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Ratsinformation

Vorlage - VO/6527/2018  

Betreff: Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und BfM betr. Micro-Apartments
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:61 - Stadtplanung und Denkmalschutz
Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar   
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
19.11.2018    Sitzung des Magistrats (nichtöffentlich)      
Bau- und Planungsausschuss, Liegenschaften Vorberatung
06.12.2018 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, Liegenschaften (öffentlich) geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
14.12.2018 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen ob und in welcher Form Micro-Apartments als neue und innovative Wohnform den Wohnungsmarkt in Marburg nachfragegerecht ergänzen und entlasten könnten. Da das Wohnraumversorgungskonzept der Stadt vom November 2015 in dieser Tiefenschärfe keine Aussagen trifft, ist mit dem Studentenwerk und den Wohnungsbaugesellschaften – insbesondere der GeWoBau- die konkrete Nachfrage nach solchen Angeboten zu klären.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Begründung:

 

Micro-Apartments bis 20 Quadratmeter Wohnfläche werden als neue Wohnform zunehmend an Bedeutung gewinnen. In vielen Großstädten, wo innerstädtisches Bauland knapp und teuer ist, sind Micro-Apartments besonders bei jungen Leuten und Singles beliebt. Nicht nur, weil sie in der Regel deutlich preisgünstiger sind als übliche Wohnungsgrößen angeboten werden, sondern weil sie zunehmend auch dem Lebensstil der Leute entgegenkommen. Gewohnt wird zentral, gearbeitet oder studiert um die Ecke, im Viertel wird eingekauft und per Fahrrad ist man mobil.

 

Statt sich mit Unnötigem zu belasten, werden Dinge getauscht oder nur bei Bedarf ausgeliehen. Wirklich wichtiges wird digitalisiert und in der „Datenwolke“ verstaut, die immer und überall verfügbar ist. Das Bett verschwindet im Wandschrank, die Herdplatte in der Schublade und das Bügelbrett klappt im Bad zu Seite.

 

Die Adressaten in bereits verwirklichten Projekten sind bevorzugt Studierende, aber auch Geschäftsreisende. Inwieweit diese zweite Gruppe in Marburg von Belang ist, wäre auch mit den Hotelbetreibern zu klären. Hier böten sich Lösungen im Bestand bzw. am Lokschuppen oder in der Gutenbergstraße in den neu entstehenden Hotels an.

 

Auch in Deutschland sind Micro-Apartments auf dem Vormarsch. Berlin, Hamburg und München sind nur einige Beispiele der Etablierung neuer Wohnformen. Auch in Marburg könnte diese Art des modernen Wohnens eine der vielen möglichen Antworten auf die Fragen der Wohnungsknappheit sein.

 

 

Jens SeippSonja SellRoland Frese

Roger Pfalz

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

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