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Ratsinformation

Vorlage - VO/7741/2020  

Betreff: Antrag der FDP/MBL-Fraktion betr.: "Hybrider Parkraum"
Status:öffentlichVorlage-Art:Fraktionsantrag
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Beteiligt:66 - Tiefbau
Bearbeiter/-in: Sprenger, Lothar  33 - Straßenverkehr
Beratungsfolge:
Magistrat Stellungnahme
18.01.2021    Sitzung des Magistrats (nichtöffentlich)      
Ausschuss für Umwelt, Energie und Verkehr Vorberatung
19.01.2021 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Verkehr (öffentlich) abgelehnt   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
29.01.2021 
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg (öffentlich) abgelehnt     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, ein Konzept für die Erstellung eines hybriden (Park)-Raums in der Leopold Lucas Straße 20 zu entwickeln und so endlich den dringend benötigten Ersatz für das seit 2016 unbenutzbare und später abgerissene Parkdeck der KSM nachhaltig bereitzustellen.

 

Der Raum soll alle Verkehrsteilnehmern zur Verfügung stehen: Stellplätze und -boxen für E-Bikes, Lastenräder und Fahrräder, E-Scooter Stationen, Roller-Parkplätze, so wie PKW Stellplätze mit und ohne Lademöglichkeit.



 


Begründung:

 

Schon seit 2017, kurz nach dem Abriss des Parkdecks an der KSM, gibt es massive Kritik an der Parksituation im Umfeld des Schulcampus. In der OP vom 11.05.2017 findet sich eine deutliche Zusammenfassung der Parkplatzsituation:

 

Mit dem kürzlichen Abriss des maroden Parkdecks der Kaufmännischen Schulen fielen dutzende Parkplätze an der Leopold-Lucas-Straße weg. Seitdem ärgern sich die Anwohner über Falschparker. Der Ortsbeirat hofft nun auf Ersatz. „Es war vorher schon prägnant, aber jetzt hat sich die Parksituation noch verschärft“, berichtet Ortsvorsteher Ludwig Schneider (GLO). Zunehmend mehr Autos stünden mittlerweile entlang den Straßen, verstopften etwa den engen Bachweg oder füllten den Parkplatz des Edeka-Marktes. Damit nehmen sie den Kunden den Parkraum weg, „das ist geschäftsschädigend“, ärgert sich Schneider. Um dem wilden Parken Einhalt zu gebieten, wünscht sich das Gremium von der Stadt eine Alternative. Einstimmig beschlossen die Mitglieder einen Antrag der GLO, fordern somit den Magistrat auf, Auskunft über mögliche Pläne zu erteilen, um die „nun fehlenden Parkplätze zu ersetzen“.

 

Die Parkplatzsituation ist weiterhin sehr unübersichtlich und damit eine unnötige Gefahrenquelle auf dem Schulweg der vielen Schüler*Innen aus den anliegenden Schulen. Der Parkplatz am Georg-Gaßmann-Stadion ist morgens schon um 08.00h ausgelastet. Dass dieser Parkplatz auch der einzige Park & Ride Parkplatz in der Südstadt ist bzw. sein könnte, verschärft die Situation nochmals und konterkariert die Idee einer Verkehrsentlastung bei gleichzeitiger guter Erreichbarkeit der Innenstadt. Die Mobilität der Zukunft wird sicher nicht mehr nur das Kfz fokussieren können. Wenngleich es im ländlichen Raum mittelfristig nicht zu ersetzen ist, so müssen wir einen Raum anbieten, der den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen gleichermaßen Rechnung tragen kann. Eine Aufstockung des Parkraums an der KSM durch eine zweite Etage ist durch die dort vorliegende Topographie gut möglich, da sie harmonisch eingebettet in das Gelände kaum in den Sichtbereich fällt. Die Entwicklung eines hybriden (Park)-Raums könnte die Möglichkeit bieten, verschiedene Verkehrsmittel (Fahrrad, Auto etc.) zu berücksichtigen. Deren spezifische Bedürfnisse an eine mögliche Ladeinfrastruktur sollte eingeflochten werden. Es wäre sogar eine geschickte Erweiterung und der Anschluss an das Areal des Georg-Gaßmann-Stadions oder an die KSM möglich.

 

 

Hanke Bokelmann Lisa Freitag Christoph Ditschler



 




 

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