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Ratsinformation

Vorlage - VO/1167/2012  

Betreff: Antrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen betr. Verkürzung der Erzieher/-innen-Ausbildung
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag SPD/Bündnis 90/Die Grünen
Federführend:51 - Zentrale Jugendhilfedienste Bearbeiter/-in: Wagner, Norbert
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Jugend und Gleichstellung Vorberatung
18.04.2012 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Frauen ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Bäder Vorberatung
19.04.2012 
Öffentliche Sitzung des Schul- und Kulturausschusses ungeändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
27.04.2012 
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Marburg ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, folgenden Beschluss zu fassen:

 

 

Der Magistrat wird beauftragt, sich bei Sozialminister Stefan Grüttner und Kultusministerin Dorothea Henzler dafür einzusetzen, dass die vom Sozialminister geplante Verkürzung der Erzieher/-innen-Ausbildung nicht umgesetzt wird.

 

 

 


 

 

Begründung:

 

Die hessische Landesregierung plant die dreijährige Erzieher/-innen-Ausbildung auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen. Dies soll durch die Verkürzung des berufspraktischen Jahres um ein halbes Jahr erreicht werden. Dagegen haben sich bereits der Landesjugendhilfeausschuss, fast alle ausbildenden Fachschulen, der hessische Städtetag und der Jugendhilfeausschuss der Stadt Marburg ausgesprochen.

Eine Verkürzung der Ausbildungszeit für Erzieher/-innen würde bedeuten

 

-          Qualitätsverminderung der Ausbildung.

-          Der praktische Teil sollte eher verstärkt als gemindert werden

-          Quereinsteiger würden verhindert

-          Frühere Übernahme von Verantwortung kann zu massiven Überforderungen und daher zu frühzeitigen Berufsausstiegen führen

-          Berufsaufstiegschancen fallen weg, da Kooperationen mit Fachhochschulen beendet werden müssen.

-          Damit fallen auch Finanzierungsmodelle für berufliche Weiterbildungen weg

 

 

 

Dagmar Daser                                                                                    Hans-Werner Seitz

Ulrich Severin                                                                                    Dr. Christa Perabo

 

 

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