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Ratsinformation

Auszug - Kleine Anfrage des Sstadtverordneten Dr. Hermann Uchtmann 8Nr. 06/29.11.2013)  

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg
TOP: Ö 4.6
Gremium: Stadtverordnetenversammlung Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Fr, 29.11.2013 Status: öffentlich
Zeit: 16:30 - 22:00 Anlass: Öffentliche Sitzung
Raum: Sitzungssaal Barfüßerstr. 50
Ort: 35037 Marburg
VO/2796/2013 Kleine Anfrage des Stadtverordneten Dr. Hermann Uchtmann 8Nr. 06/29.11.2013)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Kleine Anfrage
Federführend:09 - Unterstützung kommunaler Gremien Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
 
Wortprotokoll
Beschluss

 


 

Zurzeit laufen Verhandlungen zum Rückkauf von EON Mitte durch die

Kommunen. Welche Auswirkungen hätte ein solcher Rückkauf für die

Stadtwerke Marburg?

 

 

Es antwortet Stadträtin Dr. Weinbach in Vertretung für Bürgermeister Dr. Kahle.

 

 

Netze:

Der Rückkauf der E.ON Mitte durch die bisherigen Altaktionäre (12 Landkreise und indirekt die Stadt Göttingen) hätte zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Stadtwerke Marburg (SWM), da der operative Betrieb durch den Eigentümerwechsel zunächst einmal nicht betroffen sein wird. Es bleibt abzuwarten, ob in einem nächsten Schritt die SWM gemeinsam mit den weiteren 22 an einer Beteiligung an der E.ON Mitte interessierten hessischen Energieversorgern (Konsortium Stadtwerke Mitte) tatsächlich beteiligt werden sollen. Es werden jedoch bereits vorher Änderungen in der strategischen Ausrichtung erwartet. So nimmt die neue „EAM" hoffentlich eine kommunalfreundlichere Haltung in der Frage der Stromnetzkonzessionen ein, deren Übergang sich im Landkreis Marburg-Biedenkopf in den von den SWM gewonnenen elf Umland­gemeinden aufgrund der Blockade der E.ON Mitte seit Jahren verzögert.

Vertrieb:

Es wurde eine Übereinkunft zwischen den Altaktionären und der E.ON getroffen, dass die Vertriebsgesellschaft der E.ON Mitte, die E.ON Mitte Vertrieb GmbH, nicht Teil des Übernahmegeschäfts sein wird. Die Altaktionäre sind daher gewillt, eine eigene Vertriebsgesellschaft aus der Taufe zu heben, die mit lokaler Nähe und kommunalem Hintergrund punkten soll. Hieraus ist eine sich verschärfende Wettbewerbssituation abzusehen, die den SWM nicht zum Vorteil gereichen dürfte.

 

 

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