es um die Erziehung von Kindern, um Soziale Arbeit oder die Pflege von alten und kranken Menschen geht, die Arbeitsbedingungen schlecht und die Einkommen gering sind. Es muss ein Ende haben, dass berufsbedingte Stresskrankheiten im Sozial- und Erziehungsbereich überdurchschnittlich oft auftreten. Verbesserungswürdig ist auch die Tatsache, dass fast 40 Prozent aller Beschäftigten nur in Teilzeit arbeiten. Frauen sind überdurchschnittlich von diesen prekären Arbeitsverhältnissen betroffen. Dass die  Arbeit im Sozial- und Erziehungsbereich besser gewürdigt wird und Existenz sichernde Arbeitsplätze geschaffen werden, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren, ist nicht nur im Interesse der Beschäftigten, sondern im Interesse unzähliger Menschen, die auf deren Arbeit angewiesen sind.

 

Halise Adsan, Tanja Bauder-Wöhr, Henning Köster, Jan Schalauske

 

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