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Abfall: Zuschuss zu Mehrwegwindeln - Abfallverminderung

Ansprechpartner/in
Fachdienst 69 - Umwelt- und Naturschutz, Fairer Handel und Abfallwirtschaft
Umweltladen
Barfüßerstraße 50
35037 Marburg
Telefon: +49 6421 201-1405
Telefax: +49 6421 201-1406
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Abfallvermeidung durch Mehrwegwindeln

Sieben Gründe, die für die Windelsysteme sprechen:

  1. Bis ein Baby „sauber“ ist, benötigt es etwa 4.000 Windeln. Seit der Erfindung der Einwegwindeln werden diese aus Bequemlichkeit überwiegend genutzt.
  2. Für den benötigten Zellstoff müssen über 15 Bäume, die nur zu diesem Zweck in Monokultur angebaut werden, gefällt werden. Zur Herstellung von Wegwerfwindeln werden darüber hinaus große Mengen Energie sowie Chemikalien für Bleiche, Transport und Verarbeitung verbraucht.
  3. Jedes Baby produziert so in den ersten zwei bis drei Jahren seines Lebens schon ca. 1.100 kg Abfall durch die Einwegwindeln. Diese Abfallmengen muss nicht sein – denn das Wickeln mit modernen Stoffwindelsystemen erfolgt genauso schnell und bequem und ist zudem nicht teurer.
  4. Darüber hinaus sind Stoffwindeln gesünder, da sie Luft an die Haut gelangen lassen. Auch Haut- und Kinderärzte stehen Einwegwindeln kritisch gegenüber, denn immer häufiger treten bei luftdichten Plastikwindeln Allergien und Windeldermatitis auf. Sind die Babys erst krank, helfen nur noch Medikamente sowie die Umstellung auf Mehrwegwindeln.
  5. Mehrwegwindeln haben aber auch noch andere Vorteile: Babys, die mit Stoffwindeln gewickelt werden, werden in der Regel früher „trocken“. Dadurch kann viel Geld eingespart werden.
  6. Das Wickeln mit Stoffwindeln ist längst nicht mehr so umständlich, wie zu Großmutters Zeiten: denn die modernen Systemwindeln, die beispielsweise von den Windeldiensten angeboten werden, verfügen über Klettverschlüsse und sind so genauso leicht in der Handhabung, wie die Wegwerfwindeln.
  7. Als Hemmschuh für die Abfallvermeidung durch die Nutzung der Selbstwaschsysteme haben sich bisher die relativ hohen Anfangsinvestitionen ergeben. Wer selbst Windeln waschen möchte, muss deshalb mit anfangs hohen Investitionskosten rechnen, über die Dauer der Nutzung sind sie aber preiswerter als Wegwerfwindelsysteme.
Zuschuss zur Förderung von Mehrwegwindeln. 

Bitte beachten:

Der Haushalt 2017 ist derzeit noch nicht genehmigt. Noch ist offen, ob es den Zuschuss weiterhin geben wird.

Aktualisierungen werden wir hier aufführen.

Als Unterstützung für die etwas höheren Anfangsinvestitionen will die Stadt Marburg den Verbrauchern die Entscheidung erleichtern, diese Systeme zu erproben: Haushalte mit Wohnsitz in der Universitätsstadt Marburg, die zukünftig die Windeln selbst waschen wollen, erhalten pro Kind einen einmaligen Zuschuss in Höhe ihrer Aufwendung bis zu einem Höchstbetrag von 75,00 Euro.

"Mehrwegwindel - Förderung - wie erhalte ich sie?"

Bitte beachten:

Der Haushalt 2017 ist derzeit noch nicht genehmigt. Noch ist offen, ob es den Zuschuss weiterhin geben wird.

Aktualisierungen werden wir hier aufführen.

Haushalte mit Wohnsitz in der Universitätsstadt Marburg mit Kleinkindern oder inkontinenten Personen, können auf schriftlichen Antrag diesen Zuschuss für die Nutzung von Mehrwegwindeln und Wickelsystemen erhalten. Bitte beachten Sie, dass nur Neuware bezuschusst wird! Auf den Quittungen sind: die Produkte, der Name und möglichst Anschrift des Käufers/Käuferin einzutragen.

Hinweise zum Online-Handel:

Quittungen von regulären Einzelhändlern mit Sitz in Deutschland werden akzeptiert, wenn aus den Quittungen klar die gekauften Produkte hervorgehen. Zudem müssen die Angaben (Name, Anschrift) zum Empfänger/in mit denen der Antragsteller/in übereinstimmen.

Aufgrund der mitunter langen Rückgabefristen beim Online Handel muss eine schriftliche Bestätigung vorgelegt werden, dass die Ware eingesetzt und nicht zurückgegeben wird.

Was müssen Sie tun?

Bitte beachten:

Der Haushalt 2017 ist derzeit noch nicht genehmigt. Noch ist offen, ob es den Zuschuss weiterhin geben wird.

Aktualisierungen werden wir hier aufführen.

Formloser Antrag mit:

  • IBAN
  • BIC
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Persönlich adressierte Quittung/Kaufbeleg

Der Antrag ist schriftlich an folgende Anschrift zu stellen:

Magistrat der Stadt Marburg
Fachdienst Umwelt, Fairer Handel, Abfallwirtschaft
Barfüßerstraße 50

35035 Marburg

Telefon: (06421) 201 1403

Es besteht kein Anspruch auf den Zahlung des Zuschusses. Sollten die vorgesehenen Mittel im Haushalt verausgabt sein, so wird der Zuschuss ausgesetzt.

Fachlich freigegeben durch

Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Umwelt, Fairer Handel, Abfallwirtschaft

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