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Eheschließung; Anmeldung

Ansprechpartner/in
Fachdienst 34/36 - Standesamt Standort anzeigen
Frauenbergstraße 35
35039 Marburg
Telefon: 06421 201-1251
Telefax: 06421 201-1597
E-Mail:

neue Öffnungszeiten im Standesamt für Besucher und Besucherinnen ab 01.04.2018 :

neu:
Montag 08 - 12 Uhr (bisher 8 - 13 Uhr)
Dienstag geschlossen
neu:
Mittwoch 08 bis 12 Uhr (bisher 8 - 13 Uhr)
Donnerstag 14 - 18 Uhr
Freitag 08 - 12 Uhr


Allgemeine Informationen

Während der Öffnungszeiten für Publikum (s.o.) ist unsere telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt. Wir empfehlen Ihnen deshalb außerhalb der Sprechzeiten anzurufen und zwar zu folgenden Zeiten:

Montag bis Mittwoch

14.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 12.00 Uhr


In Marburg lässt sich gut heiraten.

Dazu stehen vier exklusive Trau(m)orte zur Auswahl und das natürlich auch, wenn Sie nicht in Marburg wohnen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für Marburg entscheiden.

Unsere vier Trau(m)orte möchten wir Ihnen gerne genauer vorstellen, siehe Link am Ende der Seite oder über den virtuellen Rundgang (siehe rechts).

Im Trauzimmer der Marburger Oberstadt (Steinernes Haus – Markt 18) bieten wir Trauungen zu folgenden Zeiten an: 

Dienstag und Mittwoch

14.00 bis 15.00 Uhr

 

Donnerstag

10.00 bis 11.30 Uhr

Nur April bis Oktober und im Dezember

Freitag

10.00 bis 12.00 Uhr

 
 

14.00 bis 15.00 Uhr

Von April bis Dezember

Samstag

10.15 bis 14.00 Uhr

Nur bestimmte Termine,

siehe Liste

Für Schloß und Rathaus erfolgt die Terminabsprache innerhalb dieser Zeiten im Einzelfall.

Bitte bedenken Sie, dass wir im Rathaus, im Schloss und im Spiegelslustturm ggf. von Veranstaltungen und Terminen abhängig sind, auf die wir keinen Einfluss haben.

Die noch freien Samstagstermine und Termine für Trauungen am Spiegelslustturm entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

 

2018

     2018

 2019

2019 

 

Samstage

Spiegelslust

 Samstage Spiegelslust 

Januar

 

     18.01.2019

Februar

 

     15.02.2019

März

   

 

 08.03.2019

 

     16.03.2019  20.03.2019

April

     13.04.2019  10.04.2019

 

     27.04.2019  25.04.2019

Mai

   02.05.2018  11.05.2019  08.05.2019

 

     25.05.2019  23.05.2019

Juni

   07.06.2018  15.06.2019  06.06.2019

 

     29.06.2019  14.06.2019

 

  20.06.2018    28.06.2019

 Juli

   04.07.2018  06.07.2019  03.07.2019

 

       12.07.2019

 

       17.07.2019

 

     20.07.2019  26.07.2019

August

     03.08.2019  08.08.2019

 

   15.08.2018  17.08.2019  14.08.2019

 

     31.08.2019  23.08.2019

September

      14.09.2019  06.09.2019

 

   20.09.2018  28.09.2019  19.09.2019

 

   26.09.2018    25.09.2019

Oktober

 20.10.2018    19.10.2019  11.10.2019

 

 27.10.2018  24.10.2018  26.10.2019  23.10.2019

 

   26.10.2018    

November

 17.11.2018  02.11.2018  16.11.2019  01.11.2019

 

  16.11.2018    15.11.2019

Dezember

 15.12.2018  05.12.2018  14.12.2019  04.12.2019

 

   19.12.2018    18.12.2019

Gebühren für eine Eheschließung im Steinernen Haus:

  • 42,00 Euro (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitagvormittag)
  • 63,00 Euro (Freitagnachmittag)
  • 150,00 Euro (Samstag)  ; 200 Euro ab 2018


Für Trauungen im Rathaus, Schloß und Spiegelslustturm fallen höhere Gebühren an. Außerdem ist für diese Lokalitäten zusätzlich eine Miete zu zahlen.


Für die Anmeldung der Eheschließung fallen weitere Gebühren an. 

Für Ihre Eheschließung bieten wir Ihnen ein breites Sortiment an Stammbüchern an. Informieren Sie sich in unserer Bildergalerie.


Bevor Sie heiraten können, müssen Sie die Eheschließung bei dem Standesamt Ihres Haupt- oder Nebenwohnsitzes anmelden, früher wurde dies auch "Aufgebot bestellen" genannt.

Der Ort, an dem die Eheschließung angemeldet wird, muss nicht gleichzeitig der Ort sein, an dem die Ehe geschlossen werden soll. Die Ehe kann grundsätzlich in jedem Standesamt in Deutschland geschlossen werden.

Bei der Eheschließung müssen keine Trauzeugen anwesend sein. Wenn Sie dies jedoch wünschen, können Sie eine oder 2 Personen zu Trauzeugen bestimmen.

Ob Sie in der Ehe einen gemeinsamen oder getrennten Familiennamen führen wollen, kann bei der Eheschließung oder auch zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden.

Verfahrensablauf
  • Um die Eheschließung anzumelden, suchen in der Regel beide Partner (Verlobte) gemeinsam das zuständige Standesamt auf. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung der Eheschließung nur 6 Monate gültig ist.
  • Ist einer der beiden verhindert, kann der andere die Eheschließung allein anmelden. Das Standesamt benötigt dazu die schriftliche Vollmacht des verhinderten Partners. Die Vollmacht stellen wir Ihnen als Download am Ende der Seite zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

Anmeldungen zu Eheschließungen führen wir nur nach Terminvereinbarung durch. Wir bitten Sie um Verständnis, da während der allgemeinen Sprechzeiten und ohne Terminvereinbarung eine umfassende Beratung und Prüfung der Ehevoraussetzungen nicht gewährleistet ist. Bitte setzen Sie sich deshalb telefonisch oder persönlich vorab mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin.

Wir akzeptieren Terminvormerkungen für Trautermine auch über mehr als 6 Monate im Voraus, soweit dies möglich ist. Diese sind unverbindlich und stehen unter dem Vorbehalt einer späteren, gültigen Eheanmeldung. Es ist eine Anzahlung von 20 Euro zu leisten, die wir mit den Gebühren für die Eheschließung verrechnen. Wird der Termin von den Brautleuten abgesagt, verfällt die Anzahlung.

An wen muss ich mich wenden?
  • Das Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich einer der Eheschließenden (Verlobten) seinen Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat
  • bei Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland: Standesamt, das die Eheschließung vornehmen soll
Voraussetzungen
  • Volljährigkeit
    • Die Ehe kann nicht vor Eintritt der Volljährigkeit (mit 18 Jahren) eingegangen werden
  • Keine Ehe zwischen Verwandten
    Nicht zulässig ist die Ehe zwischen Verwandten in gerader Linie (zum Beispiel Eltern und ihren Kindern) und zwischen Geschwistern und Halbgeschwistern. Dies gilt auch, wenn das Verwandtschaftsverhältnis durch eine Adoption begründet wurde.  
  • Keine Doppelehen
    Doppelehen sind in Deutschland verboten. Eine zuvor eingegangene Ehe muss vor einer erneuten Eheschließung durch Tod, Scheidung oder sonstiges rechtskräftiges gerichtliches Urteil aufgelöst worden sein. Wurde eine frühere Ehe im Ausland geschieden, so muss die Scheidung in der Regel in Deutschland erst ausdrücklich anerkannt werden, damit sie hier auch wirksam wird. Ausnahmen gelten vor allem für die meisten Staaten der EU. Auch eine zuvor begründete Eingetragene Lebenspartnerschaft muss aufgelöst sein.
Welche Unterlagen werden benötigt?

Bei deutschen Staatsangehörigen, die ihre erste Ehe eingehen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Ist ein Partner nicht in Marburg gemeldet: Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde (nicht älter als 4 Wochen)
  • wenn die Geburt im Inland beurkundet wurde:
    • beglaubigter Auszug aus dem (elektronischen) Geburtenregister oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch (in Papierform; vom Standesamt des Geburtsortes NEU ANZUFORDERN BEIM STANDESAMT DES GEBURTSORTES!
  • wenn die Geburt im Ausland beurkundet wurde: eine mehrsprachige Geburtsurkunde oder das fremdsprachige Original mit deutscher Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher. Möglicherweise ist eine Bestätigung der Urkunde als Apostille oder Legalisation erforderlich. Bitte fragen Sie uns im Zweifel.

Zusätzlich bei Partnern, die bereits verheiratet waren oder in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft lebten:

  • beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der letzten Ehe (vom Standesamt des Heiratsortes) mit Auflösungsvermerk und rechtskräftiges Scheidungsurteil bzw. Nachweis über die Auflösung der Lebenspartnerschaft
  • im Todesfall die Ehe-/Lebenspartnerschafturkunde und die Sterbeurkunde des früheren Ehe-/Lebenspartners
  • Wenn die Ehe nicht in Deutschland geschlossen wurde: Heiratsurkunde im fremdsprachige Original mit deutscher Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher. Möglicherweise ist eine Bestätigung der Urkunde als Apostille oder Legalisation erforderlich. Bitte fragen Sie uns im Zweifel.

Erfolgte die Scheidung im Ausland, sollten Sie sich vorab beim Standesamt erkundigen, ob ein Anerkennungsverfahren erforderlich ist. Bitte bringen Sie hierzu mit:

  • alle Eheurkunden
  • alle rechtskräftigen Scheidungsurteile (mit Tatbestand und Entscheidungsgründen)
  • eine vollständige Übersetzung durch einen im Inland vereidigten Urkundenübersetzer

Zusätzlich bei Partnern, die gemeinsame Kinder haben::

  • Geburtsurkunden der Kinder mit Angaben zum Vater
  • Sorgeerklärung, sofern Sie eine abgegeben haben

In anderen Fällen sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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