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Infos zu KOMBINE
Zwischen 2020 und 2023 war die Universitätsstadt Marburg eine von sechs Modellkommunen deutschlandweit, die für das Projekt KOMBINE ausgewählt wurden. Im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wurde das Projekt mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Damit entwickelte die Stadt ein Gesamtkonzept zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung.
Der Anfang von KOMBINE
Ausgangspunkt für KOMBINE waren die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die 2016 entwickelt worden waren. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Projekts KOMBINE sollten modellhafte und langfristige Strukturen für Bewegungsförderung auf kommunaler Ebene aufgebaut werden. Diese sollten wissenschaftlich fundiert, bedarfsorientiert und praxisnah sein.
KOMBINE wurde durch die BZgA im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen gefördert.
Sechs Modellkommunen entwickelten Konzept
Die Universitätsstadt Marburg gehörte ab 2019 zu den sechs ausgewählten Modellkommunen. Neben Marburg hatten sich die Städte Stuttgart und Solingen sowie die Landkreise Segeberg, Schmalkalden-Meiningen und Bad Kissingen durch eine aussagekräftige Bewerbung qualifiziert, das Projekt KOMBINE umsetzen zu dürfen.
Die Modellkommunen entwickelten anhand der Empfehlungen ein Konzept, das sich an den spezifischen Bedarfen der jeweiligen Kommunen orientierte. Damit sollten praxisbezogene Gesundheits- und Bewegungsförderung umgesetzt werden. Zu Beginn wurde das Projekt wissenschaftlich begleitet von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Department für Sportwissenschaft und Sport.
Neben dem Austausch zwischen den Modellkommunen fand die Planung und Konzeption des Projekts in den jeweiligen Kooperativen Planungsgruppen und Steuerungs- bzw. Lenkungsgruppen der Kommunen statt.
KOMBINE in Marburg
Mit der Gründung einer Steuerungsgruppe (später: Lenkungsgruppe) und einer Kooperativen Planungsgruppe wurde ein Netzwerk geschaffen, das für die Konzeptionierung, Planung und Umsetzung von KOMBINE zuständig war.
Die Lenkungsgruppe bestand aus Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Stadträtin und Sportdezernentin Kirsten Dinnebier und Vertreter*innen mehrerer Fachdienste der Stadt Marburg, des Sportkreises Marburg-Biedenkopf e.V. und des Bürgernetzwerks für Soziale Fragen e.V. (BSF) in Vertretung für die Gemeinwesenarbeit. Die Lenkungsgruppe war für die strategische Ausrichtung des Projektes sowie die Entscheidungsfindung auf kommunaler Ebene zuständig und begleitete die Kooperative Planungsgruppe.
© Birgit Heimrich, Stadt Marburg
Diese setzte sich aus Vertreter*innen der Kommunalpolitik, erfahrenen Akteur*innen aus der Stadtverwaltung, Basisexpert *innen aus den jeweiligen Stadtteilen sowie weiteren Vereinen, Netzwerken und Initiativen zusammen. Es entstanden spezifische Arbeitsuntergruppen, die sich um die konkrete Planung und Umsetzung der einzelnen Unterprojekte von KOMBINE kümmerten.
Ziele und Gesamtstrategie
In Marburg gab es bereits viele Angebote und Initiativen, die sich mit der Thematik Bewegung auseinandersetzten. KOMBINE hatte zum Ziel, diese Angebote besser zu vernetzen, um eine gute Zusammenarbeit zu ermöglichen. Damit sollte ein Gesamtkonzept zur Bewegungsförderung in der Universitätsstadt Marburg entstehen.
Folgende Ziele verfolgte KOMBINE im Einzelnen, um eine kommunale Bewegungsförderung für alle Menschen zu schaffen:
- Austausch und Kooperationen zwischen allen Akteur*innen
- Transparenz über bereits bestehende Bewegungsangebote
- Informationen bündeln
- Synergien (gute Zusammenarbeit) herstellen
- Gesamtkonzept entwickeln
- mehr Wissen über Wirkung von Bewegung vermitteln
- Motivation zu Bewegung in Alltag und Freizeit
- Kultursensible und altersgerechte Gesundheitsförderung
- Verhältnisprävention: mehr Gelegenheiten bieten für Bewegung (vielfältige und lebensphasenbezogene Angebote)
- Verhaltensprävention: vielfältige niedrigschwellige Angebote bieten mit Fokus auf sozial benachteiligte Menschen
- Netzwerkaufbau
Ansprechperson
| Jana Hollerung | |
| stellvertretende FachdienstleitungAmt / Bereich Fachdienst 42 - Sport, Bewegung und Gesunde Stadt Georg-Gaßmann-Stadion Leopold-Lucas-Straße 46b 35037 Marburg Telefon: 06421 201-4286 E-Mail: sport@marburg-stadt.deE-Mail: Jana.Hollerung@marburg-stadt.de | |
| Rahel Häcker | |
| Amt / Bereich Fachdienst 42 - Sport, Bewegung und Gesunde Stadt Georg-Gaßmann-Stadion Leopold-Lucas-Straße 46b 35037 Marburg Telefon: 06421 201-4292 E-Mail: gesund@marburg-stadt.deE-Mail: Rahel.Haecker@marburg-stadt.de Aufgaben: | |


