Die Stadt Marburg nimmt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zum Anlass, um Rassismus im Sport in den Fokus zu rücken. In Kooperation mit Aldis Stadl und Biergarten findet am Sonntag, 14. Juni, ab 17 Uhr ein öffentliches Sportevent in der Sommerbadstraße 41 (neben dem AquaMar) statt. Der Eintritt ist frei.
Das Programm verbindet Information und Unterhaltung: Neben einer moderierten Talkrunde mit Gästen aus Sport und Gesellschaft sind ein Poetry Slam, ein Fußball-Quiz sowie ein Tippspiel mit Gewinnen geplant. Auch das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies moderiert Lars Ruppel den Talk. Ruppel ist Ex-Marburger, beliebter Poetry Slammer und Fußballfan. Zu den Gästen gehört unter anderem David Zabel von der Initiative „ROOTS – Against Racism in Sports“, die sich bundesweit für mehr Chancengerechtigkeit und Vielfalt im Sport einsetzt.
Mit dabei ist außerdem Del-Angelo Williams vom VfB 1905 Marburg. Der Hessenliga-Spieler und ehemalige Profi betont: „Fußball hat keine Hautfarbe, auf dem Platz zählt nur die Leistung.“ Eine weitere Perspektive bringt Nikoleta Gröning ein. Sie engagiert sich im Hessischen Fußball-Verband und im Sportkreis Marburg-Biedenkopf für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Ihr Anliegen: Rassismus sichtbar machen und zwar auch dort, wo er nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.
Im Anschluss an das Bühnenprogramm wird ab 19 Uhr das erste WM-Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao live übertragen.
Die Veranstaltung wird unter anderem aus dem städtischen Handlungskonzept „Für Dialog und Vielfalt – Gegen Rassismus, Ausgrenzung und Demokratiefeindlichkeit“ gefördert.
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