Universitätstadt Marburg

?

Hauptnavigation der Seite

Kartenanwendung der Stadt Marburg

Seiteninhalt

Inhaltsbereich der Seite

Ratsinformation

ALLRIS - Vorlage

Fraktionsantrag - VO/7598/2020

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept für Gemeinschaftsgärten zu erarbeiten, dessen Umsetzung vor allem in innerstädtischen Bereichen realisiert werden soll, wo wenig oder keine eigene Gartennutzung möglich ist. Selbstverständlich sollen die vorhandenen Ressourcen und Initiativen miteinbezogen werden.

 

Reduzieren

Sachverhalt

Begründung:

 

Nicht erst durch die aktuellen Erfahrungen mit der Virus-Pandemie wird deutlich, wie wichtig Aufenthaltsmöglichkeiten im Grünen sind. Besonders im innerstädtischen Raum haben aber nur wenige Menschen diese Möglichkeiten.

 

Urban Gardening nahm seinen Ursprung in Großstädten, Nutznießer sind und waren zu einem großen Anteil Empfänger staatlicher Sozialleistungen und Familien, Alleinerziehende/Alleinstehende. Die Gärten dienen als Aufwertung ihrer Nachbarschaft, Erholungsraum und zum Anbau von Nahrungsmitteln.

 

„Gemeinschaftsgärten sind gemeinschaftlich und durch freiwilliges Engagement geschaffene und betriebene Gärten, Grünanlagen und Parks mit Ausrichtung auf eine allgemeine Öffentlichkeit.“ (Rosol 2006: 7)

 

Letztlich profitieren viele vom gemeinschaftlichen Gärtnern, sowohl soziale und politische Motive spielen hierbei eine Rolle. Ein weiterer Vorteil ist der verstärkte nachbarschaftliche Kontakt bei der gemeinschaftlichen Gestaltung. Aufgrund der trockener ausfallenden Frühjahrs- und Sommermonate müssen allerdings auch Wasseranschlüsse bei der Planung berücksichtigt werden.

 

In Marburg haben wir bereits die Initiative „essbare Stadt“. Bekannt sind auch die großen Vorzüge der interkulturellen Gärten im Vitos Gelände und am Stadtwald. Allerdings ist die Nachfrage hoch, Wartelisten liegen – wie auch bei den bekannten Kleingärten - vor. Das unterstreicht, wie sinnvoll eine Ausweitung von Gemeinschaftsgärten ist. Zudem stärken sie die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld und stellen eine ökologisch sinnvolle Nutzung der Flächen dar.

 

 

Renate Bastian Tanja Bauder-Wöhr

Miguel Sánchez Arvelo Inge Sturm

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...
Mobile Navigation schliessen