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Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“
Die Universitätsstadt Marburg wurde mit der südwestlichen Oberstadt bereits 2019 formal in das Städtebauförderprogramm "Lebendige Zentren" aufgenommen. Die Grundlage für die Förderung liefert das Integrierte Städtebauentwicklungskonzept (ISEK), das 2021 erarbeitet und beschlossen wurde. Er gibt auch den den Fahrplan für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen vor.
Förderprogramm zur Stadtentwicklung
Das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre Ortskerne, Stadtteilzentren und historischen Innenstädte als attraktive, lebendige und identitätsstiftende Orte zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, zentrale Bereiche als wirtschaftliche, soziale, kulturelle und öffentliche Mittelpunkte zu stärken und an die Herausforderungen des demografischen und strukturellen Wandels anzupassen.
Im Rahmen des Programms werden vielfältige Maßnahmen gefördert, darunter:
- Aufwertung öffentlicher Räume wie Marktplätze, Straßen und Grünflächen
- Sanierung und Erhalt historischer Gebäude zur Bewahrung des Stadtbilder
- Förderung lokaler Wirtschaft und kultureller Angebote
- Maßnahmen zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität
- Umwelt- und Klimaanpassungsmaßnahmen, um Städte zukunftsfähig zu gestalten
Die Finanzierung erfolgt durch eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen. Durch die Förderung werden nicht nur bauliche Strukturen aufgewertet, sondern auch das lokale Gemeinschaftsleben gestärkt und nachhaltige Impulse für die Stadtentwicklung gesetzt.
Fördergebiet südwestliche Oberstadt
Seit 2019 ist die Universitätsstadt Marburg formal mit dem südwestlichen Teil der Oberstadt Mitglied im Förderprogramm. Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (kurz ISEK) wurde 2021 ein strategische Fahrplan für die nächsten zehn Jahre erarbeitet, der gleichzeitig die Grundlage zur Beantragung der Fördermittel darstellt.
Das vom Berliner Planungsbüro UmbauStadt begleitete Stadtentwicklungskonzept begegnet den Herausforderungen, die Struktur- und Klimawandel mit sich bringen, mit einer Vielzahl von eng aufeinander abgestimmten nachhaltigen Projekten. Neben gebäudebezogenen Sanierungs- und Umgestaltungsprogrammen steht die Schaffung eines klimagerechteren öffentlichen Raumes mit hoher Aufenthalts- und Begegnungsqualität – besonders für die Bewohner*innen der Oberstadt – im Fokus der Maßnahmen.
Pilotprojekte der Stadtentwicklung werden dabei in geeignete Verfahren überführt. Hier einige Beispiele:
- "Klimagerechte Umgestaltung Lutherischer Kirchhof und Wegenetz"
- "Oberstadttor Plan 3/Parkplatz Universitätsstraße"
- "Kultur- und Innovationsstandort Kerner"
- "Barrierefreier Ausbau und klimagerechte Umgestaltung Öffentlicher Raum Marburg (Beispiel Wettergasse)"
Im Zentrum der Arbeit des Fördergebietsmanagement stehen die Entwicklung, Priorisierung, anschauliche Darstellung von Einzelmaßnahmen und Impulsprojekten sowie eine effiziente Vorbereitung und Umsetzung des Projektmanagements sowie die Akquise der Fördermittel.
Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept ist der Leitfaden für die Stadtentwicklung in der südwestlichen Marburger Oberstadt für die nächsten zehn Jahre. Es definiert die städtebaulichen Ziele, Leitbilder und Handlungsempfehlungen. Auf Grundlage der bereits vorhandenen Beteiligungsstrukturen der Oberstadt konnten Anregungen und Ideen der Bevölkerung in den Prozess integriert werden.
Weitere Infos zum Fördermanagement und den aktuellen Projekten finden Sie auf der Seite zum Fördergebiet südwestliche Oberstadt.
Ansprechperson
| Bernd Kintscher | |
| stellvertretende FachdienstleitungAmt / Bereich Fachdienst 61 - Stadtplanung und Denkmalschutz Bauamt Barfüßerstraße 11 35037 Marburg Telefon: 06421 201-6122 E-Mail: stadtplanung@marburg-stadt.deE-Mail: Bernd.Kintscher@marburg-stadt.de | |
