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Den Riesenbärenklau erfolgreich eindämmen
Der Riesen-Bärenklau ist eine imposante Pflanze. Sein Stängel mit den weißen Blütenständen kann bis zu vier Meter hoch werden. Er kann jedoch unter anderem Hautverbrennungen verursachen.
Pflanze mit Schattenseiten
Der Riesen-Bärenklau beeindruckt mit seiner Größe – bis zu vier Meter kann die Pflanze hochwachsen. Die aus dem Kaukasus stammende Art breitet sich schnell aus, verdrängt heimische Arten und kann für Menschen und Tiere gesundheitsschädlich sein.
Gefahr für die Gesundheit
Der Saft des Riesen-Bärenklaus enthält phototoxische Substanzen. Kommt er mit der Haut in Kontakt und wird diese anschließend dem Sonnenlicht ausgesetzt, kann es zu allergischen Reaktionen kommen:
- Rötungen, Verbrennungen und Blasenbildung
- schmerzhafte Entzündungen der Haut
- langfristige Pigmentveränderungen
Besonders gefährdet sind Kinder, Hunde und Menschen, die barfuß oder mit kurzer Kleidung durch das Grün laufen.
Beseitigung
Der Riesen-Bärenklau zählt in Deutschland zu den invasiven Arten. Er kann heimische Ökosysteme zerstören und sollte deshalb aktiv beseitigt werden.
In Marburg kontrolliert die Stadtverwaltung auf öffentlichen Flächen regelmäßig den Riesen-Bärenklau und entfernt ihn. Er hat sich besonders an Flüssen, Bächen, Waldrändern und Straßen ausgebreitet.
Haben Sie auf einer städtischen Fläche einen Riesen-Bärenklau entdeckt? Die Mitarbeitenden der Unteren Naturschutzbehörde freuen sich über Ihren Hinweis.
Auch auf privaten Flächen darf der Riesen-Bärenklau entfernt werden. Dabei sollte Folgendes beachtet werden:
- Am effektivsten ist es, die Pflanzen mitsamt möglichst aller Wurzelteile auszugraben.
- Die Pflanzen können auch gemäht werden, allerdings muss dies häufig wiederholt werden. Noch wirkungsvoller ist es, die Pflanze abzuschneiden, wenn sie blüht, aber noch keine reifen Samen gebildet hat (erkennbar an der bräunlichen Färbung).
- Schutzkleidung, Handschuhe und Augenschutz tragen.
- Nicht mit dem Freischneider oder Rasenmäher arbeiten: Der giftige Pflanzensaft kann dabei verspritzt werden.
- Fachgerecht entsorgen: Die Pflanzenteile können in die Biotonne entsorgt werden, da der Bioabfall in der Kompostierungsanlage in Marburg so stark erwärmt wird, dass die Samen sicher abgetötet werden. Auch die Entsorgung über die Restmülltonne ist möglich.
Ansprechperson
| Jörg Malkus | |
| Amt / Bereich Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6969 E-Mail: Naturschutz@marburg-stadt.deE-Mail: Joerg.Malkus@marburg-stadt.de | |
Organisationseinheit
| Fachdienst 69.2 - Untere Naturschutzbehörde | |
| Stadtverwaltung - Software-Center 3 Software-Center 3 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6964 Telefon: 06421 201-6968 E-Mail: Naturschutz@marburg-stadt.de | Montag, Mittwoch, Freitag 08:30 – 12:00 Uhr. Bitte vereinbaren Sie einen Termin, damit wir verlässlich für Sie da sind. |
