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Ratsinformation

Vorlage - VO/5341/2017  

Betreff: Antrag der SPD-Fraktion betr. Mahnmal zu den Morden in Mechterstädt
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Verfasser:Sprenger, Lothar
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:41 - Kultur
Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar   
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
06.02.2017    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Bäder Vorberatung
16.02.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Bäder geändert beschlossen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
21.02.2017 
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (öffentlich) geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
24.02.2017 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadt Marburg mahnt an einem öffentlichen Ort mit einer Gedenktafel an die von Marburger Studenten begangenen Morde von Mechterstädt.

 

Die Gestaltung der Gedenktafel soll in Abstimmung mit der Philipps-Universität Marburg und dem AStA erfolgen.

 

Der Magistrat schlägt der Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Ort für die Anbringung der Gedenktafel vor.

 


Begründung:

 

Die Erinnerung an Gewalttaten, die von Marburgerinnen und Marburgern ausgehen, ist eine Mahnung in die heutige Zeit zur Verpflichtung auf eine Kultur des Rechts und der Demokratie. Mehr denn je erscheint dies in heutiger Zeit in Gefahr zu geraten. Umso mehr braucht es öffentliche Orte, an denen an vergangenes Unrecht erinnert wird.

Zu diesem Unrecht gehören neben den Kriegsverbrechen der Marburger Jäger auch die vom Studentenkorps Marburg (StuKoMa) begangenen Morde an 15 Arbeitern in Mechterstädt am 25. März 1920. Besonders tragisch ist erneut die Tatsache, dass keiner der Mörder bestraft wurde und seinerzeit die Tat in Marburg in der Universität und von Teilen der nationalistisch orientierten Bürgerschaft sogar gerühmt wurde.

Als Teil einer Erinnerungskultur in Marburg, die sich mit dem Unrecht der Vergangenheit auseinandersetzt, ist es geboten, in der Stadt an einem öffentlichen Ort auf diese Morde hinzuweisen und damit dazu beizutragen, dass sich solche Ereignisse nie wiedererholen.

 

 

Alexandra KlusmannUlrich Severin

 


 

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