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Ratsinformation

Vorlage - VO/5345/2017  

Betreff: Antrag der Fraktionen von CDU und FDP/MBL betr. Neujahrsempfang ab 2018 in die Großsporthalle verlegen
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Verfasser:Sprenger, Lothar
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
06.02.2017    Nichtöffentliche Sitzung des Magistrats      
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
21.02.2017 
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (öffentlich) abgelehnt   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
24.02.2017 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Magistrat wird aufgefordert, den Neujahrsempfang der Universitätsstadt Marburg ab 2018 wieder in die Sporthalle der Kaufmännischen Schulen in Ockershausen zu verlegen.

 


Begründung:

 

Der Neujahrsempfang der Universitätsstadt Marburg stimmt seit vielen Jahren traditionell Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft, aus Vereinen, Verbänden, Politik, Kirche, Universität und Wirtschaft auf das noch junge Jahr ein. Zu Recht wird der Neujahrsempfang als gesellschaftliches Highlight wahrgenommen in dessen Rahmen der Ausbau vorhandener Netzwerke, zum Beispiel Vereins- und Verbandsebene hervorragend möglich ist. Viele der eingeladenen Gäste empfinden eine Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt als besondere Wertschätzung ihrer überwiegend ehrenamtlichen Arbeit.

 

Dass in diesem Jahr die Teilnehmerzahl um etwa ein Drittel reduziert wurde verwundert daher nicht nur die Antragsteller. Scheinbar waren die Veranstalter sogar gezwungen genau abzuwägen wer eine Einladung bekommen kann und wer nicht. Aus der Presse konnte man zum Beispiel erfahren, dass nicht alle Mitglieder der Ortsbeiräte eingeladen werden konnten.

 

Möchte man den Neujahrsempfang 2018 wieder mit „allen die kommen möchten,“ wie es der Oberbürgermeister ja in der Presse verlauten ließ, feiern, bleibt also nur die Verlegung zurück in die Sporthalle der Kaufmännischen Schulen. Offensichtlich fasst die Stadthalle oder wie sie immer wieder gerne genannt wird - das „Haus der Stadtgesellschaft“ nicht alle Repräsentanten eben dieser.

 

Eine Einladung zum Neujahrsempfang hat aus genannten Gründen einen so hohen Stellenwert. Deshalb darf es auch in Zukunft keine Abstriche bei der Einladung der Gäste geben. Wer wäre in der Lage den Nutzen oder den Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit zu bewerten? Wer könnte abwägen wer eingeladen wird und wer nicht?

 

Die Wertschätzung zumindest eine Einladung zum Neujahrsempfang zu bekommen sollte auch in Zukunft den Menschen zu Teil werden, die sich für das Wohl und den Nutzen der Bürgerinnen und Bürger der Universitätsstadt Marburg einsetzen. Dies scheint am jetzigen Standort, dem Erwin Piscator Haus, in der bisher gekannten Form nicht mehr möglich zu sein.

 

Nur am Rande möchten die Antragsteller auf die offensichtlichen Vorteile der Sporthalle in Ockershausen hinweisen. Neben der deutlich größeren Kapazität gehören dazu auch die bessere Erreichbarkeit und sicher auch die vorhandenen Parkplätze am Großsportfeld.

 

Eine Verlegung scheint aus den genannten Gründen nicht nur empfehlenswert sondern dringend erforderlich um der Bedeutung des Neujahrsempfangs im Jahr 2018 wieder gerecht zu werden.

 

 

Jens SeippDr. Hermann Uchtmann

Dirk BambergerHanke Friedrich Bokelmann

Winfried KisselMichael Selinka

Walter JugelChristoph Ditschler

Manfred Jannasch

 


 

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