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Gesundheitslots*innen
Die Stadt bildet ehrenamtliche Gesundheitslots*innen aus. Sie sollen Menschen mit Migrationsgeschichte den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem erleichtern.
© Beatrix Achinger, i.A.d. Stadt Marburg
Was machen Gesundheitslots*innen?
Gesundheitslots*innen sind Ehrenamtliche. Sie informieren Menschen mit Migrationsgeschichte in ihrer Gemeinde oder Nachbarschaft über das deutsche Gesundheitssystem. Sie übernehmen zum Beispiel folgende Aufgaben:
- Aufklärung zu wichtigen Gesundheitsthemen
- Information zu Beratungsstellen und städtischen Fachdiensten
- Hinweise auf Angebote zur Gesundheitsvorsorge
- Begleitung zu Arztterminen
Gesundheitslots*in werden: die Qualifizierung
Die Qualifizierung von Gesundheitslots*innen ist ein wichtiger Schritt: Sie stellt sicher, dass mehr Menschen einen angemessenen Zugang zu Gesundheitsangeboten haben.
Interessierte haben die Möglichkeit, eine umfassende Qualifizierung im Gesundheitsbereich in Hessen zu absolvieren, die mit einem zertifizierten Abschluss endet. Diese Schulung wird über die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Hessen (LAGFA) angeboten. Die Online-Schulung besteht aus insgesamt 36 Unterrichtseinheiten. Diese finden an zehn Tagen innerhalb von fünf Wochen statt. Die Teilnehmenden erhalten nach erfolgreicher Absolvierung ein Zertifikat. Themen der Basisqualifizierung sind unter anderem:
• Rolle und Aufgaben ehrenamtlicher Gesundheitslots*innen
• Grenzen der ehrenamtlichen Tätigkeit
• Diversitätssensible Kommunikation und Gesprächsführung
• Integration und Gesundheit
• Das deutsche Gesundheitssystem
• Chronische Erkrankungen
• Familienplanung und Schwangerschaft
• Lokale Netzwerke und Kooperationspartner*innen
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der LAGFA e.V.
Kontakt: gesundheitslots.innen@marburg-stadt.de
