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Ratsinformation

Vorlage - VO/5205/2016  

Betreff: Antrag der Fraktionen von SPD und BfM betr. Verbesserung des Angebots an Geldautomaten der Sparkasse Marburg-Biedenkopf in den Außenstadtteilen
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Verfasser:Drusel, Melanie
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Drusel, Melanie
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
14.11.2016    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
15.11.2016 
Öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zurückgestellt   
13.12.2016 
Öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
18.11.2016 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg zurückgestellt   
16.12.2016 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Der Magistrat wird aufgefordert, sich beim Verwaltungsrat der Sparkasse Marburg-Biedenkopf für ein verbessertes Angebot an Geldautomaten mit Überweisungsfunktion einzusetzen. Die Bereitstellung in öffentlichen Räumen, beispielsweise in den Bürgerhäusern, soll der Sparkasse angeboten werden.

 


Begründung:

 

Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf hat einen Marktanteil von über 50% im Privatkundenbereich und ist der wichtigste Finanzdienstleister vor Ort. Das soll so bleiben oder sogar gesteigert werden.

 

Sie wirbt selbst auf ihrer Homepage damit, „durch 59 Geschäftsstellen und 92 Geldautomaten immer direkt in der Nähe ihrer Kunden zu sein“. Sie ist wichtig für die Menschen in unserer Region.

 

Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf hat angekündigt, ihre Präsenz in der Region deutlich einzuschränken, allein im Stadtgebiet Marburg sollen fünf Geschäftsstellen geschlossen werden.

 

Schon jetzt ist die Präsenz der Sparkasse in den östlichen Stadtteilen unzureichend. Bürgerinnen und Bürger aus Ginseldorf, Bauerbach, Schröck und Moischt müssen weite Wege zurücklegen, um Bargeld abheben zu können. Insbesondere für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist dies eine Zumutung. So ist beispielsweise für die Schröcker Bevölkerung der nächst gelegene Geldautomat in Kirchhain.

 

Der Kunde soll, wie es in der Darstellung der Sparkasse selbst heißt, selbst (!) entscheiden, wie und wo er seine Finanzgeschäfte abwickelt. Noch ist für viele der Weg über den eigenen Computer eben keine Selbstverständlichkeit.

 

Die Sparkasse ist als öffentlich-rechtliches Institut dem Gemeinwohl und der Wirtschaftsförderung in der Region verpflichtet. Es ist auch im Interesse der Stadt Marburg, für eine hohe Kundenbindung zu sorgen.

 

Gerald WeidemannAndrea Suntheim-Pichler

Ulrich Severin

 


 

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