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Ratsinformation

Vorlage - VO/6557/2018  

Betreff: Antrag der Fraktionen SPD, Linke, BfM, CDU, betr.: Verwendung von Polystyrol bei Sanierungen und Neubauten
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:65 - Hochbau
Bearbeiter/-in: Schwede, Tina   
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
03.12.2018    Sitzung des Magistrats (nichtöffentlich)      
Bau- und Planungsausschuss, Liegenschaften Vorberatung
06.12.2018 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, Liegenschaften (öffentlich) ungeändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
14.12.2018 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, inwieweit bei Sanierungen und Neubauten von Gebäuden durch die Stadt und seine Gesellschaften auf Polystyrol als Dämmstoff verzichtet werden und stattdessen ökologisch unbedenklichere Materialien eingesetzt werden können. Die Stadtverordnetenversammlung möchte auf Polystyrol möglichst verzichten.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Begründung:

 

Die Verwendung von Dämmstoffen aus Polystyrol ist unter anderem wegen des Brandverhaltens in die öffentliche Kritik geraten.

 

Auch die Verwendung des Brandhemmers HBCD (Hexabromcyclododecan) in Polystyrol-Dämmstoffen wird kritisch gesehen, da dieser Stoff zwar die Entzündung von Kunststoffen und die Ausbreitung von Flammen verzögert, diese aber bei vollentwickelten Bränden doch auch brennen.

 

Dem gegenüber stehen gesundheitsschädliche Effekte wie Störungen der Embryonal- und Säuglingsentwicklung, die laut Umweltbundesamt dokumentiert sind. HBCD steht im Verdacht, die Fortpflanzung zu beeinträchtigen.

 

Zudem ist HBCD schlecht zu entsorgen und schwer abbaubar. Er kann in das Grundwasser eindringen, sich dort anreichern und bei Wasserorganismen schwere Schäden hervorrufen, die sich über die Nahrungskette bis zum Menschen fortsetzen.

 

Eine Alternative bieten laut Umweltbundesamt mineralische Dämmstoffe wie Mineralwolle oder Blähton. Diese tragen z. B. den "Blauen Engel".

 

 

Gerald Weidemann         Tanja Bauder-Wöhr          Roland FreseHermannHeck

Matthias Range

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