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Pfaffenwehr mit Fukushima-Denkmal
Am Pfaffenwehr in Marburg erinnert ein Denkmal an die Opfer der Fukushima-Katastrophe. Es wurde 2013 eingeweiht und kombiniert Gestaltungselemente mit fernöstlicher Pflanzenwelt.
Im Gedenken an die Opfer der Tsunami- und Atomkatastrophe von Fukushima wurde zwei Jahre nach der Tragödie am 11. März 2011 auf der Grünfläche am Pfaffenwehr in Marburg ein Denkmal errichtet. Es liegt zwischen der Deutschhausstraße und der Uferstraße.
Die Einweihung fand am 16. März 2013 statt und wurde vom japanischen Vizekonsul für Kultur, Politik und Öffentlichkeitsarbeit, Taketsugu Ishihara, sowie dem damaligen Oberbürgermeister Egon Vaupel und dem damaligen Bürgermeister Dr. Franz Kahle gefeiert. Bei dieser Gelegenheit trug sich der Vize-Konsul auch ins Goldene Buch der Stadt ein.
Symbolik des Denkmals
Die Idee zur Errichtung des Denkmals kam vom Verein „Alles im Biegen e.V.“. Das Denkmal, entworfen vom Landschaftsarchitekten Matthias Burghammer, besteht aus einer Mauer mit Steinen gefüllten Drahtkörben (Gabionenmauer), die mit einer LED-Lichtwelle kombiniert wurde. Diese Welle symbolisiert den verheerenden Tsunami, der durch ein Erdbeben ausgelöst wurde.
Fernöstliche Gartengestaltung
Die kleine Grünanlage rund um das Denkmal wurde mit fernöstlich inspirierten Pflanzen gestaltet. Japanische Strauch-Pfingstrosen, blühende Zierkirschenbäume sowie Narzissen, Krokusse und Blausternchen verschönern den Ort. Der Text der Gedenktafel auf Deutsch und Japanisch, verfasst von der Marburgerin Yasuko Tsuruki, lautet :
„Jede Welle verändert den Strand, manche Welle verändert die Welt.
