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Abfall: Windelsäcke oder Zuschuss zu Mehrwegwindeln - Abfallverminderung

Ansprechpartner/in
Fachdienst 69 - Umwelt- und Naturschutz, Fairer Handel und Abfallwirtschaft Standort anzeigen
Umweltladen
Barfüßerstraße 50
35037 Marburg
Telefon: +49 6421 201-1405
Telefax: +49 6421 201-1406
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Kostenlose Windelsäcke für Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr

Wer zusätzlich zum alltäglichen Hausmüll auch gebrauchte Windeln entsorgen muss, stößt schnell an die Grenze des Füllvermögens einer üblichen Restmülltonne. Aus diesem Grund können Eltern ab dem 1. Mai 2017 kostenlose Müllsäcke für Windeln bekommen.

Das Angebot gilt für alle in Marburg mit dem Erstwohnsitz gemeldeten Kinder bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Pro Lebensmonat des Kindes steht ein kostenloser Windelsack zur Verfügung. Die Ausgabe erfolgt für maximal 12 Monate im Voraus und nicht für einen bereits vergangenen Zeitraum.

Erstmalige Abholung

Die erstmalige Abholung der Säcke bzw. der Empfang des Gutscheines ist unter Vorlage eines amtlichen Ausweisdokumentes im Stadtbüro (Frauenbergstraße 35) oder in einer der drei Verwaltungsaußenstellen möglich. Für die darauf folgenden Ausgaben der Windelsäcke steht bei Vorlage des Gutscheins auch das Abfallservice-Büro des DBM (Am Krekel 55) zur Verfügung.

Windelsackentsorgung:

Die Entsorgung der Windelsäcke erfolgt zusammen mit der Einsammlung des Restmülls. Hierzu sind sie verschlossen zur Einsammlung bereitzustellen.

Weitere Informationen zum Bezug der Windelsäcke:

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich einfach an unser Abfallservice-Telefon.
Telefon: (06421) 201-1689 und 201-1688
Mail: dbm-abfallservice@marburg-stadt.de

Sprechzeiten:
Mo - Mi: 8.00-16.00 Uhr
Do: 8.00-16.30 Uhr
Fr: 8.00-13.00 Uhr

Abfallvermeidung durch Mehrwegwindeln

Sieben Gründe, die für die Windelsysteme sprechen:

  1. Bis ein Baby „sauber“ ist, benötigt es etwa 4.000 Windeln. Seit der Erfindung der Einwegwindeln werden diese aus Bequemlichkeit überwiegend genutzt.
  2. Für den benötigten Zellstoff müssen über 15 Bäume, die nur zu diesem Zweck in Monokultur angebaut werden, gefällt werden. Zur Herstellung von Wegwerfwindeln werden darüber hinaus große Mengen Energie sowie Chemikalien für Bleiche, Transport und Verarbeitung verbraucht.
  3. Jedes Baby produziert so in den ersten zwei bis drei Jahren seines Lebens schon ca. 1.100 kg Abfall durch die Einwegwindeln. Diese Abfallmengen muss nicht sein – denn das Wickeln mit modernen Stoffwindelsystemen erfolgt genauso schnell und bequem und ist zudem nicht teurer.
  4. Darüber hinaus sind Stoffwindeln gesünder, da sie Luft an die Haut gelangen lassen. Auch Haut- und Kinderärzte stehen Einwegwindeln kritisch gegenüber, denn immer häufiger treten bei luftdichten Plastikwindeln Allergien und Windeldermatitis auf. Sind die Babys erst krank, helfen nur noch Medikamente sowie die Umstellung auf Mehrwegwindeln.
  5. Mehrwegwindeln haben aber auch noch andere Vorteile: Babys, die mit Stoffwindeln gewickelt werden, werden in der Regel früher „trocken“. Dadurch kann viel Geld eingespart werden.
  6. Das Wickeln mit Stoffwindeln ist längst nicht mehr so umständlich, wie zu Großmutters Zeiten: denn die modernen Systemwindeln, die beispielsweise von den Windeldiensten angeboten werden, verfügen über Klettverschlüsse und sind so genauso leicht in der Handhabung, wie die Wegwerfwindeln.
  7. Als Hemmschuh für die Abfallvermeidung durch die Nutzung der Selbstwaschsysteme haben sich bisher die relativ hohen Anfangsinvestitionen ergeben. Wer selbst Windeln waschen möchte, muss deshalb mit anfangs hohen Investitionskosten rechnen, über die Dauer der Nutzung sind sie aber preiswerter als Wegwerfwindelsysteme.
Zuschuss zur Förderung von Mehrwegwindeln. 

Als Unterstützung für die etwas höheren Anfangsinvestitionen will die Universitätsstadt Marburg den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Entscheidung erleichtern, diese Systeme zu erproben: Haushalte mit Wohnsitz in der Universitätsstadt Marburg, die zukünftig die Windeln selbst waschen wollen, erhalten pro Kind einen einmaligen Zuschuss in Höhe ihrer Aufwendung bis zu einem Höchstbetrag von 75,00 Euro.

"Mehrwegwindel - Förderung - wie erhalte ich sie?"

Haushalte mit Wohnsitz in der Universitätsstadt Marburg mit Kleinkindern oder inkontinenten Personen, können auf schriftlichen Antrag diesen Zuschuss für die Nutzung von Mehrwegwindeln und Wickelsystemen erhalten. Bitte beachten Sie, dass nur Neuware bezuschusst wird! Auf den Quittungen sind: die Produkte, der Name und möglichst Anschrift des Käufers/Käuferin einzutragen.

Hinweise zum Online-Handel:

Quittungen von regulären Einzelhändlern mit Sitz in Deutschland werden akzeptiert, wenn aus den Quittungen klar die gekauften Produkte hervorgehen. Zudem müssen die Angaben (Name, Anschrift) zum Empfänger/in mit denen der Antragsteller/in übereinstimmen.

Aufgrund der mitunter langen Rückgabefristen beim Online Handel muss eine schriftliche Bestätigung vorgelegt werden, dass die Ware eingesetzt und nicht zurückgegeben wird.

Was müssen Sie tun?

Formloser Antrag mit:

  • IBAN
  • BIC
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Persönlich adressierte Quittung/Kaufbeleg

Der Antrag ist schriftlich an folgende Anschrift zu stellen:

Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Umwelt-und Naturschutz, Fairer Handel, Abfallwirtschaft


Barfüßerstraße 50

35035 Marburg

Telefon: (06421) 201 1403

Es besteht kein Anspruch auf die Zahlung des Zuschusses. Sollten die vorgesehenen Mittel im Haushalt verausgabt sein, so wird der Zuschuss ausgesetzt. Bitte erkundigen sich ggf. vor dem Kauf, ob aktuell noch Zuschüsse ausgezahlt werden.

Fachlich freigegeben durch

Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Umwelt, Fairer Handel, Abfallwirtschaft

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