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Ratsinformation

Vorlage - VO/4941/2016  

Betreff: Antrag der Fraktion B90/Die Grünen betr.: Familienfreundliche Stadt
hier: Selbstverpflichtung „Eltern in der Politik“
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Verfasser:Sprenger, Lothar
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
04.07.2016    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
06.07.2016 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung ungeändert beschlossen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
12.07.2016 
Öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ungeändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
15.07.2016 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Um Eltern die Beteiligung in politischen Gremien zu erleichtern schließt sich die Stadt Marburg der überparteilichen Initiative von Bundestagsabgeordneten „Eltern in der Politik“ (www.eltern-in-der-politik.com) an, indem sie sich deren Zielen selbst öffentlich verpflichtet.

Diese Selbstverpflichtung umfasst:

 

  1. politikfreier Sonntag (keine Sitzungen am Sonntag)
  2. Familienfreundliche Veranstaltungen (am Wochenende nur Veranstaltungen, zu denen die ganze Familie willkommen ist)
  3. Effiziente Sitzungsleitung (Einladung grundsätzlich unter Angabe des Endzeitpunktes, Rücksichtnahme auf die Belange von Familien bei der Terminvergabe)
  4. Flexible Arbeitszeiten (Effizienz statt Präsens, flexible Arbeitszeiten und Teilzeit auch in Führungspositionen, Arbeitszeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Abend und am Wochenende so weit wie möglich reduzieren)
  5. Fairer Wettbewerb (Besondere Rücksichtnahme auf Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die gerade ein Kind bekommen haben, keine negative Kommentierung, wenn Termine aus familiären Gründen nicht wahrgenommen werden können

 


Begründung:

 

Wesentliches Element einer erfolgreichen Kommunalpolitik ist größtmögliche Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an den Entscheidungsprozessen. Gerade Eltern von kleineren Kindern aber auch pflegende Angehörige haben ein geringeres Zeitbudget als andere. Um sie einzuladen und zu ermuntern, sich in den kommunalpolitischen Gremien  zu engagieren, braucht es die im Antrag genannten Regelungen, die ihnen eine  Teilhabe besser ermöglichen und erleichtern.

 

 

Dr. Elke NeuwohnerHans-Werner Seitz

 

 


 

 

 

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