Marburgs Bürgermeisterin Nadine Bernshausen und Landrat Jens Womelsdorf (beide vorne, Mitte) bedankten sich bei den Firmeninhabern Wieland (vorne, l.) und Florian Sulzer (vorne, r.) gemeinsam mit Vertreter*innen der Verwaltungen und der sozialen Träger für die Weihnachtsgeschenke für Kinder.© Sebastian Reichel, i. A. d. Stadt Marburg
In den vergangenen Wochen sind wieder zahlreiche Wunschzettel bei der Firma Sulzer eingegangen. Spiel- und Bastelsachen im Wert von insgesamt 3.000 Euro durften für Kinder aus der Universitätsstadt Marburg (1.500 Euro) und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf (1.500 Euro) ausgesucht werden. Marburgs Bürgermeisterin Nadine Bernshausen und Landrat Jens Womelsdorf bedankten sich sowohl bei Wieland und Florian Sulzer für das große Engagement als auch bei den Mitarbeitenden der Institutionen für deren unermüdlichen Einsatz.
„Jedes Jahr zeigt diese Aktion aufs Neue, wie viel möglich wird, wenn sich Menschen füreinander einsetzen. Familie Sulzer und das ganze Team beweisen mit ihren Paketen, was gelebte Gemeinschaft bedeutet. Dadurch werden Wünsche wahr, die in manchen Familien sonst unerfüllt bleiben würden – und genau deshalb hat diese Aktion so eine große Kraft“, sagte Nadine Bernshausen. Den Mitarbeitenden in den Einrichtungen von Stadt und Landkreis sprach die Bürgermeisterin ein großes Kompliment aus: „Sie kennen die Kinder, sie kennen die Familien, sie hören zu. Ohne dieses offene Ohr wüssten wir gar nicht, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.“
Lokalen Einzelhandel nutzen
„Jedes Jahr ist dies für mich einer der schönsten Termine, denn vielen Kindern kann mit der Spendenaktion eine große Freude bereitet werden“, sagte Landrat Jens Womelsdorf und ergänzte: „Wir freuen uns als Landkreis jedes Jahr auf die großzügige Aktion der Firma Sulzer, die nicht selbstverständlich ist.“
Die Firmenchefs Wieland Sulzer und sein Sohn Florian haben die Spiel- und Bastelsachen gemeinsam mit dem Landrat und der Bürgermeisterin sowie Vertreter*innen des Landkreises und der Universitätsstadt Marburg im Geschäft der Firma Sulzer entgegengenommen. „Wir machen diese Aktion sehr gerne und sind dabei auch über die großartige Vorarbeit der beteiligten Institutionen sehr dankbar“, sagte Wieland Sulzer.
Gemeinsam mit seinem Sohn Florian Sulzer thematisierte er die Gefahr ungeprüfter Spielsachen im Online-Handel. „Wir sind natürlich auf Kunden angewiesen und können hier bei uns geprüfte und beste Qualität garantieren. Wir können nur dazu raten, die persönlichen Beratungen zu nutzen und auch Geschenke gerne vor Ort zu kaufen“, sagte Florian Sulzer.
Beteiligte Institutionen
Mitarbeiter*innen einiger in der Stadt Marburg tätiger Institutionen haben stellvertretend für die Kinder die Geschenke in Empfang genommen: das Familienzentrum der IKJG (Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit) im Stadtwald, das Familienzentrum des AKSB (Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg) im Waldtal, das Familiennetzwerk des BSF (Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen) am Richtsberg und das Familienzentrum Gedankenspiel in Wehrda. Zudem haben Mitarbeiter*innen des Jugendamtes der Universitätsstadt Marburg die Geschenke für Kinder entgegengenommen, die im Rahmen der Amtsvormundschaft/-pflegschaft begleitet werden.
Im Landkreis Marburg-Biedenkopf überreichen die Bezirkssozialarbeiter*innen des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) der Kreisverwaltung die Spenden direkt an die Familien, die sich solche Geschenke nicht leisten können. Rund 100 Kinder und deren Familien sollen diesmal beschenkt werden. Ziel ist es, den Familien und Kindern ein besonderes und zielgerichtetes Geschenk zu machen. Dafür schauen die Mitarbeitenden des ASD nach den konkreten Bedarfen in den jeweiligen Familien und sprechen dafür beispielsweise auch vorab mit den Eltern.
Während der Übergabe der Weihnachtsgeschenke waren neben Bürgermeisterin Nadine Bernshausen und Landrat Jens Womelsdorf ebenfalls vertreten: Marc Ellmers-Castiblanco (Amtsvormundschaft/-pflegschaft, Jugendamt Universitätsstadt Marburg), Linda Hermann (Familienzentrum des AKSB), Lena Zoller und Nadia Ganchev (Familiennetzwerk des BSF), Susanna Claes (Familienzentrum der IKJG), Maike zum Egen (Familienzentrum Unter dem Gedankenspiel), Peter Schmittdiel (Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Universitätsstadt Marburg), Uwe Pöppler (Fachbereichsleiter Familie, Jugend und Soziales beim Landkreis Marburg-Biedenkopf), Marco Ackermann (Fachdienstleiter Allgemeiner Sozialer Dienst des Landkreises) und Bezirkssozialarbeiter*innen der Kreisverwaltung.
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