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Unterhaltsvorschuss

Ansprechpartner/in
Fachdienst 51 - Zentrale Jugendhilfedienste Standort anzeigen
Friedrichstraße 36
35037 Marburg
Telefon: 06421 201-1263
Telefax: 06421 201-1595
E-Mail:

Montag: 8:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 8:00 - 12:00 Uhr
Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr

Sowie nach Vereinbarung!

Der Fachdienst 51 - Zentrale Jugendhilfedienste gehört zum Fachbereich 5 - Kinder, Jugend und Familie
Zu unseren Dienstleistungen und Aufgaben gehören u.a.:
•Beratung und Unterstützung bei der Geltendmachung von Kindesunterhaltsansprüchen
•Beratung und Unterstützung bei der Vaterschaftsfeststellung
•Beurkundung von Unterhaltsansprüchen
•Beurkundung von Vaterschaftsanerkennungen
•Beratung und Beurkundung von Erklärungen für eine gemeinsame elterliche Sorge
•Beistandschaft für die Vaterschaftsfeststellung und die Geltendmachung von Kindesunterhalt
•Amtsvormundschaften
•Unterhaltsvorschussleistungen
•Finanzielle/wirtschaftliche Realisierung von Erziehungshilfen
•Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen
•Jugendhilfeplanung
•Geschäftsführung für den Jugendhilfeausschuss

Allgemeine Informationen

Ist der Unterhalt Ihres minderjährigen Kindes nicht gesichert, weil der unterhaltspflichtige Elternteil keinen Unterhalt für dieses Kind zahlt oder nicht zahlen kann?

In diesem Fall tritt die zuständige Unterhaltsvorschussstelle zunächst in Vorlage. Die Unterhaltsansprüche des Kindes gehen dann in Höhe des gezahlten Unterhaltsvorschusses auf den Staat über, der sich die verauslagten Geldleistungen vom unterhaltspflichtigen Elternteil zurückholt und gegebenenfalls einklagt.

Anspruch auf Unterhaltsvorschuss besteht, wenn

  • ein Kind das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  • das Kind in Deutschland einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat,
  • der Elternteil, bei dem das Kind lebt, ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten dauernd getrennt lebt und
  • der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, keinen oder nur teilweise oder unregelmäßig Unterhalt zahlt bzw. das Kind nach dem Tod des unterhaltspflichtigen Elternteils keine Waisenbezüge erhält.
  • Kinder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, haben jedoch nur Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, wenn sie nicht auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind oder der im Bezug von Leistungen nach dem SGB II stehende alleinerziehende Elternteil erzielt monatlich eigene Einkünfte in Höhe von mindestens 600 € brutto.

Die Unterhaltsleistung wird im Regelfall unter Anrechnung des für ein 1. Kind zu zahlenden Kindergeldes in Höhe des sich nach Paragraph 1612a Abs. 1 Satz 3 Nummer 1-3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ergebenden monatlichen Mindestunterhalts gewährt. Der Unterhaltsvorschuss beträgt ab 1. Juli 2017: 

  • 150 € monatlich für Kinder von bis zu 5 Jahren
  • 201 € monatlich für Kinder von 6-11 Jahren und
  • 268 € monatlich für Kinder von 12-17 Jahren.
An wen muss ich mich wenden?

Zuständig für Antragsbearbeitung und Auszahlung des Unterhaltsvorschusses ist das für Ihren Wohnort zuständige Jugendamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Stadt.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Geburtsurkunde des Kindes,
  • Personalausweis oder Reisepass bzw. Aufenthaltstitel,
  • Meldebestätigung bzw. Melderegisterauskunft,
  • Scheidungsurteil,
  • schriftliche Bestätigung des Getrenntlebens durch einen Rechtsanwalt,
  • gegebenenfalls Vaterschaftsanerkennungsurkunde oder Urteil über die Vaterschaftsfeststellung,
  • gegebenenfalls amtliche Festlegung über die Höhe der Unterhaltsverpflichtung (Unterhaltstitel),
  • Einkommensnachweise, wie zum Beispiel Kindergeld, Halbwaisenrente, Unterhaltszahlung, Bescheid des Kreis-Job-Centers und
  • ggf. weitere Nachweise

Hinweis: Die Unterlagen müssen Sie im Original vorlegen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Unterhaltsvorschussleistung kann rückwirkend auch für den Monat vor dem Eingang des Antrags bei der Unterhaltsvorschussstelle gezahlt werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen bereits in dieser Zeit erfüllt waren.

Rechtsgrundlage

Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG) (Link zum UVG bei Gesetze im Internet)

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