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Ratsinformation

Vorlage - VO/5136/2016  

Betreff: Antrag der Fraktionen von SPD und BfM betr. Vormundschaft persönlich
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Verfasser:Sprenger, Lothar
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:51 - Zentrale Jugendhilfedienste
Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar  57 - Soziale Dienste
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
31.10.2016    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
09.11.2016 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung zurückgestellt   
18.01.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung zurückgestellt   
22.03.2017 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung (öffentlich) zurückgestellt   
26.04.2017 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung (öffentlich) zurückgestellt   
21.06.2017 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung (öffentlich) geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
18.11.2016 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zurückgestellt   
27.01.2017 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zurückgestellt   
31.03.2017 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) zurückgestellt   
05.05.2017 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) zurückgestellt   
30.06.2017 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Die Stadt Marburg richtet ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umAs) ein.

Hierzu werden ausgewählte, geeignete Personen durch einen freien Träger der Jugendhilfe geschult und fachlich begleitet um jeweils ein bis zwei unbegleitete minderjähre Jugendliche (umAs) zu betreuen.

 


Begründung:

Nach § 1791b BGB sieht die geltende Rechtslage vor, dass die Bestellung ehrenamtlicher Einzelvormünder Vorrang vor der Amtsvormundschaft hat. Gemäß § 4 SGB VIII hat die Bestellung eines ehrenamtlichen Vormundes nach dem Subsidiaritätsprinzip Vorrang vor der Aufgabenübernahme durch den öffentlichen Träger der Jugendhilfe.

Darüber hinaus ist eine ehrenamtliche persönliche Betreuung für den einzelnen zu betreuenden Jugendlichen wertvoller und bereichernder, da es in der Betreuung vor allem um die Gestaltung einer wertvollen umfänglichen Beziehung zwischen Betreutem und Betreuer geht.

Die ehrenamtliche Betreuung hat weiterhin den Vorteil, dass sie nicht mit „Dienstschluss“ und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht mit der Vollendung des 18. Lebensjahres endet.

Eine entsprechende fachliche Qualifizierung und Begleitung durch einen „Freien Träger der Jugendhilfe“ gewährleistet einen  Austausch zwischen den Betreuer/innen.

Soweit ein Jugendlicher Leistungsansprüche aus dem KJHG hat, die er durch seinen Vormund geltend macht, ist es sinnvoll, dass eine Entflechtung von Leistungs- und Kontrollebene (Jugendamt) und Vormund gewährleistet ist (siehe Dresdener Erklärung der BAG Amtsvormundschaft).

 

 

Ulrich Severin Erika Lotz-Halilovic

Alexandra KlusmannGabriele Mensing

 


 

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