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Ratsinformation

Vorlage - VO/7598/2020  

Betreff: Antrag der Fraktion Marburger Linke betr. Gemeinschaftsgärten als umweltfreundliche Aufwertung des Wohnumfelds
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:61 - Stadtplanung und Denkmalschutz
Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar  67 - Stadtgrün und Friedhöfe
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
02.11.2020    Sitzung des Magistrats (nichtöffentlich)      
Ausschuss für Umwelt, Energie und Verkehr Vorberatung
10.11.2020 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Verkehr (öffentlich) zurückgestellt   
19.01.2021 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Verkehr (öffentlich) geändert beschlossen   
Bau- und Planungsausschuss, Liegenschaften Vorberatung
12.11.2020 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, Liegenschaften (öffentlich) zurückgestellt   
21.01.2021 
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, Liegenschaften (öffentlich) geändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
20.11.2020 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) zurückgestellt   
29.01.2021 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) geändert beschlossen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Stellungnahme OBR Waldtal  
Stellungnahme OBR Altstadt  
Stellungnahme OBR Campusviertel  

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Beschlussvorschlag:

 

Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept für Gemeinschaftsgärten zu erarbeiten, dessen Umsetzung vor allem in innerstädtischen Bereichen realisiert werden soll, wo wenig oder keine eigene Gartennutzung möglich ist. Selbstverständlich sollen die vorhandenen Ressourcen und Initiativen miteinbezogen werden.

 

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Begründung:

 

Nicht erst durch die aktuellen Erfahrungen mit der Virus-Pandemie wird deutlich, wie wichtig Aufenthaltsmöglichkeiten im Grünen sind. Besonders im innerstädtischen Raum haben aber nur wenige Menschen diese Möglichkeiten.

 

Urban Gardening nahm seinen Ursprung in Großstädten, Nutznießer sind und waren zu einem großen Anteil Empfänger staatlicher Sozialleistungen und Familien, Alleinerziehende/Alleinstehende. Die Gärten dienen als Aufwertung ihrer Nachbarschaft, Erholungsraum und zum Anbau von Nahrungsmitteln.

 

„Gemeinschaftsgärten sind gemeinschaftlich und durch freiwilliges Engagement geschaffene und betriebene Gärten, Grünanlagen und Parks mit Ausrichtung auf eine allgemeine Öffentlichkeit.“ (Rosol 2006: 7)

 

Letztlich profitieren viele vom gemeinschaftlichen Gärtnern, sowohl soziale und politische Motive spielen hierbei eine Rolle. Ein weiterer Vorteil ist der verstärkte nachbarschaftliche Kontakt bei der gemeinschaftlichen Gestaltung. Aufgrund der trockener ausfallenden Frühjahrs- und Sommermonate müssen allerdings auch Wasseranschlüsse bei der Planung berücksichtigt werden.

 

In Marburg haben wir bereits die Initiative „essbare Stadt“. Bekannt sind auch die großen Vorzüge der interkulturellen Gärten im Vitos Gelände und am Stadtwald. Allerdings ist die Nachfrage hoch, Wartelisten liegen – wie auch bei den bekannten Kleingärten - vor. Das unterstreicht, wie sinnvoll eine Ausweitung von Gemeinschaftsgärten ist. Zudem stärken sie die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld und stellen eine ökologisch sinnvolle Nutzung der Flächen dar.

 

 

Renate Bastian Tanja Bauder-Wöhr

Miguel Sánchez Arvelo Inge Sturm

 

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Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Stellungnahme OBR Waldtal (9 KB)      
Anlage 2 2 Stellungnahme OBR Altstadt (7 KB)      
Anlage 3 3 Stellungnahme OBR Campusviertel (9 KB)      
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