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Ratsinformation

Vorlage - VO/6640/2019  

Betreff: Antrag der Fraktion Marburger Linke betr.: Barrierefreien Ausbau des Marburger Südbahnhofes vorantreiben
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:61 - Stadtplanung und Denkmalschutz
Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar  15 - Referat für Stadt-, Regional- u. Wirtschaftsentwicklung
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
11.02.2019    Sitzung des Magistrats (nichtöffentlich)      
Ausschuss für Umwelt, Energie und Verkehr Vorberatung
12.02.2019 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Verkehr (öffentlich) geändert beschlossen     
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
13.02.2019 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Gleichstellung (öffentlich) geändert beschlossen   
Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung
19.02.2019 
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (öffentlich) geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
22.02.2019 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, seinen im Jahr 2015 gefassten Beschluss (VO/3696/2014), den Marburger Südbahnhof (Verkehrsstation Marburg-Süd) in Kooperation mit der DB Station&Service AG und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH barrierefrei auszubauen, endlich umzusetzen. Dafür etwaig notwendige Kapazitäten in den Fachdiensten 65 und 66 werden entsprechend bereitgestellt.

 

Die Stadtverordnetenversammlung erwartet, dass bei der barrierefreien Modernisierung des Marburger Südbahnhofs keine Abstriche in Sachen Barrierefreiheit gemacht werden, auch nicht aus Kostengründen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung appelliert zudem an die Deutsche Bahn, den Rhein-Main-Verkehrsverbund und an die Hessische Landesregierung den barrierefreien Ausbau des Marburger Südbahnhofs nachdrücklich zu unterstützen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung bittet den Magistrat, in diesem Zusammenhang auch zu prüfen, ob eine Verlegung der Bahnsteige unter die Konrad-Adenauer-Brücke, wie es im Kontext der Studie zur Uni-Tram diskutiert worden ist, sinnvoll sein kann.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Begründung:

 

Im Jahr 2015 hat die Stadtverordnetenversammlung von einem Beschluss des Magistrats Kenntnis genommen, nachdem die Stadt Marburg mit der DB Station&Service AG und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH einen Kooperationsvertrag zur Modernisierung und zum barrierefreien Ausbau der Verkehrsstation Marburg-Süd abgeschlossen hat (VO/3696/2014).

 

Auf eine kleine Anfrage der Marburger Linken antwortete Bürgermeister Wieland Stötzel wie folgt: „Durch die DB wurde eine Entwurfsplanung vorgelegt, die mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden ist. Durch die Fachdienste 65 und 66 sollen Alternativen insbesondere für den Umgang mit dem dritten Aufzug auf der Seite Am Krekel erarbeitet werden. Wegen mangelnder Kapazitäten ist dies jedoch noch nicht erfolgt.

 

Weiterhin wird die geplante Bahnsteighöhe von 76 cm über Schienenoberkante (SOK) in Frage gestellt. (Der Bahnhof Marburg wurde mit einer Bahnsteighöhe von 55 cm über SOK erneuert). Wegen dieser grundsätzlichen Differenzen kann die Planung gegenwärtig nicht fortgesetzt werden. Die offenen Fragestellungen müssen im nächsten Jahr wieder aufgegriffen werden.“

 

Angesichts des für viele Nutzer/innen des Südbahnhofs unbefriedigenden Sachstands ist es an der Zeit, dass die Stadtverordnetenversammlung ihren Willen, zur barrierefreien Modernisierung der Verkehrsstation Marburg-Süd erneut bekräftigt und den Magistrat zum Handeln auffordert.

 

 

Jan SchalauskeRenate BastianInge Sturm

Elisabeth KulaRoland BöhmHenning Köster-Sollwedel

Jonathan Schwarz

 

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