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Ratsinformation

ALLRIS - Vorlage

Fraktionsantrag - VO/7696/2020

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Magistrat wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Benutzung von Laubblasgeräten im Stadtgebiet in der Regel über Akku betriebene Geräte vorgenommen wird:

 

  • Der Eigenbetrieb DBM wird weiterhin Akku betriebene Laubbläser benutzen, bzw. Rechen und Besen nutzen, wo dies möglich ist;
  • Für private Benutzer wird eine Recyclingprämie durch die Stadt als Anreiz geschaffen, um mit Akku betriebenen Laubbläsern umweltschonender und leiser Laub zu entfernen;
  • Mit Dienstleistern soll umgehend in Kontakt getreten werden und diese ebenfalls, durch den Hinweis auf städtische Recyclingprämien dazu anzuhalten, zukünftig nur noch mit Akku betrieben Laubbläsern im Stadtgebiet zu arbeiten.


 

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Sachverhalt

Begründung:

 

Die Herbstzeit ist auch in unserer Stadt geprägt von einer akustischen Begleitung durch laut krachende Laubbläser und Laubsauger, auch in dichtbesiedelten Wohngebieten, wie im dviertel und auf Schulhöfen. Das größte Übel dieser Geräte ist gewiss der stundenlang anhaltende, monotone Lärm. Mit einem Geräuschpegel von 80-100 Dezibel kann der Motor eines Laubbläsers so laut wie ein Presslufthammer sein. Der Lärm ist nicht nur für die Anwohner störend und nervtötend, sondern stressig auch für Vögel und tödlich für Kleintiere, Insekten, Asseln und Tausendfüßler, die gemeinsam mit den Pflanzenresten durch die scharfen Messer der Laubsauger gehäckselt werden. Grundsätzlich könnten auch Blätter bedenkenlos liegen bleiben, denn von solch einer schützenden Laubdecke profitieren die den und die Bodenlebewesen als Nahrungsgrundlage und Schutz, so die Experten vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.

 

Auch Dreck, Kot und Feinstaub aus den Laubbläsern werden hochgewirbelt und eingeatmet. Daher ist eine Umstellung auf Akku-Betrieb zwar suboptimal, aber für die Ohren und die rmreduzierung als Gesundheitsschutz erst einmal ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

 

 

Uwe Volz  Hans-Werner Seitz


 

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