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Carsharing
Die Stadt Marburg fördert das Pilotprojekt „Bürger*innen Carsharing“. Ziel ist es, ein ehrenamtlich getragenes Carsharing-Netz in den dörflich geprägten Außenstadtteilen aufzubauen. Dieses ergänzt das individuelle und öffentliche Mobilitätsangebot.
© Patricia Grähling, Stadt Marburg
Außenstadtteile werden mobiler
In den sechs Marburger Außenstadtteilen Ginseldorf, Bauerbach, Moischt, Elnhausen und Dagobertshausen sowie in Michelbach gibt es inzwischen ehrenamtlich getragene Carsharing-Angebote. Die Stadt Marburg finanziert und unterstützt die laufende Pilotphase. Das Carsharing-Angebot können alle Bürger*innen nutzen. Zusätzlich werden in den Stadtteilen Lastenräder bereitgestellt, die von den Carsharing-Vereinen betreut werden.
Das Projekt hat das Ziel, die Mobilitätswende in den eher ländlich geprägten Marburger Außenstadtteilen zu fördern. Das Projekt hat mehrere Vorteile: Es trägt zur Verminderung von Kohlenstoffdioxid (CO2) bei, verringert die Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu besitzen, und wertet die Mobilitätsangebote auf. Außerdem wird das ehrenamtliche Engagement der Bürger*innen vor Ort gestärkt und aktiv unterstützt.
Die Innenstadt und die kernstadtnahen Stadtteile wie Wehrda, Marbach oder Cappel verfügen über ein gutes Carsharing-Netz durch gewerbliche Anbieter. Das ließ sich jedoch nicht einfach auch auf die dörflich geprägten Stadtteile ausweiten. So hatten Mitglieder der „AG Mobilität und Versorgung“ die Idee zu einem Bürger*innen-Carsharing.
Das Carsharing-Angebot nutzen
Wer den Carsharing-Dienst der Außenstadtteile nutzen möchte, muss zunächst Mitglied in einem der drei Vereine werden. Die Fahrzeuge lassen sich über eine App oder über den Browser buchen. Zuvor ist jedoch eine Anmeldung notwendig, bei der Ausweis und Führerschein hinterlegt werden müssen. Gefahrene Zeit und Kilometer werden automatisch erfasst.
Informationen zu den Projekten gibt es bei den jeweiligen Vereinen:
- Ginseldorf und Bauerbach: www.dorfladen-ginseldorf.de/carsharing
- Moischt: www.moischt-mobil.de
- Dagobertshausen, Elnhausen, Míchelbach: www.mona-marburg.de
Zuständigkeit und Finanzierung
Das Projekt zum Bürger*innen-Carsharing ist im Rahmen der Dorfentwicklung entstanden und Bestandteil des Klimaaktionsplanes. Als Querschnittsaufgabe sind verschiedene Fachdienste der Universitätsstadt Marburg an der Umsetzung des Projekts beteiligt. Sie unterstützen die ehrenamtlich getragenen Carsharing-Vereine durch Beratung, Koordination und finanzielle Förderung.
Ansprechperson
| Benedikt Voußen | |
| Amt / Bereich Stabsstelle 15 – Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, Statistik Stadtverwaltung Barfüßerstraße 52 35037 Marburg Telefon: 06421 201-1514 Mobil: 01578 0509240 E-Mail: wirtschaft@marburg-stadt.deE-Mail: benedikt.voussen@marburg-stadt.de | |
Organisationseinheit
| Stabsstelle 15 – Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, Statistik | |
| Barfüßerstraße 52 35037 Marburg Telefon: 06421 201-1525 E-Mail: wirtschaft@marburg-stadt.de | Montag bis Donnerstag: 08:30 – 14:00 Uhr |
| Fachdienst 61 - Stadtplanung und Denkmalschutz | |
| Bauamt Barfüßerstraße 11 35037 Marburg Telefon: 06421 201-1635 Telefax: 06421 201-1636 E-Mail: stadtplanung@marburg-stadt.de | Montag bis Donnerstag: 08:00 – 15:00 Uhr
|
| Fachdienst 69 - Umwelt, Klima- und Naturschutz, Fairer Handel | |
| Software-Center 5 A 35037 Marburg Telefon: +49 6421 201-6999 E-Mail: klimaschutz@marburg-stadt.de | Montag bis Donnerstag von 10 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung |