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Kooperative Sozialplanung
Marburg hat ein starkes soziales Netzwerk, das über viele Jahre gewachsen ist. Dahinter steckt ein abgestimmtes Zusammenspiel von Stadtverwaltung, freien Trägern und Bürger*innen. Alle eint ein gemeinsames Ziel: Das Miteinander in der Universitätsstadt zu stärken.
Kooperationen für passgenaue Angebote
In Marburg ist über viele Jahre hinweg eine vielfältige und gut funktionierende soziale Infrastruktur entstanden. Sie ist das Ergebnis engagierter Zusammenarbeit – zwischen Verwaltung, freien Trägern, der Stadtgesellschaft und einer Kommunalpolitik, die das Miteinander in den Mittelpunkt stellt.
Die Universitätsstadt Marburg möchte diese erfolgreiche Kooperation mit den Trägern der Freien Wohlfahrtspflege weiter ausbauen. Gemeinsam werden die sozialen Angebote in Marburg weiterentwickelt – so, wie sie gebraucht werden. Dabei geht es vor allem darum, aktuelle Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam gute Lösungen zu finden.
Gemeinsam planen: die Steuerungsgruppe
Um diese Zusammenarbeit gut zu koordinieren, gibt es seit 2018 eine gemeinsame Steuerungsgruppe. Sie begleitet die Planung im sozialen Bereich und sorgt dafür, dass Stadt und Wohlfahrt gemeinsam an einem Strang ziehen. 2019 hat die Gruppe ein gemeinsames Grundlagenpapier erstellt, das später von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde.
Das sozialpolitisches Leitbild der Stadt
In einem offenen Workshop zu den „Leitlinien kommunaler Sozialpolitik“ haben viele Beteiligte ein gemeinsames sozialpolitisches Leitbild erarbeitet. Dieser Prozess endete 2021 mit einem einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Das Leitbild zeigt, worauf es uns in der Sozialpolitik ankommt – und es liegt auch in Leichter Sprache vor.
Bausteine der kooperativen Sozialplanung
Eine kooperative Sozialplanung lebt vom Austausch und der Zusammenarbeit – zwischen Verwaltung, freien Trägern, Politik und Zivilgesellschaft. Damit diese Zusammenarbeit gelingt, sind mehrere grundlegende Schritte erforderlich:
- Gemeinsame Ziele und ein sozialpolitisches Leitbild definieren
- Die soziale Infrastruktur systematisch erfassen
- Vorhandene Ansätze kooperativer Planung sichtbar machen
- Aktuelle Herausforderungen gemeinsam angehen
Mit diesem gemeinschaftlichen Ansatz will Marburg eine Sozialpolitik gestalten, die den unterschiedlichen Bedarfen gerecht wird – und vor allem: die nah an den Menschen ist.
Empfehlungen der Steuerungsgruppe für Trägergespräche
2025 wurden aus der Steuerungsgruppe 15 Leitfragen entwickelt, die bei Gesprächen mit freien Trägern grundlegend sein sollen. Die Empfehlungen wurden in Bezug auf die Haushaltskonsolidierung erarbeitet und sollen ein hilfreiches Instrument für alle Beteiligten sein.
Ansprechpartner*innen
| M. Meier | |
| Amt / Bereich Fachdienst 50 - Soziale Leistungen Stadtverwaltung Friedrichstraße 36 35037 Marburg Telefon: 06421 201-5022 E-Mail: soziales@marburg-stadt.deE-Mail: Monique.Meier@marburg-stadt.de Aufgaben: | |

