Stadträtin Kirsten Dinnebier und Martina Klinge (r.), Organisatorin des Marburger Kunsthandwerkermarkts, besichtigen die Stände des Marburger Kunsthandwerkermarkts.© Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
„Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf dieses Wochenende. Den Marburger Kunsthandwerkermarkt macht seit Jahren die breite Vielfalt an Handwerkswaren aus. Das Besondere ist, dass der Markt auch die Gelegenheit bietet, dem einen oder der anderen bei der Arbeit über die Schulter zu gucken und zu sehen, wie genau die Gegenstände eigentlich gefertigt werden“, sagte Stadträtin Kirsten Dinnebier während des Presserundgangs auf dem Kunsthandwerkermarkt.
Mehr als 100 Aussteller*innen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland sind für den Kunsthandwerkermarkt nach Marburg gekommen. Auf dem Vorplatz vom Erwin-Piscator-Haus (EPH) sowie im Gebäude selbst haben sie ihre verschiedenen Kreativarbeiten den Besucher*innen gezeigt. Das Sortiment reichte dabei von Keramik, über Genähtes, Gestricktes und Gefilztes über Holz-, Metall-, Leder- und Glasarbeiten bis hin zu Fotografie, Seifen, Schmuck und vieles mehr. 15 Aussteller*innen waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. So zum Beispiel Christine Funke aus Paderborn mit ihren handgemachten Schmuckstücken aus Glas sowie Gaby Ehringshausen aus Berlin, die mittels ihrer Fotografien ihre Perspektive auf Lost Places in ganz Europa zeigt.
An verschiedenen Ständen hatten die Besucher*innen die Gelegenheit, den Handwerker*innen direkt beim Löten, dem Anpassen von Gürteln, der Verfeinerung von Haarspangen oder der Herstellung von Zweig- und Flechtwerk zuzusehen.
Für die jüngsten Besucher*innen gab es wieder an beiden Tagen an kreatives Mitmachangebot.
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