Stadträtin Kirsten Dinnebier (l.), Peter Schmidt (Fachbereichsleiter Soziales und Wohnen) sowie Kerstin Hühnlein (hinten Mitte) und Vanessa Sinkel (hinten r.) von der Behindertenhilfe der Stadt Marburg unterstützen die Kampagne „Assistenzhund willkommen“ des Vereins Pfotenpiloten und heißen Assistenzhunde im Rathaus und anderen städtischen Gebäuden offiziell willkommen.© Stefanie Ingwersen, Stadt Marburg
Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen unverzichtbare Begleiter, die ihnen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. In der Öffentlichkeit ist größtenteils nicht bekannt, dass es neben blinden Menschen weitere Personengruppen gibt, die Assistenzhunde haben können. Betroffene erleben mit ihren Assistenzhunden häufig Ablehnung oder Unsicherheiten beim Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen. Insbesondere betrifft dies Menschen, denen ihre Einschränkung oder Erkrankung nicht auf den ersten Blick anzusehen ist, beispielsweise bei Epilepsie, Diabetes, Autismus, psychischen Erkrankungen und Angststörungen.
Deshalb wurde die Kampagne „Assistenzhunde willkommen“ ins Leben gerufen, die auf das Thema aufmerksam macht. Auch die Stadt Marburg heißt anerkannte Assistenzhunde in stadteigenen Gebäuden willkommen. Zudem hat die Universitätsstadt Arztpraxen, Physiotherapiepraxen, Einzelhandel, Restaurants und weitere Einrichtungen über die Zutrittskampagne informiert und für einen Beitritt zur Kampagne geworben.
Weitere Informationen zu der Kampagne finden sich unter www.pfotenpiloten.org.
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