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Ratsinformation

ALLRIS - Vorlage

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Antrag der Fraktion Marburger Linke - VO/4130/2015

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

 

Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat der Universitätsstadt Marburg auf, dafür Sorge zu tragen, dass

  1. die Gestaltung der Fassade der Zentralen Universitätsbibliothek, im Neubau befindlich, mit hochwertigen Materialen durchgeführt wird.
  2. das nächtliche Erscheinungsbild des Gebäudes aus gestalterischen und
    energetischen Gründen mit LED Technik ausgestattet wird.

 

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Sachverhalt

Begründung:

Dem Neubau der Zentralen Universitätsbibliothek (ZUB) in einer derart prominenten Lage zwischen Elisabethkirche und Alten Botanischen Garten kommt aus denkmalpflegerischen Gründen eine außerordentliche Bedeutung zu. Die aus Kostengründen geplante billige Verkleidung der mehrere tausend Quadratmeter großen Fassade mit billigen leicht getönten Zementfaserplatten ist an dieser Stelle nicht vorstellbar. Selbst wenn diese mit nicht sichtbarer Befestigung erfolgt, kann und darf das keine Lösung sein. Hinzu kommt, dass Zementfaserplatten sehr schnell eine unkalkulierbare Patina annimmt, deren dann notwendige Reinigungen hohe Kosten verursachen werden. Denkmalbeirat und Gestaltungsbeirat der Stadt Marburg haben sich einvernehmlich erstaunt über das Vorhaben einer Billigvariante geäert. Beide Beiräte haben sich für eine hochwertige Variante in ihren Empfehlungen ausgesprochen.

Aus der Pressemitteilung vom 18. Mai 2015 des Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Spies ist zu entnehmen, dass „an der Fassade darf nicht gespart werden“ und weiter: „ die bisherige Planung zur Außengestaltung von neuer Universitätsbibliothek und Sprachatlas beizubehalten. Diese zentralen und Stadtbild prägenden Gebäude müssen auch in der Außengestaltung auf dem hohen Niveau gestaltet werden, wie es die Entwürfe vorgesehen haben und auch der Gestaltungsbeirat gefordert hat“, so Spies.

Die Stadt Marburg ist die Baugenehmigungsbehörde und muss von ihrem Recht Gebrauch machen und an der  Genehmigung  für die geplante Fassadengestaltung festhalten und somit  dem Ansinnen der Universität einer abweichenden Fassadengestaltung zu verweigern. Der ganze Bereich um den Alten Botanischen Garten wird zurzeit durch stadtbildprägende große Gebäude umbaut.

Aufgrund der zeitlichen Vorgaben durch das Heureka Programms konnten die bisherigen Vorschriften für eine angemessene Fassadengestaltung, insbesondere vor dem gewachsenen historischen Gesamtbild der Altstadt und des Biegenviertels, nicht genügend Rechnung getragen werden. Umso wichtiger ist dies jetzt zu berücksichtigen und sich an die Beschlüsse des B-Plans, des Gestaltungsbeirats und des Denkmalbeirates zu halten, hier kann kein Weg daran vorbei führen!

r das nächtliche Erscheinungsbild ist die Ausleuchtung der ZUB mit veralteten und energetisch nicht mehr vertretbaren Leuchtkörpern geplant. Auch diese aus Kostengründen geplante Gestaltung ist nicht
hinnehmbar. Der DBR empfiehlt eine LED-Beleuchtung zu verwenden, die auch farblich ohne weiteres gestaltet werden kann. Das ist ohne großen Mehraufwand möglich. Besondere Bedeutung kommt hier dem Kaltatrium zu.

 

Halise Adsan

Tanja Bauder-Wöhr

Henning Köster

Jan Schalauske

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