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Betreuungsangebote

Ansprechpartner/in
Fachdienst 50 - Soziale Leistungen Standort anzeigen
Friedrichstraße 36
35037 Marburg
Telefon: 06421 201-1439
Telefax: 06421 201-1576
E-Mail:

Montag, Donnerstag und Freitag von 8:00 Uhr bis 11:30 Uhr und nach Vereinbarung

Fachdienst 17 - Altenplanung Standort anzeigen
BiP
Am Grün 16
35037 Marburg
Telefon: 06421 201-1844
Telefax: 06421 201-1509
E-Mail:
Für den Magistrat der Universitätsstadt Marburg ist die Altenplanung ein sehr wichtiges sozialpolitisches Anliegen. Zur Vernetzung vorhandener Strukturen, Weiterentwicklung bestehender Konzepte und Implementierung neuer Projekte ist 2010 eine Stabsstelle geschaffen worden, die dem fachlich zuständigen Dezernat unmittelbar zugeordnet ist.


Folgende Aufgabenschwerpunkte sollen inhaltlich abgedeckt bzw. umgesetzt werden:

- Weiterentwicklung und Ausweitung städtischer Angebote
- Konzipierung tragfähiger und zukunftsorientierter Projekte und Vorhaben
- Kooperation mit den in diesem Bereich tätigen Freien Trägern und Einrichtungen sowie deren Vernetzung
- Implementierung eines Beratungszentrums mit integriertem Pflegestützpunkt in der Universitätsstadt Marburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Vorbereitung fachspezifischer politischer Entscheidungen
- Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
- Mitarbeit in regionalen und überregionalen Gremien


Sozialplanung im modernen Sinne begreift sich als ein stetiger Prozess und als Moderation der Entscheidungsfindung vor Ort. Dies unter systematischer Einbeziehung der unterschiedlichen Akteure bei gleichzeitiger Garantie, dass fachliche Gesichtspunkte moderner gerontologischer Erkenntnisse zur Geltung gebracht werden.


Es ist davon auszugehen, dass die Gestaltung der Altenhilfe, die Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Lebenssituation älterer Menschen eine Zukunftsaufgabe ersten Ranges darstellt. Noch nie im geschichtlichen Rückblick gab es eine derart große Zahl älterer Menschen, die in den nächsten Jahrzehnten noch deutlich wachsen und die demographische Situation in unserer Gesellschaft stark bestimmen wird. Hierin liegt eine politische, eine kulturelle und eine soziale Herausforderung.


Am Ende und als Vision von derart verstandenen Altenplanungsprozessen steht

- eine flexible und tragfähige Infrastruktur an Einrichtungen und Diensten für ältere Menschen,
- eine selbstbewusste aktive Bürgerschaft, die sich durch ihr vielfältiges Engagement der zivilen Grundlagen unserer Gesellschaft vergewissert,
- ein verbreitertes fachliches Wissen über Fragen des Alterns, der Pflege, der Vorsorge und der Gestaltungsmöglichkeiten des Lebens im Alter und
- schließlich die Kommune, die ihre aktive und aktivierende Rolle annimmt und zu unterscheiden weiß zwischen ihren Gewährungs-, Gewährleistungs- und Gestaltungsaufgaben.


Die Ziele der Altenplanung ergeben sich u. a. aus den Leitlinien des Seniorenbeirats zu Wohnen und Pflege im Alter:

- selbstbestimmt statt fremdbestimmt
- Angebotsvielfalt statt Einheitslösung
- kleiner statt größer
- Vorsorge statt Nachsorge finanzieren
- wohnortnah statt zentral
- ambulant vor stationär
- Beratung statt Alleinlassen

Allgemeine Informationen
Ein Leben lang konnte man sich ohne die Hilfe Anderer frei bewegen. Plötzlich jedoch benötigt man regelmäßige Betreuung, fremde Hilfe, eine barrierefreie Wohnsituation und andere Unterstützungen und Erleichterungen. Hier werden einige Möglichkeiten aufgezeigt.   Altersgerechte Wohnungen
Diese Wohnungen müssen besonderen Anforderungen gerecht werden, sie müssen Senioren eine alltägliche Lebensführung ohne Hindernisse ermöglichen. Das sind zum Beispiel stufenlose Zugänge zur Wohnung, rollstuhlgerechte Sanitär- und Kücheneinrichtungen, Rampen, Treppenlifte, rutschhemmende Fußbodenbeläge, Haltegriffe in Bad und WC.   Seniorenwohnanlagen
Während altengerechte Wohnungen auch Einzelwohnungen sind, handelt es sich bei Seniorenwohnanlagen um mehrere Miet- oder Eigentumswohnungen, häufig im Verbund mit Serviceangeboten, Betreuungsmöglichkeiten und Pflegeeinrichtungen.   Altenpflegeheime
Altenheime, gemeinnützig oder privat-gewerblich, bieten eine Vollversorgung durch hauseigenes Personal bis hin zur Schwerstpflege. Das zahlenmäßige Verhältnis von Pflegefach- und Nichtfachkräften ist in der Heimpersonalverordnung festgelegt.
An wen muss ich mich wenden?

Beratungen erhalten Sie bei den Sozialämtern der Landkreise und Städte und den Wohlfahrtsverbänden

Was sollte ich sonst noch wissen?

Weitere Informationen  rund um Pflege im Alter finden Sie in den Internetangeboten des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration:

  • Pflege in Hessen
  • Sozialnetz Hessen
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