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Verpflichtungserklärung

Ansprechpartner/in
Fachdienst 31 - Ausländerbehörde Standort anzeigen
Frauenbergstraße 35
35039 Marburg
Telefon: 06421 201-1010
Telefax: 06421 201-1593
E-Mail:

Montag, Mittwoch und Freitag von 08.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag von 14.30 – 18.00 Uhr

Die Ausländerbehörde der Universitätsstadt Marburg ist zuständig für die Regelung des Aufenthaltes ausländischer Staatsangehöriger, die in Marburg gemeldet sind.

Die Ausländerbehörde des Landkreises Marburg-Biedenkopf (Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, Tel.: 06421/405-0) ist zuständig für ausländische Bürgerinnen und Bürger, die nicht in der Stadt Marburg aber im Landkreis Marburg-Biedenkopf wohnen.

Den Ausländerbehörden obliegt die Ausführung der aufenthaltsrechtlichen Bestimmung, insbesondere des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), des Freizügigkeitsgesetzes/EU (FreizügG/EU) und des Asylgesetzes.

Die Aufgaben im Besonderen:
Entscheidung über die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln und Ausstellung von Daueraufenthaltsrechten an Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Mitwirkung im Einreiseverfahren (Visum)

Erstellung / Beglaubigung von Verpflichtungserklärungen nach § 68 AufenthG (Einladungen)

Integrationskurse – Prüfung der Teilnahmeberechtigung / Teilnahmeverpflichtung

Allgemeine Informationen

Mit der Abgabe einer Verpflichtungserklärung werden die Kosten für den Lebensunterhalt eines Ausländers übernommen, um diesen zu einem Aufenthalt in Deutschland zu verhelfen, wenn er selbst nicht über ausreichende Mittel verfügt. Bei Eintritt des Verpflichtungsfalles sind sämtliche öffentliche Mittel zu erstatten, die für dessen Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden. Der Verpflichtungsgeber kann eine natürliche oder eine juristische Person sein.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem unten aufgeführten Dokument "Informationen zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung".

Verfahrensablauf

Möchten Sie ausländische Freunde / Verwandte, die im Ausland leben und visumspflichtig sind, zu einem Besuch als Tourist bis zu 90 Tagen pro Halbjahr einladen? Dann ist regelmäßig die persönliche Vorsprache in der Ausländerbehörde und Abgabe einer Verpflichtungserklärung erforderlich.
 

An wen muss ich mich wenden?

Die Verpflichtungserklärung geben Sie gegenüber der Ausländerbehörde ab.

Zuständig ist die Ausländerbehörde in dem Sie Ihren Wohnsitz haben.

Wohnen Sie nicht in der Stadt Marburg, sondern in einer anderen Stadt/Gemeinde im Landkreis Marburg-Biedenkopf wenden Sie sich bitte an das Landratsamt Marburg-Biedenkopf (Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, Tel.: 06421/405-0)

Voraussetzungen

Eine  Verpflichtungserklärung im Sinne des § 68 AufenthG kann nur derjenige abgeben, der die o.a. finanzielle Verpflichtung aus seinen eigenen finanziellen Mitteln bestreiten kann. Das Bundesministerium des Innern hat die Ausländerbehörden angewiesen, die Prüfung der Leistungsfähigkeit insbesondere anhand der Pfändungsfreigrenzen der Zivilprozessordnung (ZPO, §§ 850 ff.) vorzunehmen, da auf Einkommen unterhalb dieser Freigrenzen bei einer notwendig werdenden Vollstreckung nicht zugegriffen werden könnte. Hierbei sind auch bestehende gesetzliche Unterhaltspflichten zu berücksichtigen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Vorlage Ihres amtlichen Ausweisdokumentes (Personalausweis, Reisepass), sofern Sie eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen zusätzlich den aktuellen Aufenthaltstitel
  • aktuelle Einkommensnachweise der letzten drei Monate (z.B. Gehaltsnachweise, Renten- und/oder Arbeitslosengeldbescheid) - bei Selbständigen eine Bescheinigung des Steuerberaters über den durchschnittlichen monatlichen Nettogewinn (bitte Verwenden Sie hierzu das unten aufgeführte Formular "Einkommensbescheinigung für Selbständige")
  • Angabe der vollständigen Personalien des Gastes (Familienname, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort), der Passnummer sowie dessen Heimatanschrift (bitte Verwenden Sie hierzu das unten aufgeführte Formular "Antrag zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung")
Welche Gebühren fallen an?

Prüfung und Ausstellung einer Verpflichtungserklärung: 29€.

Die Verwaltungsgebühr beträgt 25 €. Ehegatten und minderjährige Kinder können gemeinsam auf einem Formular aufgenommen werden.

Zahlungsarten
  • Barzahlung
  • Electronic cash: EC- Karte mit PIN
Bearbeitungsdauer

Während Ihrer persönlichen Vorsprache werden die erforderlichen Daten mittels EDV in das vorgeschriebene bundeseinheitliche Formular eingetragen.

Die Ausländerbehörde beglaubigt dann Ihre Unterschrift und bescheinigt die Glaubhaftmachung der finanziellen Leistungsfähigkeit.

Ihnen wird das Original der Verpflichtungserklärung ausgehändigt, das Sie Ihrem Gast zukommen lassen müssen. Zur Beantragung des Visums zur Einreise muss dies der zuständigen deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Generalkonsulat) vorgelegt werden.

Die Entscheidung über den Visumsantrag trifft bei Besuchsaufenthalten ausschließlich die deutsche Auslandsvertretung. Auf Terminvergaben durch die Auslandsvertretung bzw. auf deren Entscheidung über den Visumsantrag hat die Ausländerbehörde keinen Einfluss!

Was sollte ich sonst noch wissen?

Die Verpflichtungserklärung stellt keine Verpflichtung gegenüber dem eingeladenen Ausländer dar. Die Verpflichtungserklärung ermöglicht es staatlichen Stellen auf Sie zurückzugreifen, falls wegen des Aufenthalts Kosten entstehen, die nicht aus Sozialversicherungsbeiträgen stammen (beispielsweise Sozialhilfekosten, nicht aber Rente oder Arbeitslosengeld, wenn der Ausländer dafür Beiträge bezahlt hat).

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