Universitätstadt Marburg

Hauptnavigation der Seite

Kartenanwendung der Stadt Marburg

Seiteninhalt

Inhaltsbereich der Seite

Abfall: Bioabfall entsorgen

Ansprechpartner/in
Fachdienst 69 - Umwelt- und Naturschutz, Fairer Handel und Abfallwirtschaft Standort anzeigen
Umweltladen
Barfüßerstraße 50
35037 Marburg
Telefon: +49 6421 201-1405
Telefax: +49 6421 201-1406
E-Mail:
Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg - Abfallservice Standort anzeigen
Am Krekel 55
35039 Marburg
Telefon: 06421 201-1688 oder 1689
E-Mail: Homepage: htt­p://ww­w.dbm-mar­bur­g.de

Mo-Mi: 8.00-16.00 Uhr
Do: 8.00-16.30 Uhr
Fr: 8.00-13.00 Uhr


Allgemeine Informationen

Bioabfälle und Bioabfalleinsammlung

Bioabfalltonne © Universitätsstadt Marburg
FD UmweltDie kompostierbaren Abfälle aus den Küchen und Gärten werden in der Universitätsstadt Marburg mittels der grünen Biotonne vom Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM) eingesammelt, zu der Kompostierungsanlage im Stadtteil Cyriaxweimar transportiert und dort zu hochwertigem Kompost verarbeitet.

Aus sauberem Bioabfall wird guter Kompost!

Bioabfall © Universitätsstadt Marburg
FD Umwelt

  • Obst- und Gemüseschalen
  • verdorbenes Obst oder Gemüse
  • Tee- und Kaffee
  • Speisereste
  • Grasschnitt
  • Baum- und Strauchschnitt
  • Fallobst, Erntereste
  • Unkräuter
  • Moos
  • Laub …
Nicht kompostierbare Abfälle

Damit die Kompostierung funktioniert und das Produkt hinterher im Garten- und Landschaftsbau als wertvoller Dünger eingesetzt werden kann, dürfen keine Fremdstoffe enthalten sein - nicht in den Bioabfall / die Biotonne gehören deshalb Stoffe, die nicht verrotten, wie beispielsweise:

  • Plastiktüten
  • Kunststoffe aller Art
  • Steine
  • Dosen
  • Metalle
  • Babywindeln
  • Blumentöpfe
  • Gummi
  • Lederartikel
  • Kehricht
  • Staubsaugerbeutel
  • Kohlenasche
  • Zigarettenkippen

Diese nicht kompostierbaren Abfälle gehören (bis auf Plastiktüten/Kunststoffe, Dosen und Metalle, welche alle in den Gelben Sack gehören) in den Restmüll!

Tipps zur Sammlung der Bioabfälle in der Küche:

Vorsortiergefäße - die Stadt Marburg hält für alle Nutzer der Biotonnen ein Vorsortiergefäß für die Sammlung in der Küche kostenlos bereit – diese werden zusammen mit der Biotonne ausgeliefert. Ersatzgefäße gibt es beim DBM und im Umweltladen, Barfüßerstraße 50 (Stückpreis: 2,50 Euro).

Bioabfallsammlung - gute machbar in Papierbeutel oder in Zeitungspapier eingewickelt - bitte niemals in Kunststofftüten - auch nicht in den sogenannten kompostierbaren Kunststofftüten. © Universitätsstadt Marburg
FD UmweltKunstofftüten – „Nein Danke“

Verwenden Sie bitte unter keinen Umständen Kunststoffbeutel als Sammelbehältnis für ihre Küchenabfälle. Denn Kunststoffbeutel sind zwar wasserdicht und damit praktisch für die Sammlung in der Küche, sie sind aber nicht kompostierbar. Kunststoffbeimengungen haben bereits ganze Wagenladungen mit wertvollen organischen Abfällen für die Kompostierung unbrauchbar gemacht. Denn eine Nachsortierung ist aufwendig, nur durch Handarbeit zu leisten – damit teuer und für das Personal zudem unangenehm.

Auch die im Geschäft angebotenen "kompostierbaren Plastiktüten" aus Maisstärke sind nicht für die Kompostierungsanlage geeignet.

Papierbeutel
  • geeignet sind alle Papierbeutel und Papiereinlagen
  • Zeitungspapier als Einlage im Vorsortiergefäß
  • Werden Bioabfälle in der Küche in einer Plastiktüte oder in einem Kunststoffbeutel gesammelt, entleeren Sie den Inhalt bitte lose in die Biotonne und werfen Sie den Plastikbeutel in den Restmüll!

Was tun, wenn der Platz in der Biotonne nicht ausreicht?

Verwenden Sie doch Laubsäcke!

Wenn Rasenschnitt oder Herbstlaub einmalig oder gelegentlich nicht mehr auf den eigenen Kompost oder in die Biotonne passen, können Sie Papiersäcke (100 l) verwenden, die Sie einfach am Abholtag neben Ihre Biotonne stellen. Diese Säcke erhalten Sie für 0,55 Euro je Stück in folgenden Verkaufsstellen:

  • Stadtbüro, Frauenbergstraße
  • Kundenzentrum der Stadtwerke, Am Rudolphsplatz
  • Umweltladen beim Fachdienst Umwelt, Fairer Handel und Abfallwirtschaft Barfüßerstraße 50
  • Verwaltungsaußenstellen
  • Ortsvorsteher
  • Abfallservice-Büro des DBM, Am Krekel 55

Reicht der Platz in der Biotonne regelmäßig nicht aus, können Grundstückseigentümer auch kostenlos weitere Biotonnen beantragen.

Tipps und Tricks für alle Jahreszeiten

Probleme mit der Biotonne im Sommer?

Mit steigenden Temperaturen werden auch die Abfälle in den Biotonnen erwärmt, die Bioabfälle werden teilweise schon in der Biotonne zersetzt und auch die Entwicklungszeit der Maden und Fliegen nimmt deutlich ab, so dass teilweise Maden und Fliegen zu sehen sind. Um solchen Problemen zu begegnen sollten Sie vorbeugen:

  • Wählen Sie einen schattigen Platz für die Biotonne.
  • Feuchte Bioabfälle schon in der Küche in Zeitungspapier einschlagen! Die Abfälle werden trockener und gären nicht so schnell. Auch Fliegen haben sonst leichten Zugang und können ihre Eier leicht auf den Abfällen ablegen.
  • Boden der Biotonne mit mehrlagiger Zeitung, Eierkartons oder Wellpappe auslegen! Wenn Sie die Biotonne nach der Leerung von der Straße holen, reicht ein Griff in die Altpapiertonne! Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf und verhindert eine schnelle Gärung. Küchenabfälle schichtweise mit grob strukturierten Gartenabfällen, ersatzweise auch mit Zeitungspapier, einfüllen.
  • Die Bioabfälle im Sortiergefäß und in der Biotonne nicht offen stehen lassen! Fliegen haben sonst leichten Zugang zu den Bioabfällen und können ihre Eier nicht so gut ablegen. Wenn es richtig stinkt, hilft auch kein einfaches „Lüften“ mehr.
  • Die Biotonne regelmäßig leeren lassen! Ganz besonders wichtig in der warmen Jahreszeit und für den Fall, dass die Menge der Speisereste groß ist. Je länger die Abfälle in der Tonne sind, desto mehr fallen sie in sich zusammen und der Sauerstoff fehlt. Warten Sie also nicht, bis die Biotonne ganz gefüllt ist!
Und wenn es schon zu spät zum Vorbeugen ist ...
  • Die Biotonne ist stark von Maden und Fruchtfliegen bevölkert? In diesem Fall hilft die Zugabe von etwas Gesteinsmehl oder gelöschtem Kalk. Beide Stoffe sind im Gartenfachhandel erhältlich. Auch Gartenerde erfüllt diesen Zweck. Bitte auf keinen Fall ungelöschten Kalk (Chlorkalk) verwenden, da er die Kompostierung behindert.
  • Auch nach der Leerung stinkt die Biotonne noch? Reinigen Sie die Tonnen mit einem Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger. Falls nicht vorhanden, spülen Sie Tonne mit Essigwasser aus und Sie werden sehen, dass der Geruch schnell verschwunden ist. Bitte bedenken Sie, dass eine Biotonne niemals ganz sauber sein kann.
  • Starker Schimmelbefall in der Biotonne? Spülen Sie die Tonne mit Essigwasser aus. Sind noch Abfälle in der Tonne, abdecken und den Deckel immer sanft schließen. Allergiker und immungeschwächte Personen sollten die Tonne dann meiden.

Probleme mit der Biotonne im Winter?

 

Im Winter können die Bioabfälle an den Seiten und am Boden der Bioabfallsammelgefäße festfrieren. Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass die organischen Abfälle im Winter insgesamt erheblich feuchter als zu den anderen Jahreszeiten sind. Der Grund hierfür liegt in der Zusammensetzung der Bioabfälle, die im Winter eher aus den feuchteren Küchenabfällen, wie Obst-, Gemüse- und Salatreste, gekochten Essensresten, Tee und Kaffeesatz, … besteht. Eher trockenere Gartenabfälle, wie Astwerk, Laub, etc sind dann rar.

Angefrorene Bioabfälle lösen sich teilweise während des Ladevorgangs nicht. Die mit der Entleerung beauftragten Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebes bedienen dann zwar die Rüttelautomatik des Müllfahrzeuges auch ein weiteres Mal, stark festgefrorene Abfälle lassen sich so aber nicht lösen!

Im eigenen Interesse sollten die Nutzer der Bioabfallgefäße deshalb darauf achten, dass die organischen Abfälle erst am Morgen der Abfuhr bereit stehen: ein paar Tipps helfen, wie trotz Minusgraden ein Festfrieren verhindert werden kann:

  • Stellen Sie die Biotonne von Oktober bis März möglichst an einen frostfreien Ort, wie beispielsweise in die Garage oder die Gartenhütte.
  • Ungeziefer (Fliegen, …) oder Gerüche sind zu diesen Zeiten aufgrund der geringen Temperaturen nicht zu befürchten lassen Sie besonders feuchte Abfälle antrocknen und verwenden Sie Zeitungspapier oder Papiertüten, um überschüssiges Wasser zu binden.
  • Zerkleinerte Äste oder angetrocknetes Laub aus dem Garten kann als Bodenschicht das Anfrieren am Tonnengitter verhindern – hierfür lohnt es, im Herbst nicht alle Äste und Zweige direkt zur Kompostierungsanlage zu geben, sondern einen Reisighaufen als Reserve für den Winter anzulegen.
  • Größere Papiertüten, die im Handel und verschiedenen städtischen Einrichtungen als „Laubsack“ angeboten werden, sind als Innenschicht für die Auskleidung der Bioabfallgefäße geeignet und verhindern das Anfrieren der Bioabfälle an den Wandungen.

Organische Gaststättenabfälle und Speisereste aus der Gastronomie

Bei der Entsorgung von Speiseabfällen aus der Gastronomie spielen eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien eine Rolle. Die wichtigsten Rechtsvorschriften sind das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, die Bioabfallverordnung, das tierische Nebenprodukt-Beseitigungs-Gesetz, die tierische Nebenprodukt-Beseitigungsverordnung, die EU-Hygieneverordnung über für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte, das Abfall- und Hygienerecht auf europäischer und nationaler Ebene, u.a..

Zum Schutz der Gesundheit von Menschen und Tieren regelt das Hygienerecht den Umgang und die Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten. Speiseabfälle der Gastronomie und von Großküchen müssen daher gesondert entsorgt werden. Dies erfolgt in Marburg über private Unternehmen. Zuständig für die Einhaltung dieser Rechtsvorschriften, insbesondere bei Gewerbebetrieben, ist die Kreisverwaltung – Veterinärwesen.

Zur Verwertung organischer Speiseabfälle aus der Gastronomie zugelassen sind:

Marburger Entsorgungs-GmbH Cyriaxstrasse 70 35043 Marburg

Tel.: +49 6421 / 930 90
Fax: +49 6421 / 930 91
Mail: mrkompost@aol.com

« zurück

Mobile Navigation schliessen