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Bauprojekte: Wir tun was!
Bauprojekte der Stadt Marburg
Es fällt oft schwer, auf das zu schauen, was geschafft ist. Denn der Blick richtet sich meist nach vorn – auf das, was noch zu tun ist. Das ist in Marburg nicht anders. Die Universitätsstadt steht vor großen Herausforderungen, viele Bauvorhaben warten auf ihre Umsetzung. Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu machen, was bereits erreicht wurde. Neben den Großprojekten gibt es unzählige kleine Maßnahmen, die im Alltag kaum Beachtung finden. Dinge, die es nicht in die Zeitung schaffen – aber dennoch für die Bürger*innen enorm wichtig sind.
Sehen, was geschafft wurde
Tag für Tag werden in der Universitätsstadt Schäden beseitigt, Reparaturen gemacht, Dinge ausgetauscht, neue Gebäude errichtet. Hier erhalten Sie einen Überblick über laufende und erfolgreich abgeschlossene Baumaßnahmen der Stadt Marburg – darunter einige große, aber auch viele kleine Projekte.
Die Liste wird fortlaufend erweitert.
Projekte 2026
Brücke Auf der Weide – Grundreinigung
Was wurde gemacht?
- Die Fußgänger- und Fahrradbrücke von der Straße „Auf der Weide“ über den Mühlgraben in Richtung Software-Center wurde gründlich gereinigt.
Kosten und Finanzierung
Ausführende Firma war der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM). Die Kosten für die Reinigung belaufen sich auf rund 1.000 Euro.
Projekte 2025
Bürgerhaus Hermershausen - Umbau Küche
Was wurde gemacht?
- Die Küche wurde erneuert und zu einer professionellen Kochküche umgebaut.
- Im kleinen Saal entstand eine variable Theke.
- Das unter Denkmalschutz stehende Küchenfenster wurde ausgetauscht.
Warum?
Die Umgestaltung dient der Verbesserung der Vereins- und Gemeindeveranstaltungen in Hermershausen, Haddamshausen und Cyriax-Weimar. Diese Ortschaften nutzen das Bürgerhaus für Kochevents und Mittagsversorgung.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten für den Umbau der Küche und die Theke betragen etwa 190.000 Euro, finanziert durch Fördermittel für die Dorfentwicklung.
Emil-von-Behring-Schule - Modulbau Essensversorgung
Was wurde gemacht?
Die Emil-von-Behring-Schule hat eine Interimscafeteria im Gebäude C erhalten.
Warum?
An der Emil-von-Behring-Schule sind ein Erweiterungsbau sowie ein Umbau der bestehenden Cafeteria mit Küche und Werkräumen geplant. Zudem soll ein Aufzug am Block A errichtet werden. Um diese Vorhaben umsetzen zu können, musste vorab unter anderem eine Interimscafeteria errichtet werden. Die Hauptmaßnahme beginnt im Herbst 2025.
Kosten und Finanzierung
Die Errichtung der Interimscafeteria inklusive der Mietkosten für zwei Jahre beläuft sich auf rund 244.000 Euro. Die derzeit geplanten Kosten für das Gesamtprojekt betragen 7,93 Millionen Euro. Der Umbau wird mit knapp einer Million Euro im Rahmen des Investitionsprogramms „Ganztagsausbau” gefördert.
Hauptfeuerwache - Umbau Sozialbereich
Was wurde gemacht?
- Die Küche und der Sozialbereich wurden umgebaut.
- Ein neues Wachführerbüro wurde geschaffen.
- Die tragenden Bauteile wurden brandschutztechnisch ertüchtigt.
- Die Lüftungsanlage wurde erweitert.
Warum?
Die bisherigen Räumlichkeiten entsprachen nicht mehr den modernen Anforderungen an Ausstattung und Funktionalität.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten werden auf ca. 950.000 Euro geschätzt. Das Projekt ist noch nicht abgerechnet.
Neubau der Feuerwehr Marburg-Cappel
Was wurde gemacht?
- Direkt neben der Hessischen Landesjugendfeuerwehrschule entstand ein neuer Gebäudekomplex auf über 2.300 Quadratmetern.
- Die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Cappel hat eine moderne Feuerwache erhalten.
- Auch ein neues Ausbildungszentrum für alle Marburger Wehren ist nun dort untergebracht.
Warum?
Das alte Feuerwehrhaus entsprach nicht mehr den baulichen und funktionalen Anforderungen. Der Neubau erfüllt aktuelle Standards – etwa zur Trennung von Einsatz- und Aufenthaltsbereichen.
Das neue Ausbildungszentrum bietet ausreichend Raum für Übungen, etwa im Übungsturm. Auch eine Waschhalle gehört dazu. Andere Feuerwehren in Marburg können die Einrichtungen mitnutzen.
Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten liegen bei rund 12,5 Millionen Euro. Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport unterstützte das Projekt mit 498.400 Euro. Über den Hessischen Investitionsfonds und die KfW konnten zinsgünstige oder zinslose Darlehen genutzt werden. Insgesamt kann die Stadt voraussichtlich bis zu 895.000 Euro an Fördermitteln einwerben.
Sitzbank Gisonenweg / Paul-Ehrlich-Weg
Was wurde gemacht?
- Die Sitzbank wurde 2011 privat gestiftet und lädt seitdem zum Verweilen ein.
Warum?
Über die Jahre haben die Witterung, Aufkleber und Kritzeleien ihre Spuren an der Bank hinterlassen. Auf Wunsch der Stifterfamilie hat die Stadt Marburg die Bank wieder hergerichtet.
Kosten und Finanzierung
Es sind keine Kosten entstanden, da Reparaturmaterial dafür auf Lager lag.
Treppenaufgang Ortenbergsteg
Was wurde gemacht?
- Den Treppenaufgang des Ortenbergstegs hat die Stadt Marburg im Sommer 2025 aufwändig gereinigt.
Warum?
Graffiti, Aufkleber oder Kritzeleien: Im Treppenaufgang des Ortenbergstegs war es immer wieder zu Vandalismus und Verunreinigungen gekommen.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten der Reinigungsarbeiten belaufen sich auf etwa 1.800 Euro.
Theater am Schwanhof – Umbau Duschen
Was wurde gemacht?
- Ein ehemaliger Technikraum ist zu zwei modernen Duschbädern für die Schauspieler*innen umgebaut worden.
- Schadstoffe im Umbaugebiet sind fachgerecht entfernt worden.
- Zwei neue Fenster und eine Trennwand sorgen für mehr Licht und Struktur.
- Die Elektrik sowie Wasser- und Heizungsleitungen sind komplett erneuert und ergänzt worden.
- Je ein Lüftungsgerät in den Bädern sorgt für ein angenehmes Raumklima.
- Fliesenarbeiten und Möblierung verleihen den neuen Duschen ein hochwertiges Erscheinungsbild.
- Auch die Außenfassade sowie der Flur im Baufeldbereich sind saniert und optisch aufgewertet worden.
Warum?
Vorher standen den Schauspieler*innen keine separaten und angemessenen Duschräume zur Verfügung. Der Umbau sorgt für mehr Komfort und Privatsphäre.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf ca. 100.000 Euro.
Zaun auf dem Radweg zwischen Michelbach und Sterzhausen
Was wurde gemacht?
Der Radweg zwischen Michelbach und Sterzhausen hat einen neuen Zaun erhalten.
Warum?
Der neue Zaun dient als Hangabsturzsicherung für Spaziergänger*innen bzw. Radfahrer*innen. Der vorherige Zaun war nicht mehr sicher.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten der Sanierung betrugen ca. 10.000 Euro.
Bauhofbrücke in der Straße „Auf der Weide“
Was wurde gemacht?
Die defekten Sandsteine und das Geländer der Brücke wurden fachgerecht instand gesetzt. Aufgrund der Verzinkung der historischen Geländerteile hat die Instandsetzung länger gedauert.
Warum?
Durch einen starken Windwurf haben Bäume auf der Brücke Schäden angerichtet.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten belaufen sich auf ca. 40.000 Euro.
Sicherung auf dem Hirsefeldsteg
Was wurde gemacht?
Auf dem Hirsefeldsteg wurde eine Antirutschmatte montiert. Diese dient der Unfallverhütung.
Warum?
Bei feuchter Witterung kamen Radfahrende durch schnelles Einfahren auf den Steg bei zu enger Kurvenfahrt ins Rutschen.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten für die Antirutschmatte belaufen sich auf etwa 800 Euro.
Neugestaltung des Gymnasiums Philippinum
Was wurde gemacht?
Der Innenhof des Gymnasiums Philippinum wurde naturnah gestaltet.
Warum?
Der Innenhof der Schule war marode, totalversiegelt und nicht mehr zeitgemäß, weshalb eine attraktive Neugestaltung gewünscht wurde. Bei der Neugestaltung wurden die Nutzungsanforderungen der Schule sowie die Klimaziele der Stadt Marburg berücksichtigt.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten beliefen sich auf ca. 560.000 Euro inklusive Planungskosten. Die Flächenentsiegelung wurde durch eine finanzielle Förderung der KfW-Bank unterstützt.
© André Vespermann, Universitätsstadt Marburg
© André Vespermann, Universitätsstadt Marburg
Geländer und Gestaltung Luisa-Haeuser-Brücke
Was wurde gemacht?
- An der Luisa-Haeuser-Brücke zwischen Erlenring und Biegenstraße wurden ca. 120 Meter Geländer gereinigt, zwei Betonblumenkübel neu gestrichen und bepflanzt sowie etwa 400 Aufkleber von den beiden Edelstahlhandläufen entfernt.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.000 Euro.
Geländererhöhung auf dem Adolf-Reichwein-Steg
Was wurde gemacht?
- Das Geländer auf dem Adolf-Reichwein-Steg, der das Aquamar und die Adolf-Reichwein-Schule miteinander verbindet, wurde erhöht.
Warum?
Durch die um 30 cm erhöhte Bauweise erreicht der Steg eine Geländerhöhe von 1,30 Metern und trägt somit zur Verkehrssicherheit bei.
Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 85.000 Euro.
Umgestaltung des Schulhofs der Adolf-Reichwein-Schule
Was wurde gemacht?
- Der zentrale Schulhof wurde umgestaltet. Dadurch soll die Aufenthaltsqualität steigen und der Versiegelungsgrad gleichzeitig verringert werden.
Warum?
Der Schulhof entsprach nahezu dem Zustand, als die Schule gebaut wurde, und war daher nicht mehr zeitgemäß. Der asphaltierte Bereich war zu groß und heizte sich stark auf. Zudem wurde dadurch viel Niederschlagswasser in die Kanalisation abgeleitet.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten in Höhe von etwa 65.000 Euro wurden über das Programm „Lebenswelt Schule” des Fachdienstes 40 finanziert.
Umbau Spielplatz „Paris“ im Stadtwald
Was wurde gemacht?
- Der Spielplatz in der Jakob-Kaiser-Straße wurde um schattenspendende Elemente ergänzt. Es wurden eine bepflanzbare Pergola und neue Bäume gepflanzt.
Warum?
Im Hochsommer fehlte es auf dem Spielplatz an Schatten.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten belaufen sich auf rund 15.000 Euro. Der Umbau wurde durch das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert.
Umgestaltung am Ehrendenkmal, Elnhausen
Was wurde gemacht?
- Der Platz rund um das Ehrendenkmal in Elnhausen wurde umgestaltet. Die Bewohner*innen wünschten sich einen Aufenthaltsort im Ortskern sowie eine Aufwertung der Freifläche am Denkmal.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten beliefen sich auf rund 96.000 Euro und wurden durch Fördermittel für die Dorfentwicklung finanziert.
Projekte 2024
Gerhart-Hauptmann-Schule - Errichtung Modulbau
Was wurde gemacht?
- Ein zweigeschossiger Modulbau wurde errichtet, um zusätzliche Klassenräume und Betreuungsräume bereitzustellen.
Warum?
Durch steigende Zahlen an Schüler*innen wurde zusätzlicher Platz für Unterricht und Betreuung notwendig.
Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 391.660,21 Euro, davon 241.500 Euro für den Kauf der Module und 150.160 Euro für Tiefbau- und Ausbaukosten.
Martin-Luther-Schule - Giebelsanierung
Was wurde gemacht?
- Die Mängel am Giebel wurden behoben: Putz, Fugen, Sandstein, Dachanschluss und Bleiabdeckung wurden erneuert.
- Statische Defizite wurden behoben.
- Die schiefstehende Giebelkrone wurde zurück- und neu aufgebaut.
- Der Dachstuhl erhielt eine zusätzliche Längsaussteifung zur Stabilisierung.
Warum?
Eine routinemäßige Kontrolle deckte die Schiefstellung der Giebelkrone auf. Weitere Untersuchungen zeigten Mängel und statische Defizite.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten der Sanierung betrugen ca. 225.000 Euro brutto, finanziert aus dem Ergebnishaushalt der Stadt.
Modulbau zwischen Astrid-Lindgren Schule und Richtsberg
Was wurde gemacht?
- Zwischen beiden Schulen wurde ein Systemgebäude errichtet, um zusätzlichen Unterrichtsraum zu schaffen.
Warum?
Die Astrid-Lindgren-Schule benötigt mehr Platz, um flexibel auf schwankende Schülerzahlen reagieren zu können. Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Astrid-Lindgren-Schule wird das Gebäude auch durch die Richtsberg-Gesamtschule genutzt.
Kosten und Finanzierung
Die Maßnahme kostete insgesamt rund 1.767.000 Euro. Zur Finanzierung wurden Fördermittel in Höhe von 600.000 Euro aus einem zinsgünstigen Landesdarlehen (Abteilung B) eingesetzt.
Mehrgenerationenplatz in Cyriaxweimar
Was wurde gemacht?
- Rund um die Mehrzweckhalle wurde eine bestehende Terrassenfläche erweitert, außerdem entstand ein Bewegungsbereich für Jugendliche mit Beachvolleyballfeld und Fitnessgeräten.
Warum?
Die drei Stadtteile Cyriaxweimar, Haddamshausen und Hermershausen wünschten sich Mehrgenerationentreff.
Kosten und Finanzierung
Die Kosten für die umbaumaßnahmen belaufen sich auf etwa 260.000 Euro. Einen Teil übernimmt das Land Hessen im Rahmen des Förderprogramms Dorfentwicklung.
Projekte 2023
Sophie-von-Brabant-Schule - Sanierung Block C
Was wurde gemacht?
- An der Sophie-von-Brabant-Schule wurde das Gebäude C neu konzipiert.
- Energetische Sanierung: Gebäudehülle und die Gebäudetechnik wurden aktuellen Standards angepasst, das Dach wurde erneuert und der Gaskessel gegen eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe ausgetauscht.
- Innenraumgestaltung unter Berücksichtigung eines neuen Unterrichtskonzeptes als offene Lernlandschaft.
Warum?
Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und „Schule der Zukunft“
Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten liegen bei rund 3.1 Millionen Euro.
Großprojekte der Stadt Marburg
In der Reinhardswaldstraße in Cappel ist der Neubau einer barrierefreien Kindertagesstätte geplant. Dieser soll insgesamt 90 bis 100 Betreuungsplätze für Kinder unter und über drei Jahren (Krippe und Kita) im beliebten Stadtteil bieten.©Simone Batz, Stadt Marburg
Im Stadtteil Waldtal ist auf rund 2.000 Quadratmetern ein neuer Treffpunkt für Bewohner*innen und Gäste entstanden. Das Zentrum dient seit März 2025 als Ort für soziales Miteinander, Veranstaltungen, Engagement und Feiern.©ABC Fotograf Constantin Meyer
Zeitgemäße Unterrichtsräume, eine Mensa und Räume für die Kinderbetreuung: Für den Schulneubau der Erich-Kästner-Schule in Cappel investiert die Stadt Marburg rund 20 Millionen Euro.©Architekturbüro Schmees, Wagner
Seit 2023 gibt es im Stadtteil Ockershausen/Stadtwald das neue Familienzentrum: Es bietet Platz für Krippe und Kita sowie für ansässige Initiativen und Träger. Der Spielflur mit großzügigen Fensterelementen ist nahezu natürlich belichtet.©Thomas Ott, Büro Artec Architekten
In Marburg sind in den vergangenen Jahren neue Orte der Begegnung und Bildung entstanden, die neue Möglichkeiten des Zusammentreffens und des Lernens eröffnen. Dazu gehören zum Beispiel das Nachbarschaftszentrum Waldtal, das Familienzentrum Stadtwald, der Neubau der Grundschule in der Marbach oder der Modulbau der Astrid-Lindgren-Schule. Andere sind noch im Werden.
Diese zukunftsweisenden Projekte setzen auf Inklusion, Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit. Mit innovativen Bauweisen und nachhaltigen Materialien schaffen sie Räume für Austausch, Vernetzung und Miteinander – und das für alle Generationen in Marburg.
Übersicht der Schul- und Hochbau-Projekte der Stadt Marburg
Organisationseinheit
| Fachbereich 6 - Planen und Bauen | |
| Bauamt Barfüßerstraße 11 35037 Marburg Telefon: 06421 201-1606 E-Mail: planenundbauen@marburg-stadt.de | |
| Fachbereich 8 - Immobilien und Freianlagen | |
| Software-Center 1 35037 Marburg Telefon: 06421 201-2801 E-Mail: immobilienundfreianlagen@marburg-stadt.de | |
